Das war der Liveblog zur Hitze im Land

Abkühlung kommt langsam, Zahlreiche Einsätze nach Badeunfällen, In einigen Regionen "Außergewöhnliche Einsatzlage" ausgerufen, Neuer bundesweiter Temperaturrekord

Baden-Württemberg schwitzt - nach hohen Temperaturen auch am Sonntag soll die Hitzewelle enden. Alle Entwicklungen rund um die aktuelle Wetter-Lage gab es in unserem Liveblog.

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Stand

Das war der BW-Hitzeblog

Mit den sinkenden Temperaturen schließen wir unseren Liveblog rund um die Hitzewelle. Wir wünschen euch angenehme - und vor allem kühlere - Tage!

Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Historische Hitzewelle: DWD zieht Bilanz

Der Juni 2026 war nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) der zweitwärmste Juni, den es je gab. Die Temperatur habe im Mittel bei 19,5 Grad gelegen. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad wärmer gewesen. "Der erste meteorologische Sommermonat war von starken Temperaturkontrasten geprägt", hieß es. Im Vergleich mit der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 sei der Juni 4,1 Grad wärmer gewesen. "Zur Monatsmitte war man davon jedoch weit entfernt", schrieb der DWD. Da habe es einen verhältnismäßig kühleren Witterungsabschnitt gegeben. Dann habe sich vor allem im Westen eine Hitzewelle etabliert, hieß es. "Am 27. wurde deutschlandweit an 46 Stationen die 40-Grad-Marke geknackt", so der DWD. Der vorläufige Allzeitrekord wurde am 28. Juni in Neißemünde-Coschen (Brandenburg) mit 41,7 Grad gemessen.

Autor/in
Sara Rehm
Sara Rehm ist Redakteurin bei SWR Aktuell Baden-Württemberg Online.

DLRG: 26 Badetote am Wochenende

Am heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen - alles Männer und Jungen. Die DLRG zählte auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben. Hinzu kommen laut DLRG mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Zudem habe sich ein 15-Jähriger bei einem Sprung in einen Baggersee im Meißenheim (Ortenaukreis) mindestens schwer verletzt. Schon vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. "Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären", hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Im Jahr 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich.

Darum ist von Abkühlung mancherorts noch nicht so viel zu spüren

Wer zum Wochenstart auf eine große Abkühlung gehofft hatte, könnte enttäuscht sein: Zwar sind die Temperaturen in Baden-Württemberg niedriger als die Rekordwerte am Wochenende. Doch kühl im Sinne von "frisch" ist es vielerorts nicht wirklich. Laut dem Meteorologen Christian Ehmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) liegt das daran, dass die Kaltfront nur schubweise kalte Luft bringt. Hinzu komme, dass der aktuelle Regen allerhöchstens kurzfristig für Abkühlung sorge, vielmehr werde die Luft dadurch feuchter. Auch nicht zu vergessen: Vor allem die Städte sind nach den vergangenen Tagen noch aufgeheizt. Mittwoch und Donnerstag sei der nächste kühle Schub zu erwarten, dann solle der Hauptteil der Kaltfront übers Land ziehen, sagt Ehmann. Vorher könnte es am Dienstag nochmal 30 Grad oder etwas mehr am Rhein geben, auch sonst dürften die Temperaturen verbreitet über 25 Grad liegen. Mit Blick auf den Juli gehe es in die heißeste Phase des Jahres.

DLRG in Karlsruhe am Wochenende im Dauereinsatz

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) war am Wochenende im Landkreis Karlsruhe im Dauereinsatz. Bei Ettlingen wurde in der Alb ein toter Mann gefunden. Einsatzkräfte bargen den Mann aus dem Wasser und konnten nur noch seinen Tod feststellen. Ob der Mann ertrunken ist, ist noch unklar. Auch an Badeseen in der Region kam es am Wochenende zu vielen Einsätzen der DLRG. Am Philippsee in Bad Schönborn musste unter anderem eine Person vor dem Ertrinken gerettet werden. Auch am Baggersee in Söck waren die Rettungskräfte wegen einer vermissten Schwimmerin im Einsatz. Das Wochenende zeige, wie schnell aus harmlosen Situationen am Wasser ernste Notlagen werden könnten, so die DLRG.

