Positive Grundstimmung in ein Gespräch bringen
Tipp 1: Sich bewusst werden darüber, was man denkt! Denn alles, was ich denke, sieht man meinem Körper an, eine positive Grundeinstellung ebenso wie eine negative. Man sollte sich also die eigenen Gedanken bewusst machen und gegebenenfalls ändern. Das hat einen sofortigen Effekt!
Tipp 2: Fröhliche Begrüßung: Körper offen halten, die Hände ausstrecken. Vermeiden Sie eine negative Begrüßung (Körper zurückgenommen, Schulter nach vorne, Augen und Mund zusammengekniffen). Versuchen Sie, sich selbst zu beobachten. Oft ist man sich seiner Außenwirkung gar nicht bewusst.
Tipp 3: Das Gegenüber "spiegeln", also ihre/seine Haltung einnehmen. Das signalisiert: Wir passen zueinander! Verändert sich die Haltung des Gegenübers, kurz abwarten und etwas zeitversetzt folgen. Vorsicht: Bei Menschen, die unausgeglichen oder sogar aggressiv wirken, sollten Sie auf Nummer sicher gehen und sich neutral verhalten. Hier könnte das Spiegeln missverstanden werden. Die Spiegelung ist in der Mimik noch wichtiger als beim restlichen Körper. Man muss sich aber - auch hier - zunächst seines eigenen Gesichtsausdrucks bewusst sein. Beobachten Sie sich selbst und üben Sie gegebenenfalls vor dem Spiegel. Zeigt mein Gesicht Offenheit und Empathie, kann das helfen, sogar Konflikte aufzulösen.
Tipp 4: Lächeln. Auch wenn es schwerfällt. Sogar ein erzwungenes Lächeln ist besser als nichts. Achten Sie darauf, die Augen dabei zu öffnen. Auch hier gilt: Das Außen bedingt das Innen. Lächle ich, dann fühle ich mich auch offener.
Tipp 5: Hände nie unterhalb der Gürtellinie halten, das wirkt auf das Gegenüber negativ. Immer oberhalb der Gürtellinie halten. Das wird als positiv gewertet.
Selbstbewusst(er) wirken
Tipp 1: Kraftgeste "Arme nach oben". Diese Geste können Sie anwenden, bevor Sie in ein Gespräch gehen. Sie ist universell und funktioniert bei allen Menschen. Bewusst in die Geste gehen und bewusst durchführen (am besten 1-2 Minuten lang).
Tipp 2: Kraftgeste: Hände in die Hüfte stemmen. Diese Geste stärkt uns. Ebenfalls im Vorfeld durchführen.
Tipp 3: Bei Gesprächen immer gerade hinsetzen, das gibt ein gutes Gefühl. Eine gebückte Haltung hingegen programmiert uns negativ. Probieren Sie es einmal aus, zum Beispiel beim Telefonieren.
Tipp 4: Vor einer Rede oder wenn man vor Publikum sprechen muss: Direkt vorher ein paar Schritte laufen. Direkt aus der Dynamik zu kommen, gibt uns Schwung und wirkt nach außen energetisch und positiv.
Tipp 5: Bewusstsein. Wer sich seiner Haltung (körperlich wie gedanklich) bewusst ist, kann sie aktiv steuern und wenn nötig korrigieren. Je regelmäßiger man übt, desto besser klappt es.
Im Studio: Thomas Höhne, Schauspieler, Regisseur und Schauspieldozent
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