Der NABU hat in diesem Jahr in der Pfalz so viele Gottesanbeterinnen wie noch nie gezählt – das war unser Bericht in der vergangenen Woche. Und wenn es danach noch einen Beweis gebraucht hätte, dass die große Fangschrecke nun auch bei uns angekommen ist, dann ist er nach unserer Meinung nun vollbracht. Auch wenn da mehr Begeisterung als wissenschaftliche Evidenz aus uns spricht, denn:
Viele Leserinnen und Leser haben uns auf Insta und Facebook von ihren Sichtungen berichtet: im Garten, an der Gardine im Wohnzimmer, im Blumengesteck auf der Terrasse oder an der Klinke einer Kirchentür. Viele haben uns sogar Fotos geschickt, die ganz nebenbei auch zeigen, wie gut sich diese beeindruckenden Insekten tarnen können.
Einige Leserinnen und Leser schreiben, sie hätten zuvor nie Gottesanbeterinnen gesehen. Andere sagen, das sei nicht der erste Sommer, in dem sie einem gefühlt an jeder Ecke begegnen. Und wieder andere freuen sich grundsätzlich fast immer über die Begegnung mit den Fangschrecken, fänden es aber schön, wenn man sich mit den Tieren einigen könnte, dass sie nicht am Abend ausgerechnet im Schlafzimmer auftauchten.
Wir sagen auf jeden Fall vielen Dank für die Reaktionen!