Schnell Hilfe an heißen Tagen

Sommerhitze und Wassereinlagerungen: Das hilft gegen geschwollene Füße und Hände

Wenn die Temperaturen steigen, klagen viele Menschen über geschwollene Füße, Knöchel oder Hände. Wir verraten, was Sie dagegen tun können.

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Von Autor/in Anne Wieland

Die Schuhe drücken, Ringe sitzen enger und die Beine fühlen sich schwer an. Die Ursache ist oft die Sommerhitze: Um Wärme besser abgeben zu können, erweitert der Körper die Blutgefäße. Dadurch kann leichter Flüssigkeit aus den Gefäßen ins umliegende Gewebe gelangen. Besonders in den Beinen macht sich das bemerkbar, weil die Schwerkraft den Rücktransport der Flüssigkeit erschwert.

In den meisten Fällen sind leichte Wassereinlagerungen an heißen Tagen harmlos. Mit einigen einfachen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden oft deutlich lindern.

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

  1. Regelmäßig bewegen und langes Sitzen oder Stehen vermeiden.
  2. Beine mehrmals täglich hochlagern.
  3. Mit kühlem Wasser für Erleichterung sorgen.
  4. Ausreichend trinken.
  5. Salzreiche Ernährung reduzieren.
  6. Bequeme Schuhe und lockere Kleidung tragen.

1. Bewegung bringt die Flüssigkeit wieder in Fluss

Langes Sitzen oder Stehen begünstigt Wassereinlagerungen. Deshalb hilft regelmäßige Bewegung. Schon ein kurzer Spaziergang, Treppensteigen oder einfache Fuß- und Wadenübungen aktivieren die sogenannte Muskelpumpe. Sie unterstützt den Rücktransport von Blut und Gewebsflüssigkeit zum Herzen.

2. Beine hochlagern

Beine hochlegen
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Wer geschwollene Beine hat, sollte mehrmals täglich die Beine hochlegen. Dadurch wird der Rückfluss der Flüssigkeit erleichtert und die Schwellung kann zurückgehen. Bereits zehn bis fünfzehn Minuten können spürbar entlasten.

3. Kühlen – aber nicht eiskalt

Angenehme Kühlung kann die Beschwerden lindern. Geeignet sind kühle Fußbäder, Kneipp-Anwendungen oder das Abduschen der Beine mit kühlem Wasser. Eiskalte Anwendungen sind dagegen nicht notwendig und können den Kreislauf zusätzlich belasten.

4. Ausreichend trinken

Wasser wird in Glas gegossen
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Viele Menschen glauben, bei Wassereinlagerungen weniger trinken zu müssen. Tatsächlich ist meist das Gegenteil sinnvoll. Gerade im Sommer verliert der Körper über das Schwitzen viel Flüssigkeit. Ausreichendes Trinken hilft dabei, den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten. Wasser und ungesüßte Getränke sind dafür die beste Wahl.

5. Nicht zu viel Salz zu sich nehmen

Eine sehr salzreiche Ernährung kann Wassereinlagerungen begünstigen. Deshalb lohnt es sich, stark verarbeitete und sehr salzige Lebensmittel nur in Maßen zu verzehren.

6. Bequeme Schuhe und luftige Kleidung tragen

Frau mit einem luftigen Kleid am Strand
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Auch enge Schuhe, Socken oder Kleidung können den Rückfluss von Blut und Gewebsflüssigkeit behindern. Locker sitzende Kleidung ist besonders an heißen Tagen angenehmer.

7. Können Kompressionsstrümpfe helfen?

Menschen, die häufig unter geschwollenen Beinen leiden oder beruflich viel sitzen oder stehen müssen, profitieren unter Umständen von Kompressionsstrümpfen. Sie unterstützen die Venenfunktion und können Schwellungen vorbeugen. Ob sie sinnvoll sind, sollte individuell ärztlich besprochen werden.

Wann sollte man zum Arzt?

Nicht jede Schwellung ist auf die Sommerhitze zurückzuführen. Ärztlich abgeklärt werden sollten Schwellungen, wenn sie plötzlich auftreten, nur einseitig bestehen oder von Schmerzen, Rötungen, Atemnot oder Brustbeschwerden begleitet werden. Auch dauerhaft bestehende oder immer wiederkehrende Wassereinlagerungen sollten untersucht werden, da dahinter Erkrankungen des Herzens, der Venen oder der Nieren stecken können.

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Anne Wieland