Deutschlandspiel draußen schauen? So wird das Wetter heute Abend

Wenn die deutsche Nationalmannschaft am späten Abend (22:30 Uhr) bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay antritt, heißt das vermutlich für viele Menschen: raus zum Public Viewing. Aber wie stehen die Chancen, dabei trocken zu bleiben? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für den Tag teils schwere Gewitter mit heftigem bis extrem heftigem Starkregen. Vor allem in der Südosthälfte Baden-Württembergs seien am Montagabend wieder neue Gewitter möglich, so DWD-Meteorologe Marco Puckert. Im Vergleich zu den vergangenen Tagen mit extremer Hitze gebe es einen Temperaturrückgang mit Höchstwerten von 24 Grad im Bergland und sonst verbreitet 26 bis 29 Grad.

Feuerwehr mit zahlreichen Einsätzen

Die hohen Temperaturen haben am Wochenende zu mehreren Bränden in der Region Heilbronn geführt. Unter anderem kam es zu einigen Flächenbränden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen - unter anderem bei Gemmingen und Bad Friedrichshall (beide Kreis Heilbronn). In Untereisesheim (ebenfalls Kreis Heilbronn) brannte ein Trafohäuschen: 40.000 Haushalte sind deshalb ohne Internet.

Mann wird in Baggersee vermisst - Großeinsatz der Rettungskräfte

Seit gestern Nachmittag wird in einem Baggersee bei Kehl (Ortenaukreis) ein Mann vermisst. Bislang hat die Polizei keine Spur von dem Vermissten. Der 28-Jährige soll mehrfach von einem Schwimmbagger ins Wasser gesprungen sein. Wie die Polizei erklärte, kam er nach dem letzten Sprung noch kurz hoch, rief um Hilfe und tauchte dann unter. Ein Begleiter habe erfolglos versucht, ihn herauszuziehen. Weitere Badegäste seien zu Hilfe gekommen, während die Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und DRK anrückten. Das sei wegen der vielen parkenden Autos schwierig gewesen. Laut Polizei suchten dann mehrere Taucher in dem 30 Meter tiefen Wasser, konnten den Mann aber auch mit Unterstützung eines Sonargerätes nicht finden. Polizeitaucher sollen die Suche heute fortsetzten. Das Wasser ist in dem See an manchen Stellen über 40 Meter tief.

Zwei Tote bei Badeunfall bei Bludenz

Gestern sind zwei Menschen bei einem Badeunfall unterhalb eines Wasserfalls in der Ill in Bludenz in Vorarlberg ums Leben gekommen. Laut Polizei wurden drei Menschen wegen der starken Strömungs- und Sogkräfte der Wasserwalze unter Wasser gedrückt. Ein 10-jähriges Kind und ein 22-jähriger Mann kamen dabei ums Leben. Der 40-jährige Vater des Kindes befindet sich laut ORF in kritischem Zustand.

Männergruppe stürmt Freibad – Polizei räumt Bad

Etwa 50 bis 60 Männer aus Frankreich sollen wiederholt versucht haben, ohne Eintritt zu bezahlen, in ein Freibad in Kehl an der Grenze zu Frankreich zu kommen. Die Polizei räumte daraufhin das Schwimmbad im Stadtteil Auenheim östlich von Straßburg, wie sie mitteilte. Die Gruppe soll demnach über den Außenzaun geklettert sein. Dabei sei es mehrfach zu verbalen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal gekommen.

Deutscher Wetterdienst zieht Bilanz für Juni

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) liegt der jetzige Juni wahrscheinlich bei der Monatsmitteltemperatur unter den Top 3 seit Messbeginn. Laut einer Sprecherin des DWD ist der Monat insgesamt deutlich wärmer gewesen als in anderen Jahren, zudem war es vergleichsweise sonnig und niederschlagsarm. Die genaue Auswertung will der Wetterdienst heute Mittag veröffentlichen. Gestern Nachmittag wurde mit 41,7 Grad in Neißemünde in Brandenburg die bisher höchste Temperatur in Deutschland gemessen. In Baden-Württemberg war es am Samstag in Waghäusel-Kirrlach im Kreis Karlsruhe laut DWD mit 41,4 Grad am heißesten.

