Perfekt für Gärten mit sandigem Boden wie etwa am Rhein. Aber auch in anderen Gärten - und manche auch im Kübel - machen die Pflanzen jetzt im Hochsommer eine gute Figur, wenn Sie mit Sand für eine gute Drainage sorgen!
Folgende Pflanzen stellen wir vor:
Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Blauraute (Perovskie)
Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias ssp. Wulfenii)
Ölweide (Elaeagnus)
Bartblume (Caryopteris clandonensis)
Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Dieser malerische Strauch kommt aus Südeuropa und hat eine lange Geschichte als Heilpflanze. Er braucht als Mittelmeergewächs Sonne und einen durchlässigen Boden, den man gut mit grobem Sand herstellen kann. Die blauen Blütenrispen sind im Spätsommer eine wahre Pracht und bei Insekten sehr begehrt. Mönchspfeffer kann bis zu drei Meter hoch werden.
Blauraute (Perovskie)
Die blaue Sonnenliebhaberin bringt mit ihrem silbernen Laub und den blauen Blüten im August und September Sommerflair in den Garten – oder im großen Kübel auch auf den Balkon. Es gibt kleinere und große Sorten. Im Garten sollten sie bei kleinwüchsigen Stauden am besten drei Pflanzen zusammen setzen. Der Boden muss wie bei allen trockenheitsliebenden Pflanzen gut durchlässig sein, damit die Wurzeln nicht faulen. Dazu eignet sich: Sand!
Sanddorn (Hippophae rhamnoides)
An den nördlichen Küsten wächst der Sanddorn auch in Strandnähe. Die weißen Blüten duften und die orangenen kleinen Früchte ergeben eine leckere Marmelade, wie man sie vom Urlaub an der Ostsee kennt. Das Urlaubsmitbringsel kann man auch im Garten ernten, wenn der Boden sandig und der Standort sonnig ist! Sanddorn kann bis zu fünf Meter hoch werden.
Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias ssp. Wulfenii)
Diese Pflanze macht etwas her und ist durch die heißeren Sommer bei uns voll im Trend. Kein moderner Garten kommt ohne Wolfsmilch aus. Die Mittelmeer-Wolfsmilch ist besonders imposant, wird gut einen Meter hoch und blüht im Frühling schwefelgelb-grün. Die Farbe ist herrlich frisch zu Tulpen und späten Narzissen. Auch diese Pflanze will einen durchlässigen, sandigen Boden und richtig Sonne! Wenn sie verblüht sind, die Stängel unten abschneiden, im nächsten Jahr blühen die neuen Triebe. Manche Menschen reagieren empfindlich auf den Pflanzensaft, daher ggf. beim Rückschnitt Handschuhe tragen.
Ölweide (Elaeagnus)
Ölweiden sind in den Gärten schwer im Kommen, denn sie vertragen die intensive Sonneneinstrahlung im Gegensatz zu vielen anderen Bäumen und Gehölzen sehr gut. Je nach Sorten werden sie zwei bis fünf Meter hoch, können also ein guter Baum für kleine Gärten sein. Sie passen mit ihren silbrigen Blättern gut in einen insgesamt mediterran gestalteten Garten, manche Sorten wirken wie Olivenbäume. Es gibt auch fruchttragende Sorten, mit kleinen, essbaren Beeren, die auch bei Vögeln gut ankommen.
Bartblume (Caryopteris clandonensis)
Die Bartblume ist auch ein Spätblüher (bis in den Oktober hinein!) und als Halbstrauch ein bisschen wie Lavendel. Die silbrigen Blätter zeigen, dass diese Pflanze volle Sonne liebt und gut mit Trockenheit zurechtkommt. Die Bartblume wird bis zu einen Meter hoch, gedeiht also auch im Kübel auf dem Balkon. Im Kübel ist sie etwas weniger frosthart und sollte besonders vor zu viel Nässe im Winter geschützt werden. Rückschnitt unbedingt erst im späten Frühling wegen möglicher Spätfröste!
Im Garten: Eva Hofmann, Gartenakademie Baden-Württemberg