Das war der Liveblog zum Großbrand im Kreis Bad Kreuznach

Waldbrand am Rotenfels - letzte Löscharbeiten

Der Waldbrand im Kreis Bad Kreuznach ist unter Kontrolle. Die Menschen in Traisen sind zurück. Die ersten Feuerwehren sind abgerückt - wir beenden damit den Blog.

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Stand

Von Autor/in Sibille Lozano, Anna-Lara Weidinger, Jeanette Schindler, Katja Jorwitz, Lucretia Gather

13:55 Uhr Löscharbeiten gehen in letzte Phase - wir beenden unseren Blog hiermit

Und das war’s mit unserem Liveblog, denn: Die Lage am Rotenfels entspannt sich weiter. Die Gefahrenstufe soll am Abend von 4 auf 3 sinken, dann geht die Verantwortung zurück an die Stadt Bad Kreuznach. Aktuell sind noch rund 300 Einsatzkräfte vor Ort, im Tagesverlauf soll es etwa die Hälfte werden.

Ein Bereich ist bereits abgearbeitet: Dort werden nur noch letzte Kontrollen durchgeführt, anschließend kommt dann die Brandwache. Im anderen Bereich werden die noch verbliebenen Glutnester - unterstützt von einem Roboter - Schritt für Schritt lokalisiert und gelöscht. Ziel ist, spätestens morgen alle Glutnester beseitigt zu haben.

Der herbeigeschaffte Löschroboter hat nach Einschätzung von Landrätin Bettina Dickes (CDU) richtig geholfen. Er war in Gelände gefahren, wo Munition vermutet worden war, um keine Feuerwehrleute zu gefährden. Und mit diesen Infos verabschieden wir uns hier im Blog. Danke fürs Mitlesen.

08:35 Uhr Erste Feuerwehrleute beenden ihren Einsatz

Die letzten Glutnester werden aktuell gelöscht. Dazu stimmen sich die Einsatzkräfte mit dem Kampfmittelräumdienst ab. Die ersten Feuerwehren haben ihren Einsatz bei Bad Kreuznach inzwischen beendet, beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Wöllstein. Sie war 60 Stunden im Einsatz.

18:44 Uhr Menschen in Traisen sind wieder Zuhause

Die Freude und die Erleichterung waren riesengroß: Tage, nachdem sie ihre Häuser und Wohnungen verlasen mussten, durften die Menschen in Traisen wieder in ihre Häuser und Wohnungen. Die Gefahr, dass Weltkriegsmunition, die in dem brennenden Waldstück liegt, explodiert, war zu groß. Doch diese Gefahr ist jetzt gebannt.

18:10 Uhr Versteckte Gefahr im Wald

Weltkriegsmunition hat die Einsatzkräfte beim Waldbrand am Rotenfels vor erhebliche Herausforderungen gestellt - und das wird wahrscheinlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Besonders in ehemaligen Militär- und Munitionsgebieten werden weiterhin Blindgänger und andere Kampfmittel vermutet. Warum eine Räumung der Wälder kaum möglich ist und wie man sich bestenfalls verhält, lesen Sie in diesem aktuellen Artikel.

Rheinland-Pfalz

Waldbrand am Rotenfels Alte Munition in Wäldern in Rheinland-Pfalz: So groß ist die Gefahr

Weltkriegsmunition hat die Löscharbeiten beim Waldbrand am Rotenfels bei Bad Kreuznach erheblich erschwert. Und auch in anderen Regionen von RLP liegen noch Kampfmittel.

17:30 Uhr Verletzter Feuerwehrmann wieder wohlauf

Dem Feuerwehrmann, der während der Löscharbeiten ins Krankenhaus gebracht werden musste, geht es wieder besser. Nach Angaben der Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, Bettina Dickes (CDU), war er wegen der Hitze kollabiert. Inzwischen sei er wieder Zuhause.

15:35 Uhr Feuerwehrmann im Einsatz verletzt

Bei den Löscharbeiten der vergangenen Tage ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er sei im Krankenhaus, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Zum aktuellen Gesundheitszustand werde mit Rücksicht auf die betroffene Person keine weiteren Angaben gemacht, heißt es weiter.

Der Einsatz in dem Gebiet gehe derweil weiter, es seien mehrere Abschnitte gebildet worden, in denen unterschiedlich vorgegangen werde. In dem Gebiet nahe Traisen, in dem auch der für die Mobilfunkversorgung wichtige Funkturm liegt sowie eine Kita, bekämpften Feuerwehrleute den Brand aktiv. In dem Areal habe es seit längerer Zeit keine Knallgeräusche mehr gegeben, dort sei vermutlich alle im Boden befindliche Munition abgebrannt.

In anderen Abschnitten sei nach wie vor der Löschroboter im Einsatz und kühle das Gelände herunter.