Ab Montag: Kühlere Temperaturen!

Für viele dürfte es zu Wochenbeginn die erhofften etwas kühleren Temperaturen geben. Wetterexperten erwarten, dass das Thermometer am Montag in Baden-Württemberg auf nur 27 bis 30 Grad steigt - und damit weit entfernt von den Hitzerekorden der vergangenen Tage.

Am Montagvormittag gibt es in Baden-Württemberg von Westen her Gewitter mit zum Teil kräftigen Schauern und Hagel. Auch schwere Sturmböen sind möglich. Im Süden ist es oft trocken, im Laufe des Nachmittag gen Abend kann es aber auch hier und da blitzen und donnern oder einen kärftigen Regenguss geben. Am Dienstag gibt es häufig Schauer und Gewitter. 

Einige Stadt- und Landkreise rufen "Außergewöhnliche Einsatzlage" aus

Wegen der Hitzewelle ist in einigen Stadt- und Landkreisen eine sogenannte "Außergewöhnliche Einsatzlage" ausgerufen worden - etwa in Stuttgart, in der Region Karlsruhe und dem Stadt- und Landkreis Heilbronn. Rettungsdienst, Kliniken und Feuerwehr können so zusätzliche Kräfte aus dem Katastrophenschutz mobilisieren. Als Ursachen für zusätzliche Einsatzfahrten wurden unter anderem Kreislaufprobleme genannt oder Suchaktionen nach vermissten Personen in Baggerseen. In der Region Karlsruhe mussten Einsatzkräfte außerdem an drei verschiedenen Standorten etwa wegen eines Gasaustrittes aus verschiedenen privaten Flüssiggasbehältern anrücken. 

Brand nahe der A6 auf Fläche von drei Fußballfeldern gelöscht

Der Brand eines Feldes im Mannheimer Stadtteil Pfingstberg ist gelöscht. Wie die Polizei mitteilt, brannte es auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern. Das entspricht etwa der Größe von drei Fußballfeldern. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand von den hohen Temperaturen ausgelöst wurde.

Freibäder an Kapazitätsgrenzen: Aufgebrachte Besucher in Südbaden

Auf der Suche nach Abkühlung liegen teilweise die Nerven blank. So waren am Samstag die Freibäder in Offenburg sowie in Kehl-Auenheim und Achern (beide Ortenaukreis) bereits am Mittag so voll, dass weitere Badewillige erst einmal warten mussten. Nur wenn jemand das jeweilige Freibad verließ, wurde ein neuer Besucher reingelassen. Am Sonntag dann ein ähnliches Bild: Vor allem im Offenburger Stegermattbad ging zeitweise nichts mehr. Mehrfach hatten Sicherheitsdienste mit aufgebrachten Besuchern vor den Eingängen zu kämpfen. In einigen Fällen konnte erst die dazugerufene Polizei die erhitzten Gemüter beruhigen.

Meteorologen warnen: Temperaturen könnten im Hochsommer noch höher ausfallen

Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat immer wieder neue Temperaturrekorde gebracht. Auch in Oberschwaben wurden vielerorts die höchsten Temperaturen seit Beginn der Messungen registriert. Bemerkenswert ist laut Wetterwarte Süd mit Sitz in Bad Schussenried aber nicht nur die Hitze selbst: Vielerorts habe es tropische Nächte mit Temperaturen über 20 Grad sowie bis zu zwölf Tage in Folge mit mehr als 30 Grad gegeben. Die Meteorologen warnen: Wiederhole sich eine solche Wetterlage im Hochsommer, könnten die Temperaturen noch um zwei bis drei Grad höher ausfallen.

Alle Stromausfälle in Weinheim behoben

Nun sind auch der Weinheimer Stadtteil Lützelsachsen und die angrenzenden Nachbargemeinden wieder ans Stromnetz angeschlossen. Wie die Polizei in Mannheim mitteilt, ist der dreistündige Stromausfall behoben. Wie viele Haushalte betroffen waren, kann laut Polizei nicht beziffert werden.

