Für eine gesunde Ernährung

Gemüse: Gekocht oder doch lieber als Rohkost?

Der Sommer ist die Zeit des frischen Gemüses. Aber was ist besser? Es roh zu genießen oder doch lieber gekocht? Wir klären auf!

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Von Autor/in Petra Lergenmüller

400 g Gemüse sollten wir täglich essen. Optimal ist es, etwas die Hälfte der täglichen Gemüsemenge roh und die andere Hälfte gekocht zu sich zunehmen. Je abwechslungsreicher dabei die Gemüseauswahl ist, umso besser!

Tomaten und Gurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten. Viel nährstoffhaltiger sind allerdings die "festeren" Gemüse wie Kohlrabi und Rote Bete. Auch Blattgemüse wie Mangold und Spinat oder die verschiedenen Kohlsorten sind sehr gesund.

Entscheidend ist die Zubereitungsart

Von der Zubereitungsart hängt teilweise die Bioverfügbarkeit einiger Inhaltsstoffe ab. So verbessert sich die Bioverfügbarkeit von Beta-Carotin beim Kochen von Karotten, vor allem, wenn gleichzeitig etwas Fett aufgenommen wird. Ähnlich ist es bei Tomaten. Auch hier sorgt Erhitzen dafür, dass das enthaltene Carotinoid Lycopin besser vom Körper aufgenommen wird (z.B. Tomatensoße mit einem Schuss Öl).

Und wer Rohkost nicht verträgt?

Wer Rohkost nicht gut verträgt, kann das Gemüse leicht ankochen, fein raspeln oder etwas anfermentieren. Schon wenn ein Rohkostsalat mehrere Stunden mariniert wird, ist er leichter verträglich und schmeckt in den meisten Fällen auch besser.

Entscheidend ist letztendlich die Menge und Vielfalt an Gemüse, die wir täglich zu uns nehmen. Möglichst viele verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe stärken unseren Körper. Zudem fördern unterschiedliche Ballaststoffe ein gesundes und vielfältiges Darmmikrobiom.  

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