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Krankenstand im Arbeitsleben – brauchen wir strengere Regeln?

Karenztag, Attestpflicht, Teilkrankschreibung – welche Hebel gibt es? ++ Statistische Effekte und Erfahrungen im Ausland – Interview mit OECD-Experte ++ Überflüssig und ungerecht? Was Berufstätige sagen ++ Arbeitslosigkeit soll 2025 steigen: Wie eine Ausbildungseinrichtung in Pirmasens sich nicht entmutigen lässt

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Neue Diskussion über Krankenstand im Arbeitsleben: Brauchen wir strengere Regeln?
Es stimmt. Die Beschäftigten in Deutschland sind im internationalen Vergleich oft krankgemeldet. Aber tatsächlich so oft, dass es strengere Regeln braucht? Zum Beispiel einen unbezahlten ersten Krankheitstag, wie unter anderem Allianz-Chef Oliver Bäte fordert. Weil der gebeutelte Wirtschaftsstandort Deutschland durch die vielen Ausfälle und hohen Kosten der Lohnfortzahlung sonst noch mehr Probleme bekommt? Davor hatte Mercedes-Chef Ola Källenius vor einigen Wochen gewarnt. Andere sehen die Gefahr eher in einer wachsenden Misstrauenskultur und noch mehr Druck, der doch gerade mitverantwortlich für die hohen Krankenstände sei.

Weitere Themen der Sendung:

  • Von "überflüssige Diskussion" bis "richtig so" - was Berufstätige selbst dazu sagen. Umfrage aus Karlsruhe 
  • Welche statistischen Effekte gibt es und welche Erfahrungen machen andere Länder? Interview mit Christopher Prinz, Arbeitsmarktexperte bei der OECD.
  • Wäre ein unbezahlter Karenztag überhaupt zulässig? Antwort von Arbeitsrechtler Michael Felser.
  • Auch in RLP soll die Zahl der Arbeitslosen 2025 weiter steigen - wo man sich allen schlechten Prognosen zum Trotz nicht entmutigen lässt. Reportage von Wolfgang Brauer.

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Moderator/in
Laura Koppenhöfer