Nachrichten für Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Mittwoch: Tödlicher Unfall auf A5, Busse und Bahnen fallen wegen Warnstreiks aus, Razzia im Umfeld der "Hells Angels" auch in BW

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Jana Mack.

Teilen

Stand

Von Autor/in Jana Mack

Tschüss!

Es ist 10 Uhr, damit endet der BW-Newsticker für heute. Ich hoffe, ihr könnt die Sonne ein bisschen genießen und habt einen schönen Tag. Morgen ist ab 6 Uhr meine Kollegin Barbara Reeder für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Kleinkind nach Radlader-Unfall wieder daheim

Im Ostalbkreis hatte vor etwa zwei Wochen ein achtjähriger Junge am Steuer eines Radladers seinen einjährigen Bruder überrollt. Der Junge kam nach dem Unfall mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus und konnte jetzt wieder entlassen werden. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, sei er wieder zu Hause. Die Polizei ermittelt, inwieweit die Eltern für den Unfall mitverantwortlich sind.

Wie geht es weiter mit der Pflege?

Zum Abschluss schauen wir von Baden-Württemberg aus nochmal auf den Bund: Union und SPD ringen weiter um einen Kompromiss bei der Pflegereform. Im Kern geht es um die Frage, wie die Finanzlücke in der Pflegeversicherung geschlossen werden soll. Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) wollte die Pflegereform heute ins Bundeskabinett bringen - ob es dazu kommt, ist bislang aber unklar.

Festnahme nach mutmaßlichem Tötungsversuch in Schwäbisch Gmünd

In Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) soll am Sonntag ein 42-Jähriger versucht haben, seine getrennt lebende Ehefrau zu töten. Der Mann wurde festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft heute mitteilen. Er soll mit einem Komplizen vermummt und bewaffnet in die Wohnung der Frau eingedrungen sein. Ein Zeuge rief den Notruf der Polizei. Die Männer flüchteten, die Frau blieb unverletzt.

Zwei Festnahmen: Brandstiftung beauftragt und bezahlt?

Ein 58-jähriger Mann soll für zwei Brände von Wohnhäusern im Kreis Böblingen verantwortlich sein. Einen der beiden Fälle, bei dem ein 37-Jähriger in seinem Auftrag das Feuer verursacht haben soll, werten die Ermittlerinnen und Ermittler als versuchten Mord. Beide Männer sitzen seit Anfang September in Untersuchungshaft, wie die Behörden gestern mitteilten.

BW-Ministerpräsident Özdemir für AfD-Verbot: Debatte auf Social Media

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) bemüht sich im Bundesrat ja nach eigenen Angaben um ein AfD-Verbotsverfahren. Das war nicht nur hier im Newsticker schon Thema, sondern auch auf unseren Social Media-Kanälen. Dort wird kontrovers diskutiert, die Meinungen gehen teils weit auseinander. Einige loben Özdemir oder bedanken sich, ein User schreibt: "Sowas von überfällig!" Andere kritisieren hingegen seine Prioritäten und sagen, "er soll sich lieber um Baden-Württemberg kümmern". Andere reagieren mit Spott, ein User schreibt etwa: "Man könnte es auch mal mit besserer Politik für die Bürger versuchen." Was denkt ihr darüber? Diskutiert gerne mit unter unserem Instagram-Post:

Social-Media-Beitrag auf Instagram

Wechselhaftes Septemberwetter: Wenig Regen, außergewöhnliche Temperaturen

Ein Blickt auf den Kalender zeigt heute: Das war es schon wieder mit dem September. Zum Ende des Monats blickt der Deutsche Wetterdienst (DWD) zurück und meldet außergewöhnliche Messwerte für Baden-Württemberg. Der September war in BW demnach wärmer, trockener und sonniger als im langjährigen Durchschnitt. Der DWD spricht in seiner Bilanz von "extremer Trockenheit im Südwesten", weil es weniger als ein Drittel der Menge geregnet hat, die sonst üblich ist. Die Temperaturen erreichten im Land mit 34,5 Grad in Ohlsbach (Ortenaukreis) und minus 1,4 Grad an der Station Meßstetten Appental (Zollernalbkreis) bundesweit den Höchst- und Tiefstwert.

