UV-Schutz statt nur dunkler Gläser
Eine dunkle Tönung der Gläser allein schützt die Augen nicht – ganz im Gegenteil: Getönte Gläser ohne UV-Schutz lassen die Pupillen weit werden, so dass die UV-Strahlung ungehindert ins Auge eindringen kann. Achten Sie deshalb auf Gläser mit ausreichendem UV-Schutz. Sie erkennen eine Sonnenbrille, die die Augen schützt, an der CE- Kennzeichnung oder an dem Aufdruck UV 400, meist auf der Innenseite des Brillenbügels.
Die passende Tönung
Für den Alltag in Mitteleuropa reicht meist eine Tönung von 65 bis 75 Prozent. Sie zählen zur Kategorie 2 oder 3. Wer Urlaub am Meer oder im Gebirge macht, sollte auf 85 bis 90 Prozent Tönung setzen, da die UV-Strahlung dort deutlich intensiver ist. Hier bietet sich eine Brille der Kategorie 4 an. Durch die dunkle Tönung müssen Sie die Brille dann aber direkt abnehmen, wenn Sie in einen Tunnel fahren.
Selbsttönende Gläser
Es gibt Gläser, die sich automatisch verdunkeln, wenn UV-Licht darauf fällt. Da dieser Effekt schnell eintritt und unter Umständen störend sein kann, ist eine solche Brille vor allem für Menschen mit besonders hoher Lichtempfindlichkeit empfehlenswert, die auch bei leichter Bewölkung gerne eine Sonnenbrille tragen.
Die richtige Größe wählen
Ideal schützen kann eine Sonnenbrille dann, wenn sie große Gläser hat, die nah am Auge liegen – am besten eignet sich dafür ein Gestell mit leicht gebogener Form. So kann wenig UV-Licht ins Auge einfallen. Außerdem schützt die Brille dann auch am besten vor Wind. Wichtig ist außerdem ein guter Sitz – die Brille sollte weder drücken noch von der Nase rutschen.
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Im Studio: Leonie Seiler, Augenoptikerin
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