Bundesweit dritter Temperaturrekord in Folge

Der bundesweite Temperaturrekord wird immer weiter nach oben geschraubt. So hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) den vorläufigen Höchstwert von 41,7 Grad am Nachmittag in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree gemessen. Das teilte der Wetterdienst auf Anfrage der Deutschen Presseagentur mit. Damit gibt es am dritten Tag in Folge einen neuen bundesweiten Temperaturrekord.

Feld in der Nähe der A6 bei Mannheim brennt

Im Mannheimer Stadtteil Pfingstberg brennt aktuell ein Feld in der Nähe der A6. Das teilt das Polizeipräsidium Mannheim mit. Ausmaß und Ursache sind bislang noch unklar. Allerdings warnt die Polizei vor einer starken Rauchentwicklung.

Strom in den meisten Ortsteilen von Weinheim wieder hergestellt

Der Stromausfall in den Weinheimer Ortsteilen Rippenweier, Ritschweier und Oberflockenbach ist behoben. Das teilt die Feuerwehr Weinheim mit. Der Flächenbrand in Hohensachsen war zuvor bereits unter Kontrolle gebracht worden. Die Ursache des Brandes und der genaue Zusammenhang zwischen dem Flächenbrand und dem Stromausfall sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Mehr Notfälle am Klinikum Stuttgart

Das Klinikum Stuttgart verzeichnet wegen der Hitze erneut mehr Notfälle. Es gebe weiterhin ein deutlich erhöhtes Patientenaufkommen in den Notaufnahmen. "Die Zahl der Notfälle umfasst schwerste hitzebedingte Störungen mit Organversagen und neurologischen Komplikationen", so der medizinische Vorstand des Klinikums, Jan Steffen Jürgensen. Betroffen seien überwiegend - aber nicht ausschließlich - Ältere und geschwächte Menschen mit Vorerkrankungen, die jetzt stationär intensivmedizinisch behandelt werden. Die Rettungskräfte rufen die Bevölkerung dazu auf, die Gefahren der Hitze ernst zu nehmen, auf körperliche Aktivitäten zu verzichten und sich konsequent vor Dehydrierung zu schützen.

Bundesweit mindestens zehn Tote bei Badeunfällen

Während der Hitzewelle in Deutschland sind in den vergangenen Tagen mindestens zehn Menschen bei Badeunfällen gestorben. In Baden-Württemberg ertrank ein 27-Jähriger im Neckar bei Heidelberg. Ein 30-Jähriger starb in einem Badesee bei Neuhofen im Rhein-Pfalz-Kreis. Am Bodensee wurden die Leichen von zwei älteren Männern gefunden, die am Donnerstag in den See gesprungen waren und verschwanden. Weitere tödliche Badeunfälle gab es in Berlin, Herne, bei Düren (beide Nordrhein-Westfalen), in der Nähe von Frankfurt, bei Dortmund und in Düsseldorf.

Stromausfall auch in anderen Teilen von Weinheim

Nicht nur in Lützelsachsen, sondern auch in anderen Teilen von Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist der Strom ausgefallen. Betroffen sind Rippenweier, Ritschweier und Oberflockenbach. Zudem gibt es im Bereich Hohensachsen nahe der Straßebahnlinie 5 einen Flächenbrand. Wie die Feuerwehr Weinheim mitteilt, wurde der Brand wohl durch eine Stromleitung ausgelöst, ist inzwischen aber unter Kontrolle.

Stromausfall in Weinheim-Lützelsachsen und angrenzenden Nachbargemeinden

Aktuell kommt es im Weinheimer Stadtteil Lützelsachsen (Rhein-Neckar-Kreis) zu einem großflächigen Stromausfall. Das teilt das Polizeipräsidium Mannheim mit. Auch die angrenzenden Nachbargemeinden seien betroffen. Als Ursache nennt die Polizei einen hitzebedingten Brand an einem Strommasten. Wie viele Haushalte von dem Stromausfall betroffen sind, kann die Polizei aktuell nicht sagen. Der Energieversorger arbeitet an der Wiederherstellung des Stroms, hieß es.