Rückkehr der Bundeswehr: "Meilenstein" für Sigmaringen

Ab April 2027 sollen in Sigmaringen die ersten Rekruten des neuen Wehrdienstes ausgebildet werden. Dass die ehemalige Graf-Stauffenberg-Kaserne dort wieder genutzt werden soll, war schon länger klar. Gestern haben Vertreter von Bund, Bundeswehr und der Stadt dann eine Absichtserklärung dazu unterzeichnet. Für Bürgermeister Marcus Ehm (parteilos) ist die Entwicklung ein "Meilenstein".

Schon ab Oktober sollen laut Verteidigungsministerium circa 30 bis 100 Menschen prüfen, wie die Gebäude genutzt werden können und die Ausbildung auf dem Gelände vorbereiten. Konkreter ist jetzt auch die Zukunft der Landeserstaufnahmestelle für Geflüchtete. Sie soll auf dem Kasernengelände bleiben, allerdings auf einer deutlich kleineren Fläche. Es gibt aber auch noch offene Fragen, etwa welche Einheiten neben der Ausbildung dauerhaft nach Sigmaringen kommen.

Kritik an möglicher Preiserhöhung beim Deutschlandticket

Wie ihr ja schon wisst, könnte das Deutschlandticket bald teurer werden - und zwar um 4 Euro pro Monat. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisiert das. Es könne nicht sein, dass die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro für einen weiteren Tankrabatt freimache, aber das Ticket für Bus und Bahn im Nahverkehr nicht wenigstens preisstabil halte, so der BUND. Die endgültige Entscheidung trifft der Koordinierungsrat Deutschlandticket, in dem Bund, Länder, Kommunen und die Verkehrsbranche vertreten sind.

Razzia wegen Geldwäsche-Netzwerk läuft

Die Polizei durchsucht Wohnungen in mehreren Bundesländern, darunter auch in Baden-Württemberg. Im Fokus: ein Geldwäsche-Netzwerk im Umfeld der Rockergruppe "Hells Angels". Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, richtet sich der Einsatz gegen ein internationales Netzwerk von Geldwäschern sowie gegen eine kriminelle Vereinigung. Bei dieser handelt es sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um die "Hells Angels". Laut der zuständigen Polizei in Duisburg sollen mehrere Haftbefehle vollstreckt und Vermögenswerte in Höhe von 48,6 Millionen Euro beschlagnahmt werden.

Balingen plant Sperrgebiet für Prostitution

Ein Fachbüro kommt zu dem Schluss, dass es in Balingen (Zollernalbkreis) keinen geeigneten Standort für ein Bordell gibt. Seit Überschreiten der 35.000-Einwohner-Grenze ist Prostitution dort aber grundsätzlich erlaubt. Jetzt will die Stadtverwaltung das gesamte Gemeindegebiet zum Sperrgebiet erklären. Die Stadt verweist darauf, dass ein einmal etabliertes Rotlichtmilieu kaum noch zurückzudrängen sei. Derzeit gibt es laut Stadtverwaltung weder zugelassene noch bekannte Bordelle, bordellartige Betriebe oder Wohnungs- und Straßenprostitution in der Stadt.

Fehlalarm um Baby bei Ehingen

Flusswasser oder Fruchtwasser? Ein entscheidender Unterschied in diesem Fall: Am Montagabend hat ein aufgeregter Anrufer einen Großeinsatz in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) ausgelöst. Er habe kaum Deutsch gekonnt, es seien nur die Worte "Wasser" und "Baby" zu verstehen gewesen, teilte die Polizei mit. Dazu habe man Aufregung im Hintergrund gehört. Die automatische Anrufortung der Leitstelle zeigte einen Standort nahe des Flüsschens Schmiech an. In der Leitstelle schloss man daraus, dass ein Baby ins Wasser der Schmiech gefallen war. Es wurden viele Einsatzkräfte alarmiert. Doch vor Ort gab es eine Überraschung: Bei einer schwangeren Frau hatte die Geburt eingesetzt. Zuvor hatte die "Südwest Presse" berichtet.

