Je regelmäßiger Bewegung in die passive Tageszeiten integriert werden kann, desto besser. Am besten sollten Sie sich alle 15-20 Minuten bewegen. Hierbei reichen kleine Bewegungen völlig aus. Im besten Fall sind es genau die Bewegungen, die im Alltag fehlen.
Übung 1: Schunkeln
Ziel: keine klassische Seitneigung, sondern eine Bewegungsverlagerung.
So geht's: Die Schultern bleiben auf einer Höhe, obwohl sich der Oberkörper zur Seite bewegt. Dies ist eine wichtige Bewegung für die Lendenwirbelsäule und kommt im Alltag viel zu selten vor.
Durchführung: ca. 20-30 Sekunden
Übung 2: Rotation
So geht's: Ein Arm gestreckt nach vorne bewegen. Der andere Arm macht eine Ruderbewegung nach hinten.
Tipp: Die Rotation hat einen positiven Nebeneffekt auf die Atmung, wenn die Drehung mit einer tiefen Einatmung kombiniert wird. Die mobilisiert zusätzlich noch Rippen und Brustkorb.
Ziel: Durch diese kombinierte Bewegung entsteht eine Rotation in der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule liebt Rotation. Auch diese Bewegung kommt im Alltag viel zu selten vor.
Durchführung: 20-30 Sekunden oder länger ausführen, um einen Effekt zu erreichen.
Übung 3: Aufrichtung
So geht's: Beide Arme gestreckt nach außen bewegen. Dabei versuchen die Schulterblätter Richtung Wirbelsäule zu bewegen und die Brustwirbelsäule aufzurichten.
Tipp: Auch hier kann die Atmung für einen noch größeren Effekt kombiniert werden. Bei der Bewegung der Arme nach außen wird tief eingeatmet.
Ziel: Wir sitzen die meiste Zeit in einer gebeugten Haltung. Deswegen ist diese Gegenbewegung wichtig, um dem Körper Abwechslung zu bieten.
Durchführung: ca. 20-30 Sekunden
Im Studio: Florian Michel, Physiotherapeut