Viele Einsätze: Rettungskräfte in Stuttgart kommen an ihre Grenzen

Wegen der extremen Hitze kommen Rettungskräfte in Stuttgart an ihre Grenzen. Seit gestern Abend gilt eine sogenannte "Außergewöhnliche Einsatzlage" (AEL). Grund sind die stark gestiegenen Einsatzzahlen von Rettungsdiensten und Feuerwehr. Diese seien aktuell doppelt so hoch wie an regulären Tagen, teilte die Feuerwehr Stuttgart mit. So habe man am Samstag bis 18 Uhr bereits mehr als 40 Einsätze verzeichnet. Seit Mittwoch habe es rund 25 kleinere und größere Vegetationsbrände gegeben - unter anderem am Stuttgarter Hauptbahnhof. Auch viele Brandmeldeanlagen lösten wegen der Hitze Alarm aus, heißt es weiter.

SWR Extra zum Waldbrand bei Bad Kreuznach

Im Naturschutzgebiet Rotenfels bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz breitet sich ein Waldbrand immer weiter aus. Die Löscharbeiten sind besonders schwierig, weil dort Munition aus dem Zweiten Weltkrieg liegt. Die benachbarte Ortschaft Traisen wird komplett geräumt. Betroffen sind nach Angaben des Kreises Bad Kreuznach rund 650 Menschen. Das SWR Extra zum Waldbrand am Rotenfels:

Ab 14 Uhr: SWR Extra zum Waldbrand bei Bad Kreuznach

Weil sich der Waldbrand im Naturschutzgebiet Rotenfels bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz unkontrolliert weiter ausbreitet, wird jetzt der ganze Ort Traisen geräumt. In der Nacht mussten schon 300 Menschen im nördlichen Ortsteil ihre Häuser verlassen.

Der SWR sendet um 14 Uhr ein Extra zu dem verheerenden Feuer im Naturschutzgebiet am Rotenfels. Das Extra ist im SWR Fernsehen zu sehen und wird bei SWR Aktuell Online live gestreamt.

Die Löscharbeiten in dem Gebiet bei Bad Kreuznach sind besonders schwierig, weil dort Munition aus dem Zweiten Weltkrieg liegt. Mehr als 250 Einsatzkräfte versuchen bereits seit gestern, den Waldbrand einzudämmen. Laut dem örtlichen Katastrophenschutz gab es bereits mehrere Explosionen in dem Brandgebiet. Bis jetzt sind schon etwa drei Hektar Fläche von dem Waldbrand betroffen.

Volle Freibäder, tausende Badegäste: Herausforderung für Schwimmmeister

Wenn es so heiß ist wie in diesen Tagen, zieht es tausende Menschen ins Freibad und in Richtung kühles Nass. Dort ist dann das Gedränge groß - außerhalb des Wassers und auch in den Schwimmbecken. Für die Schimmmeister vor Ort ist das eine Herausforderung. Denn sie müssen trotz der hohen Temperaturen einen klaren Kopf behalten. Sie müssen im Gewimmel der Badegäste oft blitzschnell entscheiden, ob eine Situation gefährlich ist - oder nur Badespaß. Vitalij Buchholz ist Schwimmmeister im Bergbad in Giengen an der Brenz (Landkreis Heidenheim). Er hat viel zu erzählen.

Waldbrand bei Bad Kreuznach außer Kontrolle

Ein Waldbrand in einem Naturschutzgebiet am Rotenfels bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz ist außer Kontrolle geraten. Die Löscharbeiten werden neben der Trockenheit und Hitze auch dadurch erschwert, dass in dem Gebiet Munition aus dem Zweiten Weltkrieg liegt. Inzwischen wurden die Löscharbeiten gestoppt. Etwa 250 Einsatzkräfte versuchen, den Waldbrand einzudämmen. Laut dem örtlichen Katastrophenschutz gab es bereits mehrere Explosionen in dem Brandgebiet. Verletzt sei aber niemand und auch Wohnhäuser seien derzeit nicht gefährdet. In der Nacht wurden Teile des nahegelegenen Ortes Traisen vorsorglich evakuiert. Etwa 300 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

29,4 Grad: Rekord für wärmste Nacht in Deutschland

Die vergangene Nacht war nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland. Der Rekord wurde im ostsächsischen Kubschütz im Landkreis Bautzen aufgestellt. Dort sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad.

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