Ehingen

Großeinsatz in Ehingen Kein Baby ins Wasser gefallen, sondern Fruchtblase geplatzt: Notruf entpuppt sich als Geburt

Nach einem Notruf haben Rettungskräfte in Ehingen ein Baby im Wasser der Schmiech befürchtet: Ein Großaufgebot rückte an. Doch vor Ort war alles überraschend ganz anders.

Verletzter Wolf am Schluchsee getötet

Bereits am Montag ist unweit des Schluchsees (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) im Schwarzwald  ein schwer verletzter Wolf entdeckt worden. Das Tier wurde nach Angaben des zuständigen Landesministeriums für Ländlichen Raum getötet, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Wie und warum der Wolf verletzt wurde, ist noch unklar. Aktuell werde das Tier untersucht, mit Ergebnissen werde in den nächsten Tagen gerechnet, heißt es.

Berufsschulzentrum Rottweil bleibt weiterhin geschlossen

3.000 Schülerinnen und Schüler müssen am Berufsschulzentrum Rottweil unterrichtet werden, aber rund 100 Räume fehlen zur Zeit. Der Grund: erhöhte Konzentrationen von Asbestfasern, die laut Landratsamt bei Raumluftmessungen festgestellt worden sind. Für die Schule ist es eine Krisensituation, der Unterricht findet überwiegend online statt. Jetzt finden weitere Messungen statt.

Rottweil

Schulschließung in Rottweil Asbest im Berufsschulzentrum: Geschlossene Schule setzt auf Fernunterricht - 3.000 Schüler betroffen

"Krisensituation" am Berufsschulzentrum in Rottweil: Wegen erhöhter Asbestfunde bleibt es weiter geschlossen. 3.000 Schülerinnen und Schüler müssen nun anders unterrichtet werden.

Autofahrer stirbt bei Unfall auf der A5

Gestern Abend gab es auf der Autobahn bei Bühl (Kreis Rastatt) einen tödlichen Unfall. Laut Polizei war ein 74-Jähriger mit seinem Auto auf der A5 zwischen Achern und Bühl in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs. Er kam demnach von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Aufpralldämpfer und schleuderte über die Leitplanke. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die Ausfahrt Bühl musste mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Özdemir arbeitet an der Mehrheit für ein AfD-Verbotsverfahren - sieht aber Hürden

Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) setzt sich nach eigenen Aussagen für eine Mehrheit im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ein. Bei Sitzungen der Ministerpräsidentenkonferenz oder des Bundesrates sei das immer auf seinem Sprechzettel, sagte Özdemir gestern in der Landespressekonferenz. Ein Verfahren macht laut dem Grünen-Politiker aber erst Sinn, wenn die nötige absolute Mehrheit von 35 Stimmen beieinander sei. Ansonsten sei das eine Niederlage und würde nur der AfD helfen. Zudem würde durch ein Verbotsverfahren aktuell erstmal gar kein Problem gelöst, da ein solches Jahre in Anspruch nehmen würde.

Stuttgarter KI-Experiment zeigt: KI-Agenten schützen sich vor Abschaltung

Es liest sich fast wie ein dystopischer Science-Fiction-Roman: Eigentlich handeln die bisherigen Künstlichen Intelligenzen (KI) nach Wahrscheinlichkeit. Doch dabei haben einige KI-Agenten menschlich wirkende Tendenzen zum Selbstschutz entwickelt. Das zeigt nun eine neue Studie eines Forschungsteams der Universität Stuttgart und der Universität Oxford. In einer Testumgebung haben die Forschenden ein Abschaltskript integriert, das für viele KI-Agenten im Test bedrohlich wirkt. Im Experiment haben die KI-Agenten das Skript zu ihrer Notfall-Abschaltung in 38 Prozent manipuliert und sabotiert - teilweise gab es Versuche, die Manipulation zu vertuschen. "Das ist was Hochgefährliches", sagt Thilo Haggendorff, KI-Sicherheitsexperte und einer der Autoren der Studie: "In unserer Studie zeigen wir die Tendenz von Agenten, ihre eigene Abschaltung zu verhindern."

