Einen neuen Badeanzug oder Bikini zu kaufen gehört für die wenigsten Frauen zum schönsten Einkaufserlebnis. Meist passt es oben oder unten nicht richtig und bringt ans Tageslicht, was man eigentlich gern unter Kleidung verstecken möchte. Wie beispielsweise das Bäuchlein.
Das lässt sich prima verbergen, indem Sie den Fokus auf die Brust lenken – ideal, um vom Bauch etwas abzulenken. Dazu noch ein schönes Detail am Ausschnitt, der als Blickfang dient.
Von wegen schwarz kaschiert
Ein schwarzer Badeanzug ist ein Klassiker, allerdings ist er nicht so kaschierend wie viele glauben. Das tut eher eine kräftigere Farbe. Wenn schon klassisch in schwarz, dann immer nur in Verbindung mit einer Verzierung, Raffung, etc. als zusätzlicher Blickfang.
Badeanzug: Muster oder nicht?
Mit einem Muster zieht man den Blick automatisch darauf, wo das Muster sitzt. Deswegen unser Tipp: Wer ein wenig ein Bäuchlein hat, sollte möglichst kein Muster auf dem Bauch tragen!
Oft gefallen die Verzierungen nicht auf den ersten Blick z.B. zu viel Gold am Ausschnitt. Aber: Genau das ist wichtig, um den Blickfang auf die Schokoladenseite zu lenken.
Wie Sie die richtige Größe beim Badeanzug finden
Die richtige Badeanzugsgröße ist eine Kombination aus BH Größe und Konfektionsgröße bei Hose.
Wichtig: Am Beinabschluss darf er keine Falten werfen! Also nicht zur größeren Größe greifen. Der Badeanzug sollte körpernah sitzen. Denn sobald Sie damit zum ersten Mal baden gehen, dehnt sich das Material etwas aus und die Bade-Outfits sitzen somit gleich viel lockerer.
Tipp: Schauen Sie nicht auf die Größenangabe. Es ist völlig normal, dass Sie z.B trotz Hosengröße 40 beim Badeanzug zu Größe 44 greifen müssen. Achten Sie vor allem auf die Länge, die stimmen muss!
Schnitt und Material: Worauf es beim Bademodenkauf ankommt
Achten Sie beim Badeanzugkauf auf einen festen Stoff. Gern auch mit Verstärkung am Bauch. Das Material sollte schnelltrocknend sein. Wer zu dünneren Stoffe greift, sollte darauf achten, dass der an den wichtigen Stellen unterlegt ist. Softcups gleichen auch Unterschiede der Brustgröße gut aus und sorgen dafür, dass die Brustwarzen nicht sichtbar sind.
Aber nicht nur aufs Material kommt es an, auch der Schnitt ist entscheidend. Vorteilhaft ist ein Faltenwurf oder auch eine Schräge.
Bikini oder Badeanzug: Was passt für Sie?
Bei der Entscheidung: „Badeanzug oder Bikini?“, hilft das Wohlfühlgefühl. Es gibt keine Altersgrenze für Bikinis! Es gibt Damen, die tragen auch noch mit 78 gern einen Bikini. Dagegen gibt es junge Frauen, die gern einen Badeanzug tragen, denn da sind mittlerweile auch richtige Hingucker mit dabei, beispielsweise mit Cutouts.
Viele Frauen machen es so: Bikini zum Sonnen, Badeanzug zum Schwimmen, weil der einfach mehr Halt gibt.
Bikini oder Badeanzug: Wann mit, wann ohne Bügel?
Bügellos bei Bikini und Badeanzügen empfiehlt sich eher für kleinere Cups. Bei einer größeren Brust hält und formt oft ein Bügel besser. Badeanzüge geben meist auch ohne Bügel einen guten Halt.
Ein Unterbrustband bringt ebenfalls mehr Halt. Bei großen Cups sorgt auch eine Verstärkung innen für eine tolle Form und ein sicheres Gefühl.
Neckholder beim Bikinioberteil
Ein Neckholder ist nicht nur etwas für kleinere Größen. Wer sich aber bei einer größeren Brust für einen Bikini entscheiden, den man am Nacken bindet, sollte darauf achten, dass das Bikinioberteil ansonsten gut sitzt (so gut wie beim BH). Dann wird das Brustgewicht nämlich am Unterbrustumfang getragen und es gibt keine so große Belastung für den Nacken.
Wer ab und zu Neckholder mag, greift am besten zu einem Modell mit variabler Trägerlösung.
Badeanzug für größere Oberweite: Darauf kommt es an
Bei einer großen Brust sollte das Innenleben des Badeanzugs stimmen: Am besten mit Bügel und etwas breiteren Trägern. Der Badeanzug sollte obenrum so perfekt sitzen wie ein BH.
Ob mit oder ohne Bügel, ist nicht entscheidend, sondern die generelle Brustunterstützung im Badeanzug. Eine Verstärkung innen sorgt für eine tolle Form und ein sicheres Tragegefühl.
Achten Sie zudem am Rücken auf einen etwas höheren Rückenausschnitt. Der gibt der Brust mehr Halt, ist also eher für größere Brüste geeignet. Ein tiefer Rückenausschnitt ist eher bei kleineren Brüsten empfehlenswert.
Tipp: Schauen Sie auf den Träger! Verzichten Sie auf schmale Träger und nehmen Sie einen, bei denen die Träger auch längenverstellbar sind.
Unterlegte Cups bei kleineren Brüsten
Frauen mit einer kleineren Brust, die ihr Dekolleté optisch etwas vergrößern wollen, sollten auf Muster oder auch an der Brust auf eine Nahtverzierung wie einer Kette oder Schmuckborte setzen, um den Blickfang genau dorthin zu legen.
Vorteilhaft sind auch unterlegte Cups, die die Brust optisch größer wirken lassen.
Bikinihose und kleines Bäuchlein
Bei einem Bikini mit einem hohen Höschen verschwindet der Bauch. Wundern Sie sich auch nicht, wenn Sie oben eine andere Größe als unten brauchen.
Styling-Tipp: Mittlerweile tragen viele Frauen das Bikinioberteil oder den Badeanzug auch abends zum Ausgehen einfach unter einem Blazer!
Für wen eignet sich der Tankini?
Wer sich schnell und unkompliziert an und ausziehen möchten, für den empfiehlt sich ein Tankini statt eines Badeanzugs. Das Höschen lässt sich schneller und bequemer wechseln als beim Badeanzug.
Auch auf der Toilette ist es natürlich viel leichter: Man muss sich nicht komplett ausziehen. Also besserer Tragekomfort. Liegen Sie zum Sonnen auf der Liege, können Sie mit einem Tankini natürlich einfach das Oberteil kurz nach oben ziehen und den Bauch bräunen.
Tipp: Wenn es um Bequemlichkeit bei Ausziehen des Höschens geht, ist ein Tankini eine gute Wahl. Wollen Sie allerdings ungeliebte Pölsterchen verstecken, trägt ein Tankini am Bauch eher auf als dass er ablenkt. Da lässt sich mit einem Badeanzug die Figur viel schöner und gezielter in Szene setzen!
Wie Sie Ihre Badesachen pflegen sollten
Packen Sie Ihre Badesachen nach jedem Tragen in ein Wäschesäckchen und waschen Sie es bei 30 Grad in der Waschmaschine mit einem Kurzprogramm und wenig Schleuderumdrehungen.
Dazu ein spezielles Bademoden-Waschmittel oder auch Sport-Waschmittel und nach dem Waschen nicht in der prallen Sonne trocknen! So haben Sie lange Freude an Form und Farbe. Bitte nie Weichspüler verwenden, darunter leidet die Form.
Verzichten Sie auf das Waschen mit Seife oder Haarshampoo, was ja gerne im Urlaub zum Auswaschen verwendet wird.
Auch das Auswaschen nur mit Wasser reinigt die Faser nicht von Chlor, Salz, Sonnencreme, etc.
Über den Winter lieben die hochfunktionellen Materialien Sauerstoff und daher sollten Sie diese nicht luftdicht in der Schublade verschwinden lassen.
Im Studio: Heike Riha, Wäschefachhändlerin