Tipp 1: Polizeidienststelle nach seriösen Schlüsseldiensten fragen
Tipp 2: Ortsansässigen Schlüsseldienst anrufen
Tipp 3: Anfahrt mit dem Schlüsseldienst klären
Tipp 4: Aufwand vor der Türöffnung klären
Tipp 5: Vorab Festpreis vereinbaren, um Abzocke zu vermeiden
Tipp 6: Schlüsseldienst, der sich nicht festlegt, ist unseriös
Tipp 7: Was tun, wenn eine krasse Summe gefordert wird?
Tipp 8: Besser vorsorgen und Zweitschlüssel hinterlegen
Tipp 1: Polizeidienststelle nach seriösen Schlüsseldiensten fragen
Wenn man auf einen Schlüsseldienst angewiesen ist, dann kann man im Zweifel bei der örtlichen Polizeidienststelle anrufen, sagt Luisa Roth von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Mainz. Die Telefonnummern der Polizeidienststellen finden Sie am besten über die Dienststellensuche der Polizei Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg im Internet.
Die Beamten der Polizeidienststelle können einem dann helfen und die Telefonnummern von seriösen Schlüsseldiensten raussuchen. Allerdings sollte man in solchen Fällen nicht den Notruf 110 wählen, sondern die Polizeidienststelle anrufen.
Tipp 2: Ortsansässigen Schlüsseldienst anrufen
Wenn man im Internet sucht, dann findet man unzählige Schlüsseldienst-Anbieter. Deshalb sollte man darauf achten, dass es ein Schlüsseldienst aus der selben Stadt oder näheren Umgebung ist.
Dies ist nicht immer ersichtlich. Schauen Sie deshalb im Impressum des Schlüsseldienstes nach, ob eine lokale Anschrift angegeben ist. Denn unseriöse Firmen versuchen den Anschein zu erwecken, ortsansässig zu sein, sind es aber in Wirklichkeit nicht.
Tipp 3: Anfahrt mit dem Schlüsseldienst klären
Wenn man telefonisch Kontakt aufnimmt, dann sollte man erstmal abklären, wie lang die Anfahrt des Mitarbeiters ist. Je länger die Anfahrt, desto teurer können die Anfahrtskosten werden.
Tipp 4: Aufwand vor der Türöffnung klären
Schildern Sie bereits am Telefon Ihren Fall. Ist die Tür zugefallen oder ist die Tür abgeschlossen? Und um was für ein Schloss handelt es sich? Der Aufwand bestimmt die Kosten.
Tipp 5: Vorab Festpreis vereinbaren, um Abzocke zu vermeiden
Lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag am Telefon geben, auf den Sie sich später berufen können. Oder noch besser: Vereinbaren Sie einen Festpreis inklusive Anfahrtskosten und möglichen anfallenden Zuschlägen.
Tipp 6: Schlüsseldienst, der sich nicht festlegt, ist unseriös
Wer vorneweg keinen Preis nennen möchte, da ist Vorsicht geboten. Das sind oft keine seriösen Anbieter.
Tipp 7: Was tun, wenn eine krasse Summe gefordert wird?
Nacht- und Feiertagszuschläge sind erlaubt. Allerdings rät Luisa Roth vom Polizeipräsidium Mainz davon ab, überteuerte Preise zu akzeptieren und mit dem Schlüsseldienstmitarbeiter zum nächsten Bankautomaten fahren und da das Geld abzuheben. Wenn Druck ausgeübt wird und gedroht wird, die Tür wieder zu schließen, dann sollte man die Polizei dazuholen.
Tipp 8: Besser vorsorgen und Zweitschlüssel hinterlegen
Für genau solche Fälle sollten Sie am besten vorsorgen und den Hausschlüssel bei einer vertrauenswürdigen Person deponieren. Und diese sollte im besten Fall auch in Ihrer Nähe wohnen. Auf keinen Fall sollten Sie den Schlüssel unter die Fußmatte oder in den Blumenkasten legen. Das sind Orte, an denen Einbrecher als erstes schauen.
Suchen Sie sich in Ruhe einen seriösen Schlüsseldienst in Ihrer Nähe und speichern Sie für den Notfall die Telefonnummer in ihrem Handy ab oder legen Sie einen Zettel mit der Nummer in Ihren Geldbeutel.