Stuttgart

KI-Experiment zur Selbsterhaltung technischer Systeme Forschung aus Stuttgart: KI-Agenten schützen sich vor Abschaltung

KI-Agenten brechen aus Testumgebungen aus und greifen Onlineplattformen an. Forschende aus Stuttgart zeigen nun: Sie neigen sogar dazu, ihre eigene Abschaltfunktion zu sabotieren.

Impuls SWR Kultur

Brand auf Recyclinghof im Rhein-Neckar-Kreis

Heute Nacht hat es in Wiesloch im Rhein-Neckar-Kreis in einem Recyclingbetrieb gebrannt. Kurz nach Mitternacht standen aus bislang unbekannter Ursache zwei Maschinen zur Holzverarbeitung in Flammen, wie die Polizei mitteilte. Es sei rund eine halbe Million Euro Sachschaden entstanden. Die gute Nachricht: Verletzt wurde niemand.

Wird Bosch-Werk im Ostalbkreis verkauft?

Der Automobilzulieferer Bosch prüft einen Verkauf seines Werks II in Schwäbisch Gmünd im Ostalbkreis. Zur Zeit liefen Gespräche mit Investoren, sagte ein Konzernsprecher dem SWR. Hintergrund ist, dass Bosch in Schwäbisch Gmünd die Belegschaft bis 2030 nahezu halbieren will - dann ist die Fläche der drei Gmünder Bosch-Standorte zu groß. Die Produktion von Werk II soll auf die verbleibenden Flächen verteilt werden.

Nach Insolvenz und gescheiterter Rettung: Brauerei Eichbaum stellt Betrieb ein

In Mannheim geht eine traditionsreiche Geschichte zu Ende: Nach der Insolvenz und der gescheiterten Rettung stellt die Brauerei Eichbaum heute den Betrieb ein. Rund 180 Beschäftigte haben ihre Kündigung erhalten. Ein Teil der Belegschaft wird freigestellt. Rund 30 Mitarbeitende bleiben vorerst. Sie sollen sich in den kommenden Monaten um die Abwicklung kümmern - und etwa Pfandflaschen annehmen, die Buchhaltung regeln und Maschinen verkaufen.

Ganz verschwinden wird Eichbaum aber nicht. Die Markenrechte wandern an die pfälzische Brauerei Park & Bellheimer. Sie will ab morgen verschiedene Eichbaumbiere in der Pfalz brauen - nach der Originalrezeptur.

Bau der Stromtrasse SuedLink vorerst gestoppt: Wie geht's weiter?

SuedLink soll Windstrom aus Norddeutschland nach Bayern und Baden-Württemberg bringen - doch es gibt Probleme: Beim Salzbergwerk in Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn) wurde eine Erdschicht entdeckt, in der sich Wasser befinden könnte. Daraufhin wurden die Arbeiten sofort gestoppt und eine Alternative ausgearbeitet. Denn: In den Stollen wird auch giftiger Müll gelagert und der darf auf keinen Fall nass werden. Nun muss an bestimmten Stellen umgeplant werden. Wie genau, dazu sind jetzt neue Details bekannt. Obwohl neue Genehmigungen benötigt werden, sollen der Zeitplan und auch die Kosten gleich bleiben. Das hat die TransnetBW gestern mitgeteilt.

Bericht: Deutschlandticket könnte 2027 rund 67 Euro kosten

Nach den Streiks noch eine Nachricht, die vor allem Pendlerinnen und Pendler im ÖPNV betrifft: Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr könnte einem Medienbericht zufolge von 63 auf rund 67 Euro steigen. Im Gespräch seien 66,90 Euro, berichtete die "Rheinische Post" aus dem Umfeld des "Koordinierungsrates Deutschlandticket". Dieses Gremium werde heute den neuen Preis festlegen. Berechnet wird der Preis anhand eines Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt. Zum "Koordinierungsrat Deutschlandticket" gehören Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsbranche. Das Ticket kostet seit Anfang dieses Jahres 63 Euro im Monat nach zuvor 58 Euro.

Wetter in BW: Nochmal 30 Grad zum Monatsende?