14:50 Uhr DRK seit Tagen im Verpflegungs-Großeinsatz

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt die Rettungskräfte seit Tagen mit Essen und Trinken. Sie stellen drei Mahlzeiten für bis zu 600 Menschen bereit, heißt es in einer Mitteilung. Seit Samstag habe das DRK 7.000 Mahlzeiten und 2.000 Getränkekisten an die Helferinnen und Helfer herausgegeben. Der Einsatz soll noch bis Mittwoch dauern.

Kisten mit Verpflegung werden in ein Auto des Roten Kreuz' verladen.
Auch die Beschäftigen des DRK Bad Kreuznach sind im Dauereinsatz. DRK Bad Kreuznach/Philipp Köhler

10:00 Uhr Traisener Ortsbürgermeister glücklich über Rückkehr

Auch der Ortsbürgermeister, Norman Frey, ist wieder zurück in Traisen. Er berichtet von einer emotionalen Achterbahnfahrt für die Bevölkerung in den vergangenen Tagen. Er sei sehr erleichtert, dass das Leben in Traisen jetzt wieder normal weitergehen könne. Auch viele Einwohner zeigen sich erleichtert über die Rückkehr in die eigenen vier Wände.

8:57 Uhr Kreisverwaltung bedankt sich

Die Kreisverwaltung Bad Kreuznach hat ein großes Dankeschön ausgesprochen. Anwohnerinnen und Anwohnern seien geduldig und verständnisvoll gewesen. Und auch die Einsatzkräfte hätten unermüdlichen Einsatz gezeigt. Entwarnung gibt es aber noch nicht. In der Nacht gab es laut Landrätin Bettina Dickes (CDU) mehrere Knallgeräusche, der Wald bleibe gesperrt. Traisen sei aber sicher, heißt es.

6:30 Uhr Waldbrand ist unter Kontrolle

Der Waldbrand am Rotenfels ist nach Einschätzung von Landrätin Bettina Dickes (CDU) inzwischen unter Kontrolle. Die Löschroboter, die am Montag den ganzen Tag im Einsatz waren, hätten den Boden gut abgekühlt, sagte sie. Es gebe zwar noch einige Glutnester. Diese würden von der Feuerwehr aber nach und nach gelöscht. Von einem flächendeckenden Feuer könne keine Rede mehr sein.

20:55 Uhr Evakuierung ist aufgehoben

Die Evakuierung von Traisen ist aufgehoben: Anwohner und Bewohner der Aussiedlerhöfe können ab sofort in ihre Häuser zurückkehren. Das teilte die Kreisverwaltung Bad Kreuznach mit. Grund ist demnach, dass die Stelle im Bereich mit der höchsten Munitionsbelastung seit über 24 Stunden ausgebrannt und dadurch deutlich abgekühlt ist. Explosionen seien deshalb nicht mehr möglich, sagte Landrätin Bettina Dickes dem SWR auf Nachfrage. Gesperrt bleibt weiterhin die Zufahrt zum Rotenfels sowie die dahinterliegenden Anwesen und der Waldorfkindergarten. Und auch der Wald selbst bleibe abgesperrt, da der Brand weiterhin noch nicht gelöscht sei.

20:30 Uhr Wann können Anwohner in ihre Häuser zurück? - Entscheidung steht noch aus

Im Waldbrandgebiet bei Traisen brennt es zwar noch weiter, allerdings weitgehend ohne Rauch - im Fokus stehen jetzt vor allem Glutnester. Die Einsatzkräfte werten Aufnahmen von Wärmebildkameras aus. Es muss noch entschieden werden, wann die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren können.

20:00 Uhr Hätte Weltkriegsmunition schon längst entfernt werden müssen?

Seit Samstag, seit der Wald bei Traisen brennt, ist Sven Rasehorn im Einsatz. Er ist technischer Leiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz. Er bestätigt im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Sascha Becker, dass der Brand bei Traisen inzwischen stark zurückgegangen sei. Aber noch bestehe Gefahr, dass die Munition aus dem Zweiten Weltkrieg, die in dem Gebiet liegt, explodieren könnte. Hätte sie in der Vergangenheit schon beseitigt werden müssen?

19:30 Uhr SWR1-Reporter zur aktuellen Lage am Abend

"Das ist ein echtes Monster, das da unterwegs ist" - so beschreibt SWR-Reporter Wolfgang Seligmann den Superroboter, der Glutnester am Rotenfels bekämpfen soll. Erschwert wird seine Arbeit durch Weltkriegsmunition, die dort im Boden liegt. Unser Kollege erklärt im SWR1-Interview, warum sie in der Vergangenheit noch nicht aus dem Waldgebiet entfernt worden ist.

17:56 Uhr Sorge vor Hitze und Wind - so sollen die Löschroboter Glutnester bekämpfen

Aktuell ist der Brand laut der Einsatzleitung unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte befürchten aber, dass sich die Glutnester bei Hitze und Wind wieder entzünden könnten. Das sollen die drei Löschroboter, die im Einsatz sind, verhindern.

16:40 Uhr Feuer brennt nur noch an einer Stelle

Nach der Einsatzbesprechung teilte Landrätin Bettina Dickes (CDU) mit, es brenne nur noch an einer Stelle Feuer. Dies sei in der Nähe von Traisen. Ansonsten gebe es noch Glutnester. Der Löschroboter sei im Einsatz, "der braucht aber seine Zeit", so Dickes.

16:07 Uhr Häuser in Traisen werden geschützt

Landrätin Bettina Dickes (CDU) sagte dem SWR, der Ort Traisen sei nicht evakuiert worden, weil er von Flammen bedroht war. Es sei darum gegangen, die Bevölkerung vor möglichen Folgen einer Explosion der Kampfmittel zu schützen. Splitter könnten bis zu einen Kilometer fliegen. Zum Schutz vor Plünderungen sei Polizei vor Ort.

15:30 Uhr Einsatz kann laut Landrätin Tage dauern

Wann die Anwohner des geräumten Ortes Traisen wieder zurück in ihre Häuser können, ist noch nicht klar, wie Landrätin Bettina Dickes (CDU) sagte. Man wolle dies so schnell wie möglich erlauben. "Das hat oberste Priorität", so die Landrätin. Der gesamte Einsatz dürfte sich ihr zufolge aber noch über Tage hinziehen.

14:40 Uhr Innenministerium: Waldbrand-Gebiet war ehemaliger Sprengplatz

Ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Innenministeriums teilte mit, Teile des Gebiets seien zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein Sprengplatz für Munitionsreste von deutschen oder alliierten Streitkräften gewesen. Diese Sprengplätze gebe es bundes- und europaweit, sie seien aber nicht dokumentiert. Weil sich die Munition tief im Boden befinde, bestehe grundsätzlich keine Gefahr für die Bevölkerung.

13:42 Uhr Feuerwehren aus der Region Trier im Einsatz

Bis zu 600 Kräfte sind nach wie vor bei dem Waldbrand im Einsatz. Darunter auch Feuerwehrleute aus dem Raum Trier - mit dabei haben sie spezielle Fahrzeuge.

Traisen

Heftige Feuer im Kreis Bad Kreuznach Waldbrand am Rotenfels in Traisen: Feuerwehren aus der Region Trier im Einsatz

Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Hunsrück, Eifel und Mosel helfen dabei, den Großbrand am Rotenfels im Kreis Bad Kreuznach zu löschen. Der Einsatz soll noch bis Dienstag dauern.

12:30 Uhr Löschroboter im Einsatz

Die Einsatzkräfte haben jetzt Unterstützung: Der Löschroboter "Superwolf" ist vor Ort im Einsatz. Er ist mit Löschkanonen und Kameras ausgestattet und wird ferngesteuert. Die Einsatzkräfte hoffen, dass dieser Roboter die Wende bringt. Denn das sei momentan der einzige Weg, wie direkt im Wald gelöscht werden könnte, so ein Feuerwehrmann.

Der Löschroboter, der die Einsatzkräfte beim Waldbrand bei Traisen unterstützen soll.
Der Löschroboter wurde aus Niedersachsen nach Traisen gebracht. Daniel Brusch

Angesichts der schwierigen Löscharbeiten am Rotenfels muss Rheinland-Pfalz nach Ansicht von Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) auch über den Kauf von neuem Gerät nachdenken. "Wir müssen uns für die Zukunft stärker aufstellen", sagte er bei seinem Besuch der Einsatzkräfte in dem Waldbrandgebiet. Hier zeigten sich exemplarisch die Herausforderungen, wenn auf einer mit Munition belasteten Fläche gelöscht werden müsse. Und es gebe in Rheinland-Pfalz mehr solcher Flächen. Man wisse schlicht nicht, wo was genau liege. Es sei zu überlegen, ob der aus Niedersachsen angeforderte Löschroboter auch ein für Rheinland-Pfalz geeignetes Gerät sein könne.

11:34 Uhr Ministerpräsident Schnieder vor Ort

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) ist vor Ort eingetroffen. Er will sich ein Bild über die Lage verschaffen.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder im Kreis von Einsatzkräften. Er besucht die Helferinnen und Helfer vor Ort in Traisen.
Ministerpräsident Gordon Schnieder lässt sich unter anderem den Einsatz des Löschroboters erklären.

10:51 Uhr Betroffene berichten von Evakuierungssituation

Zu den Menschen, die ihr Zuhause in Traisen verlassen mussten, gehört auch Denis Monz. Er hat dem SWR erzählt, dass er und seine Familie Glück gehabt haben. Sie sind mit ihrem zwei Monate alten Baby bei Freunden untergekommen, die ebenfalls einen Säugling haben. Da sei vieles vorhanden, was man im Alltag mit Baby so brauche.

10:00 Uhr Betreuungsstelle geschlossen - Hilfsbereitschaft groß

Die Betreuungsstelle in der Birkenberghalle in Roxheim ist inzwischen geschlossen worden. Nach Angaben von Jörg Dindorf vom Katastrophenschutz Bad Kreuznach sind zuletzt keine Menschen mehr gekommen. Offenbar seien alle bei Freunden, Verwandten oder anderswo untergekommen. Die Hilfsbereitschaft in Traisen sei sehr groß.

Die Birkenberghalle war als Anlaufstelle eingerichtet worden, nachdem die Menschen in Traisen ihre Wohnungen und Häuser verlassen mussten. Betroffen sind etwa 650 Personen. Sie wurden gebeten, sich weiter auf eine längere Evakuierung einzustellen.

08:15 Uhr Roboter soll Brand bekämpfen

Da die Feuerwehrleute wegen der Weltkriegsmunition, die im Wald liegt, nicht nah genug an den Brandherd können, sollen nun drei Löschroboter zum Einsatz kommen. Nach Angaben von Jörg Dindorf vom Bad Kreuznacher Katastrophenschutz sollen sie Glutnester löschen und den heißen Boden kühlen. Die Roboter werden am Vormittag vor Ort erwartet. Bei einem handelt sich um den weltgrößten seiner Art namens "Wolf".

Der Löschroboter Magirus Wolf: Ein solcher Roboter soll beim Waldbrand in Traisen zum Einsatz kommen.
Der Löschroboter Magirus Wolf: Ein solcher Roboter soll beim Waldbrand in Traisen zum Einsatz kommen. Patrick Scheiber

07:20 Uhr Landrätin: "Wir haben den Waldbrand im Griff"

Anders als erwartet, hat der Regen das Feuer offenbar doch etwas eingedämmt. Zwar glimme es an vielen Stellen noch, sagte Landrätin Bettina Dickes (CDU) am frühen Morgen. Doch lodernde Flammen seien nicht mehr zu sehen. Auch habe der Sprenkler-Wall gehalten, den man gezogen habe. "Da sind wir heute wirklich überglücklich, dass wir im Moment zumindest sagen: Wir haben die Lage im Griff."

06:47 Uhr Brand noch nicht unter Kontrolle - Funkturm unversehrt

Das Feuer ist noch immer nicht unter Kontrolle. Der Regen, der bislang gefallen ist, habe nicht ausgereicht, um die Flammen und Glutnester zu löschen, so ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Die Lage habe sich weder verbessert noch verschlechtert. Eine gute Nachricht gibt es aber: Ein für die Einsatzkräfte wichtiger Funkmast, der sich in dem Waldstück befindet, ist bisher von den Flammen verschont worden.

04:05 Uhr Wieso das angekündigte Unwetter den Brand nicht löschen kann

Viele Menschen fragen sich, wieso der Regen, der für den heutigen Montagmorgen in ganz Rheinland-Pfalz vom Deutschen Wetterdienst vorausgesagt worden ist, den Brand nicht löschen kann. Nach aller Voraussicht regnet es zu wenig und zu kurz, um einen großen Waldbrand mit vielen Glutnestern im Boden vollständig zu löschen. Im steilen, unwegsamen Gelände erreicht das Wasser viele kritische Stellen gar nicht, trockener Brennstoff bleibt weiter vorhanden.

20:59 Uhr Munition im Waldbrand-Gebiet nach dem 2. Weltkrieg gesammelt

Weltkriegsmunition im Waldgebiet erschwert die Löscharbeiten drastisch. Doch warum lagert dort überhaupt so viel Munition und warum wurde sie nicht längst komplett geräumt? Landrätin Bettina Dickes erklärt auf Nachfrage, dass "man nach dem 2. Weltkrieg einfach sämliche Kampfmittel gesammelt hat, dort im Wald auf einen Haufen gelegt und angezündet hat, um sie zu sprengen".

Dabei habe manches nicht gezündet, sondern sei bis 1.000 Meter weit weg geflogen. Und die ein oder andere Munition finde man immer mal wieder im Wald. "Da ist manchmal der Kampfmittelräumdienst, manchmal kann die Polizei auch einfach eingreifen - das war nie ein Problem."

Die Lage am Sonntagabend schildern die SWR-Reporterinnen Constanze Brinken und Vanessa Siemers.

20:01 Uhr Viele Tiere mussten zurückbleiben

Traisen ist geräumt, doch viele Menschen mussten ihre Tiere zurücklassen. SWR-Reporterin Vanessa Siemers berichtet etwa von Katzen, die von ihren Haltern nicht mitgenommen werden konnten, oder einer Frau, die 21 Hühner zurücklassen musste. Die Menschen hoffen, dass sie am Montag nochmal zu ihren Tieren können, um sie zu versorgen. Ob das möglich sein wird, hängt jedoch davon ab, wie sich der Brand über Nacht entwickelt.

19:44 Uhr Schneisen sollen den Brand aufhalten

Derzeit kann die Feuerwehr nur abwarten und hoffen, dass ihr Plan aufgeht: Dass dem Waldbrand das Material ausgeht. Um den Brand herum wurden Bäume gefällt und Äcker gerodet - die Schneisen sollen das Feuer aufhalten. Die Ränder des Waldes wurden zudem mit Wasserwerfern besprenkelt. Wie der Einsatztag heute verlaufen ist und wie sich die Lage entwickelt hat, haben wir hier zusammengefasst:

18:24 Uhr Alle Bewohner haben Traisen verlassen

Traisen ist komplett evakuiert. Nach SWR-Informationen hat nun auch die letzte Familie den Ort verlassen. Sie hatte sich bis zuletzt geweigert, ihr Haus zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.

17:33 Uhr Darum werden keine Lösch-Hubschrauber eingesetzt

Viele Menschen haben sich gefragt, warum der Waldbrand nicht einfach aus der Luft mit Hubschraubern gelöscht wird. Landrätin Bettina Dickes sagte, das sei nicht möglich wegen der Explosionsgefahr durch die Weltkriegsmunition. Die Feuerwehrleute müssten einen bestimmten Abstand halten und das gelte auch für den Luftraum. Die Lösch-Hubschrauber könnten bei ihrer Arbeit nicht den nötigen Sicherheitsabstand einhalten.

17:15 Uhr Drei Hektar Wald brennen am Rotenfels

Aktuell brennen ungefähr drei Hektar Wald am Rotenfels. Das ist eine Fläche so groß wie etwa vier Fußballfelder. Alexander Roßkopf, Inspekteur des Brand- und Katastrophenschutzes Bad Kreuznach, befürchtet, dass am Ende eine doppelt so große Fläche zerstört sein wird. Das Feuer wütete in teils steilem und unwegsamem Gelände. Außerdem gibt es immer wieder kleinere Explosionen durch Weltkriegsmunition, die dort in der Erde liegt. Die Feuerwehr kommt nur schwer an das Feuer heran.

17:00 Uhr Ersatz-Funkmast wird aufgestellt

In dem brennenden Waldgebiet am Rotenfels sind eine Strom- Oberleitung sowie ein Funkmast von dem Feuer bedroht. Das macht der Feuerwehr besonders Sorgen. Denn, wenn der Funkmast zerstört wird, könnten die Einsatzkräfte nicht mehr über ihre Funkgeräte kommunizieren. Landrätin Bettina Dickes sagte, es werde ein Ersatz-Funkmast aufgestellt. Und auch die Stromversorgung sei neu geregelt worden, so dass kein Blackout zu befürchten sei.

Durch den Waldbrand am Rotenfels wird auch ein Funkturm bedroht
In den Rauchwolken kaum zu sehen, der Funkmast, der die ganze Region Bad Kreuznach mit Mobilfunk versorgt.

16:40 Uhr Einsatzleitung informiert auf Pressekonferenz über aktuelle Situation

Die Einsatzleitung informiert derzeit auf einer Pressekonferenz über die aktuelle Situation. Wie geht die Feuerwehr gegen die Flammen vor? Gibt es eine neue Strategie, um den Funkmast vor dem Feuer zu schützen? Wann können die Menschen aus Traisen wieder in ihre Häuser zurück? Das sind Fragen, die die Menschen beschäftigen.

Die Einsatzleitung informiert in einer Pressekonferenz über die aktuelle Situation bei dem Waldbrand am Rotenfels.

16:20 Uhr Eine Familie widersetzt sich der Evakuierung

Wegen des gefährlichen Waldbrandes am Rotenfels hat die Feuerwehr den Ort Traisen komplett evakuiert. Fast 700 Menschen sind betroffen. Doch eine Familie weigert sich, ihr Haus zu verlassen. Landrätin Bettina Dickes sagt, was in dem Fall geschieht.

16:10 Uhr Kurz zurück ins Haus: So muss man vorgehen

Die Bewohner von Traisen können heute in Begleitung der Feuerwehr kurz in ihre Häuser zurück, um Tiere oder Medikamente zu holen. An wen sie sich dafür wenden müssen, erklärt Landrätin Bettina Dickes.

15:53 Uhr Deutsches Rotes Kreuz hat alle Hände voll zu tun

Nicht nur die Hitze macht den Menschen in Traisen zu schaffen. Auch die Ungewissheit, wie der Waldbrand am Rotenfels sich weiter entwickelt, ist belastend. Das Deutsche Rote Kreuz hat alle Hände voll zu tun, erzählt Philipp Köhler vom DRK.

15:16 Uhr Brandursache ist noch nicht bekannt

Gerade ist die Einsatzleitung zu einer neuen Lagebesprechung zusammengekommen. Da der Wind die Flammen immer weiter Richtung Funkturm trägt, muss eine neue Strategie gefunden werden. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Wie es zu dem Feuer kam, kann erst untersucht werden, wenn Brandexperten den Brandort betreten können.

15:00 Uhr Das war das SWR Extra zum Waldbrand am Rotenfels

Am Rotenfels bei Bad Kreuznach hat sich ein Waldbrand seit Samstagnachmittag ausgebreitet. Weltkriegsmunition erschwert die Löscharbeiten und nun ist auch noch ein Funkturm bedroht. Der gesamte Ort Traisen wurde evakuiert. Unsere Reporterinnen und Reporter vor Ort haben mit Betroffenen, Einsatzkräften und der Landrätin gesprochen.

14:31 Uhr So geht die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung vor

Wie bekommt man einen solchen Waldbrand, bei dem Explosionsgefahr durch Weltkriegsmunition besteht, in den Griff? Jörg Dindorf, Sprecher des Katastrophenschutzes hat uns erklärt, wie die Einsatzkräfte vorgehen.

14:05 Uhr Funkturm durch Feuer und Wind gefährdet

Das Feuer bedroht den Funkturm, der in dem brennenden Naturschutzgebiet steht. Landrätin Bettina Dickes sagte, wenn der Funkturm von dem Feuer zerstört werde, sei das ein Katastrophe, denn über diesen Turm werde die ganze Region Bad Kreuznach mit Mobilfunk versorgt - auch die Einsatzkräfte und Rettungskräfte. "Wir stehen da auch vor einer großen technischen Katastrophe, wenn dieser Funkturm angegriffen wird", sagte Dickes.

13:57 Uhr Anwohner aus Traisen können kurz in Ihre Wohnungen

Anwohnerinnen und Anwohner aus Traisen können demnächst kurz in ihre Häuser zurück, um Medikamente und andere notwendige Sachen raus zu holen. Benjamin Pfeiffer von der Betreuungsstelle in Roxheim sagte, die Feuerwehr werde das organisieren und die Menschen begleiten.

Wegen des Waldbrandes am Rotenfels hat eine Familie aus Sicherheitsgründen ihr Haus in Traisen verlassen - jetzt dürfen alle Anwohner zurück.
Wegen des Waldbrandes am Rotenfels verlässt eine Familie aus Sicherheitsgründen ihr Haus in Traisen. Das Dorf wurde evakuiert.

13:10 Uhr Was bisher über den Waldbrand bekannt ist

Wir informieren auch auf Instagram über den Waldbrand am Rotenfels und wie sich die Situation entwickelt.

Social-Media-Beitrag auf Instagram

12:44 Uhr So versucht die Feuerwehr, den Brand in den Griff zu bekommen

Dieser Waldbrand ist auch für erfahrene Feuerwehrleute eine besondere Herausforderung: unwegsames Gelände mit Weltkriegsmunition, Trockenheit und Hitze erschweren die Löscharbeiten. SWR-Reporterin Sarina Fischer erklärt uns, wie die Feuerwehrleute versuchen, den Brand zu bekämpfen, ohne das betroffene Gebiet zu betreten:

12:30 Uhr SWR Extra zum Waldbrand bei Traisen ab 14 Uhr

Der SWR sendet um 14 Uhr ein Extra zu dem verheerenden Feuer im Naturschutzgebiet am Rotenfels. Das Extra ist im SWR Fernsehen zu sehen und wird hier, bei SWR Aktuell Online live gestreamt.

12:26 Uhr Landrätin Dickes: "Das ist jetzt wirklich ein Unglück"

Bettina Dickes (CDU), die Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, ist angesichts des Feuers erschüttert. Das Waldstück, in dem es gerade brennt, stehe unter Naturschutz, gerade laufe der Antrag, es zum Weltnaturerbe anerkennen zu lassen. "Das ist eines der wichtigsten Naturschutzgebiete bei uns, das ist jetzt wirklich ein Unglück", sagt sie. Den Einsatzkräften vor Ort zollte sie Lob: Die Feuerwehren arbeiteten "toll zusammen". 

12:06 Uhr Inzwischen rund 300 Einsatzkräfte in Traisen

Die Zahl der Einsatzkräfte, die in Traisen gegen den Waldbrand kämpfen, liegt inzwischen bei rund 300, berichtet meine Kollegin Sarina Fischer. Die Löscharbeiten laufen trotz der widrigen Umstände unvermindert weiter:

11:55 Uhr Anwohner verunsichert, wie es weitergeht

Manuel Brandt aus Traisen hofft, dass er im Laufe des Tages in seine Wohnung kann, um "wenigstens ein paar Sachen" zu holen. Denn er will mit seiner Familie morgen in Urlaub fahren. Die Gäste der Pension, die er in Traisen betreibt, habe er "aus dem Haus jagen" müssen, "salopp gesagt." Er habe nicht viel geschlafen, erzählt er. "Es wäre schön, wenn wir jetzt wenigstens mal wissen würden, was als nächstes passiert."

11:50 Uhr So ist die Lage in der Betreuungsstelle

Mein Kollege Emanuel Eßling ist einer der SWR-Reporter vor Ort. Er war eben in der Betreuungsstelle im benachbarten Roxheim und berichtet: Es seien momentan nur "zwei Hand voll Leute" da, alle anderen seien in Hotels oder bei Bekannten und Verwandten unterkommen. Insgesamt seien bislang rund 100 Menschen da gewesen. Einer von ihnen: Markus Herzog. Er erzählt, er sei heute Morgen um viertel vor vier "aus dem Haus geholt" worden. Er nahm es gelassen: "Wir wissen, dass der Wald brennen kann und dass wir dann raus müssen."

In der Birkenberghalle in Roxheim ist die Betreuungsstelle untergebracht.
In der Birkenberghalle in Roxheim ist die Betreuungsstelle untergebracht.

11:30 Uhr DRK vor Ort und versorgt Einsatzkräfte

Um die Einsatzkräfte vor Ort in ihrem Kampf gegen die Flammen zu unterstützen, war auch schon die sogenannte "Schnelleinsatzgruppe Verpflegung" des DRK-Kreisverbandes vor Ort. "Der aktuelle Einsatz ist sicher einer der großen Einsätze des DRK Bad Kreuznach", heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Roten Kreuzes.

11:15 Uhr Aktuelle Lage in Traisen

Alles, was wir bislang zu dem Großbrand in dem Naturschutzgebiet am Rotenfels wissen, haben wir hier nochmal für euch zusammengefasst:

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11:10 Uhr Hier bekommen Betroffene Hilfe

Nochmal eine Erinnerung: Wer von euch von dem verheerenden Brand betroffen ist, weil er seine Wohnung räumen muss oder eine Unterkunft oder eine wichtige Info braucht, bekommt hier Hilfe:

Brand gelöscht Wie Betroffene vom Waldbrand am Rotenfels Hilfe bekamen

Der Waldbrand im Naturschutzgebiet am Rotenfels bei Traisen im Kreis Bad Kreuznach ist gelöscht. Weltkriegsmunition hatte die Löscharbeiten erschwert.

11:00 Uhr Ganz Traisen wird evakuiert

Update: Die Feuerwehr evakuiert aktuell mit Hilfe der Polizei den ganzen Ort. Bereits gestern Nachmittag und heute Nacht mussten Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

10:55 Uhr Mit Schneisen soll das Feuer eingedämmt werden

Die Einsatzkräfte versuchen, mit Schneisen das Feuer einzudämmen. Sie benutzen dafür Geräte, die wie Rasensprenger funktionieren. Der Waldbrand bei Traisen könnte sich inzwischen auf 3 Hektar ausgeweitet haben, schätzen die Einsatzkräfte vor Ort.

Einsatzkräfte in sicherem Abstand zum Waldbrand bei Traisen
Einsatzkräfte in sicherem Abstand zum Waldbrand bei Traisen.

10:30 Uhr Feuer laut Katastrophenschutz außer Kontrolle

Der Waldbrand ist außer Kontrolle: Nicht nur, dass in dem Gebiet Munition liegt - Trockenheit und Hitze erschweren die Löscharbeiten zusätzlich. Die Einsatzkräfte könnten das Gebiet aktuell nur von außen versuchen, das Feuer in Schach zu halten, erklärt Jörg Dindorf vom Katastrophenschutz im Kreis Bad Kreuznach:

Verletzt durch das Feuer wurde bisher niemand.

10:15 Uhr Hotline für Betroffene

Für Anwohnerinnen und Anwohner von Traisen sind mehrere Telefonnummern freigeschaltet:

10:00 Uhr Mountainbiker sollen Bereich umfahren

Der Mountainbike-Verein bittet darum, den Bereich um den Rotenfels und die Hardt-Lines zu meiden, auf Fahrten dort zu verzichten und Wege für Feuerwehr, Rettungskräfte und Forst freizuhalten. Diese Bitte sei keine Formalität: Bei einem laufenden Waldbrand könnten zusätzliche Personen im Gebiet die Einsatzlage verschärfen – selbst dann, wenn sie "nur kurz schauen" wollen.

9:45 Uhr So schlimm wütet das Feuer

Aufnahmen aus der Brandnacht zeigen, wie verheerend das Feuer in dem Naturschutzgebiet bei Traisen wütet:

6:00 Uhr KATWARN informiert Bevölkerung

Die Bevölkerung rund um den Rotenfels wurde schon über die Warn-App KATWARN informiert. Hier nochmal die Erinnerung: Es wird dringend empfohlen

  • Fenster und Türen geschlossen zu halten
  • sich von Rauch und Brandgasen fernzuhalten
  • das Brandgebiet weiträumig zu meiden
  • Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten

Weitere Informationen veröffentlicht die Kreisverwaltung Bad Kreuznach fortlaufend auf ihrer Webseite und über ihre Social-Media-Kanäle. Die Notrufleitungen sollen für akute Notfälle freigehalten werden.

5:50 Uhr Waldgebiet muss "kontrolliert totbrennen"

Der Brandherd im Inneren des Gebietes kann weiter nicht direkt gelöscht werden, das Gelände müsse sich kontrolliert "totbrennen", so Landrätin Dickes. Auch die Löschhubschrauber, die im Einsatz waren, mussten den Bereich verlassen. Die Brandursache ist noch unklar.

5:30 Uhr Rund 250 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen

Nach Angaben der Landrätin Bettina Dickes (CDU) sind aktuell rund 250 Einsatzkräfte bei Traisen im Einsatz, inzwischen schon in einer "zweiten Garde". Unterstützung komme vom Landeskatastrophenschutz, aus zahlreichen Landkreisen und von der Stadt Mainz. Aus dem Nachbarbundesland Hessen ist eine Einheit im Einsatz, die auf Arbeiten in kampfmittelbelasteten Gebieten spezialisiert ist. Zudem wurden Wasserwerfer mit großer Reichweite angefordert, die sich auf dem Weg nach Traisen befinden. Der Forst versucht, in sicherem Abstand Schneisen zu schlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Im Gebiet liegen versprengte Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter Handgranaten und weitere Munition. Es kam zu mehreren Explosionen, die nach Einschätzung der Landrätin durch das Feuer ausgelöst wurden.

5:00 Uhr "Extrem belastende Lage" für Feuerwehr

Bettina Dickes (CDU), die Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, sprach gegenüber dem SWR von einer extrem belastenden Lage für alle Beteiligten - ein wertvolles Naturschutzgebiet stehe in Flammen und es könne nichts getan werden, um den Brand zu stoppen. "Die Fassungslosigkeit ist allen Feuerwehrleuten ins Gesicht geschrieben, die Stimmung hier ist am Boden", berichtet sie. Es könne noch Tage weiterbrennen.

Die Fassungslosigkeit ist allen Feuerwehrleuten ins Gesicht geschrieben.

4:00 Uhr Evakuierung läuft, Notunterkünfte stehen bereit

Nach einer ersten Evakuierung am späten Samstagnachmittag werden weitere Teile von Traisen geräumt. Es handelt sich um den nördlichen Ortsteil. Rund 300 Personen sollen ihre Häuser vorsorglich verlassen. Aktuell besteht laut Kreisverwaltung keine akute Brandgefahr für die Gebäude im Evakuierungsgebiet. Die Vorsichtsmaßnahme diene vor allem dem Schutz vor möglichen Explosionen und Splittern.

Als Notunterkunft steht die Birkenberghalle in Roxheim zur Verfügung. Dort werden die Anwohner versorgt und erhalten weitere Informationen. Für ältere und gebrechliche Personen, Mütter mit Kindern unter drei Jahren sowie Menschen mit Beeinträchtigungen seien Hotelzimmer organisiert worden.

3:30 Uhr Naturschutzgebiet am Rotenfels steht lichterloh in Flammen

Seit Samstagnachmittag ist die Feuerwehr in Traisen im Kreis Bad Kreuznach schon im Einsatz. Was als kleiner Waldbrand begann, hat sich mittlerweile auf eine Fläche von rund 2,7 Hektar ausgebreitet, so der Stand am Sonntagmorgen. Die Feuerwand sei bereits 200 Meter lang. Die Feuerwehr musste ihren Einsatz stoppen, weil in dem betroffenen Abschnitt Munition aus dem Zweiten Weltkrieg liegt. Es gab Explosionen, die Bevölkerung wurde über KATWARN informiert. Teile des Ortes werden evakuiert.

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Sibille Lozano
Bild von Sibille Lozano, Redakteurin bei SWR Aktuell in Rheinland-Pfalz
Anna-Lara Weidinger
SWR-Autorin Anna-Lara Weidinger
Jeanette Schindler
Katja Jorwitz
Katja Jorwitz ist Reporterin im SWR Studio Mainz
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