Wegen der anhaltenden Hitze ist der Emmendinger Stadtlauf am kommenden Freitag abgesagt worden. So will die Stadt Läuferinnen und Läufer sowie Helferinnen und Helfer schützen. Bereits bezahlte Teilnahmegebühren sollen den Angemeldeten automatisch zurückerstattet werden. Beim Stadtlauf angemeldete Schülerinnen und Schüler erhalten am Freitag außerdem kostenfreien Eintritt in das Emmendinger Freibad.
Stadtlauf Emmendingen wegen Hitze abgesagt
Hohe Gewittergefahr im Süden des Landes
Nach dem schweißtreibenden Tag folgt die Abkühlung - zumindest heute könnte das für einige Landesteile gelten. Vor allem im Süden Baden-Württembergs kann es ab dem späten Nachmittag laut Deutschem Wetterdienst (DWD) krachen. Gewitter seien dann besonders vom Schwarzwald bis zur Schwäbischen Alb möglich. Hier im Liveblog informieren wir jederzeit über die aktuelle Lage. Mit den Gewittern dürfte es dann aber erst einmal vorbei sein: Ab morgen sinkt laut DWD die Gewitterwahrscheinlichkeit, dafür bleiben die Temperaturen sehr hoch. Morgen sind bis zu 38 Grad, übermorgen bis 39 und am Wochenende gar 40 Grad drin.
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Regionale Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland. In der Wochenvorhersage und dem Warnlagebericht für die nächsten 24 Stunden wird dargestellt, in welchen Regionen mit besonderen Ereignissen zu rechnen ist.
Die Landkreiswarnungen werden sehr kurzfristig vor den Warnereignissen herausgegeben, um möglichst genau sein zu können.
Wenn Sie auf einen Landkreis auf der Karte klicken, wird Ihnen die entsprechende Warnung angezeigt.
Ende der Hitzewelle wohl erst kommende Woche
Viele Menschen im Land fragen sich, wie lange die Hitzewelle noch anhält. Laut SWR-Wetterexperte Andreas Machalica ist Geduld gefragt. "Für diese Woche ist kein Ende der Hitzewelle in Sicht", sagt er. Am Wochenende könnten die Temperaturen sogar noch steigen. Erst zu Beginn der kommenden Woche könnte es dank kühlender Atlantikluft ein bisschen angenehmer werden.
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Tödlicher Badeunfall in Heddesheim
Das heiße Wetter treibt viele Menschen aktuell in die Gewässer im Land. Ein Besuch in einem Badesee endete gestern tödlich. Wie uns die Polizei bestätigte, wurde ein im Badesee in Heddesheim im Rhein-Neckar-Kreis vermisster Schwimmer tot aus dem Wasser geborgen. Rettungskräfte hatten den See mit Unterstützung von Tauchern abgesucht, nachdem eine hilflose Person im Wasser gemeldet worden war. Der 74-Jährige wurde schließlich leblos unter Wasser gefunden, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.
Kultusminister will klarere Regeln für Hitzefrei an Schulen im Land
Geht es nach dem baden-württembergischen Kultusminister Andreas Jung (CDU), sollen die Regelungen für Hitzefrei an den Schulen im Land auf den Prüfstand gestellt und klarer gefasst werden. "Ich kann mir vorstellen, dass wir neue Regelungen erarbeiten", sagte er heute Vormittag dem SWR. Dies könnte dann aber frühestens ab dem nächsten Schuljahr gelten. Die Verantwortung dafür, Hitzefrei zu geben, liege dann zwar weiterhin bei den Schulen. Er sei aber dafür, etwas mehr Verbindlichkeit hineinzubringen. Aktuell macht das Kultusministerium keine generellen Vorgaben, ob und wann Schülerinnen und Schüler Hitzefrei bekommen. Auch eine landesweit einheitliche Temperaturgrenze, bei der der Unterricht automatisch endet, gibt es nicht. Noch nicht. Die Schulen können Hitzefrei geben, wenn die Außentemperatur um 11 Uhr mindestens 25 Grad im Schatten beträgt. Geht es nach Jung, muss daraus eine "Soll"-Regelung werden. Außerdem solle die Temperatur im Klassenzimmer künftig zum Maßstab genommen werden.
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Hohe Ozonbelastung: Warnung an die Bevölkerung
Wegen hoher Lufttemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung warnt die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) vor erhöhten Ozonkonzentrationen in weiten Teilen Baden-Württembergs. Am heutigen Spätnachmittag und Abend seien die Ozonkonzentrationen besonders hoch. Ab einem Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wird Kindern, Jugendlichen sowie entsprechend empfindlichen Menschen von körperlicher Betätigung im Freien abgeraten. Ab einem Wert von 240 Mikrogramm wird dies allen Menschen empfohlen und es wird Ozon-Alarm ausgerufen. Solche hohen Spitzenkonzentrationen wurden letztmals im Jahr 2015 von der LUBW registriert.
Fällt der Hitze-Rekord für den Monat Juni?
Ein Juni der Superlative - die aktuelle Wetterlage könnte tatsächlich den Allzeit-Rekord brechen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es in den kommenden Tagen ähnlich heiß, gegen Ende der Woche könnte es sogar noch heißer werden. Bis zu 40 Grad kann es zum Wochenende hin geben. "Der Juni-Rekord könnte geknackt werden", so ein Sprecher des DWD. Auch SWR-Wetterexperte Andreas Machalica sieht die Möglichkeit eines Temperatur-Rekords. Am ehesten könne im Raum Mannheim oder in Karlsruhe die "magische Grenze" geknackt werden, so seine Einschätzung. Der bisherige Rekord-Wert für Juni liege bisher bei 38,9 Grad und wurde im Juni 2019 in Mannheim gemessen.
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SWR Extra: Hitze im Südwesten
Baden-Württemberg ist derzeit fest im Griff einer Hitzewelle. Welche Auswirkungen haben die hohen Temperaturen auf die Wirtschaft? Wie steht es um die Waldbrandgefahr? Mehr zu diesen und weiteren Themen gibt es in unserem "SWR Extra: Hitze im Südwesten".
Aktuelle Themen rund um die Hitze im Land
Schüler leiden unter Hitzewelle Bald verbindlichere Hitzefrei-Regeln in Schulen in BW? Kultusminister stellt Änderung in Aussicht
Baden-Württembergs Schulen sind selbst bislang selbst verantwortlich für Hitzefrei - der neue Kultusminister will das ändern. Die Opposition mahnt langfristige Lösungen an.