Heute könnt ihr nochmal den letzten goldenen Septembertag genießen. Der SWR-Wetterexperte Karsten Schwanke erwartet viel Sonne und Höchsttemperaturen von 26 bis 30 Grad in Baden-Württemberg. Die 30 Grad-Marke könnte zum Beispiel in den Regionen Mannheim oder Karlsruhe erreicht werden. Dazu weht ein schwacher Wind. Am Donnerstag soll dann der Umschwung mit niedrigeren Temperaturen und Gewittern folgen. Richtung Wochenende wird es dann aber wieder überwiegend trocken.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr immer in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht aus der SWR Aktuell-Sendung von gestern Abend seht ihr hier:

Liste zu Coronahilfen im BW-Ministerium: Hoffmeister-Kraut und TSG Balingen im Fokus

Gab es bei der Vergabe von Coronahilfen politische Einflussnahme? Oder soll Landeswirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (CDU) geschadet werden? Eine Liste zu Corona-Rückzahlungen im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium sorgt aktuell für Diskussionen. Die oppositionelle SPD im baden-württembergischen Landtag fordert Aufklärung über Zahlungen an den Fußballverein TSG Balingen und die Nähe von Ministerin Hoffmeister-Kraut zu ihrem Heimatverein. Zuerst hatte die "Stuttgarter Zeitung" darüber berichtet. Die SPD verlangt Akteneinsicht. Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) sagte gestern, es gehe erst einmal um Aufklärung, nicht um Schuldzuweisungen.

Baden-Württemberg

Unberechtigte Zahlungen an TSG Balingen Aufklärung gefordert: Coronahilfen durch Vitamin B zur BW-Wirtschaftsministerin?

Nach der Rückforderung von Coronahilfen an die TSG Balingen sorgt eine brisante Liste im Wirtschaftsministerium für neue Fragen - die SPD fordert Aufklärung. Was steckt dahinter?

SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

Busse und Züge fallen aus: Streik bei der SWEG

Wer in Baden-Württemberg mit Bus und Bahn unterwegs ist, muss von heute bis Freitag möglicherweise auf Alternativen ausweichen. Bei der Südwestdeutschen Landesverkehrs GmbH (SWEG) sind Warnstreiks in mehreren Städten angekündigt. Das betrifft vor allem die Region Südbaden. Betroffen sind die SWEG-Busbetriebe in Lahr, Offenburg, Schutterwald, Kehl, Endingen, Emmendingen, Weil am Rhein, Müllheim, Dörzbach, Lauda, Wiesloch, Sinsheim und Gammertingen, teilte die Gewerkschaft mit. Die Gewerkschaft ver.di ruft dort schon zum dritten Mal in diesem Monat zu Streiks auf, um unter anderem einen besseren Kündigungsschutz zu erreichen. Auch der Zugverkehr anderer Eisenbahnunternehmen ist betroffen, etwa die Schwäbischen Alb-Bahn. In Lahr haben Eltern den Streik kritisiert, weil zum wiederholten Mal der Schülerverkehr betroffen ist.

Guten Morgen!

Pendlerinnen und Pendler in einigen Städten in Baden-Württemberg müssen heute Morgen damit rechnen, dass ihre Busse ausfallen. Denn die Gewerkschaft ver.di hat zu einem Streik aufgerufen, von dem mehrere SWEG-Busbetriebe und auch der Bahnverkehr betroffen sind. Außerdem fordert die SPD im Landtag, dass Fragen zu einer Liste zu Coronahilfen im Wirtschaftsministerium geklärt werden. Dazu gleich mehr.

Mein Name ist Jana Mack und ich begleite euch heute bis 10 Uhr durch den Morgen. Wenn ihr Fragen, Wünsche, Lob oder Kritik habt - schreibt mir gerne eine Mail an newsticker-bw@swr.de.

Jana Mack
SWR-Redakteurin Jana Mack Patricia Neligan
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Dienstag: ++ Großeinsatz Uni Stuttgart - Flüssigkeit im Labor ausgetreten ++ Frau durch Schuss lebensgefährlich verletzt ++ Verein verliert 30.000 Euro an Trickbetrüger ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg