Für gute Nachbarschaft
Wer eine nette Gelegenheit sucht, um sich mit Nachbarn zu treffen, etwas an Menschen in der Umgebung verschenken will oder sich etwas ausleihen möchte: Nachbarschafts-Apps, wie beispielsweise nebenan.de oder Nextdoor bieten die Chance, sich zu vernetzen. Sie fördern den Austausch von Informationen, Hilfeleistungen und Gemeinschaftsaktivitäten. Im Praxistest zeigt sich, dass die Chance in Städten größer ist, die Apps nutzen zu können, denn dort sind mehr Menschen angemeldet.
nebenan
App bei Google Play
App im Apple Store
Nextdoor
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Für ein kommunikatives Hobby: Sprachlern-App mit Künstlicher Intelligenz
Immer mehr Fremdsprachen-Apps nutzen Künstliche Intelligenz. Der Vorteil: Wir können sozusagen mit dem Handy sprechen. Viele fürchten beim Sprachenlernen, dass sie sich blamieren. Diese Hemmschwelle wird dadurch abgebaut. Viele Apps stehen dafür zu Auswahl, beispielsweise "Univerbal" oder "Tutor Lilly". Man meldet sich mit seiner Mailadresse an, erstellt ein Profil und wählt eine Sprache aus. Es gibt direkt zu Beginn einen Einstufungstest.
Schnell merkt man im Vergleich zu herkömmlichen Sprachlern-Apps: Diese KI legt den Fokus nicht auf einzelne Wörter oder stupide 1:1 Übersetzungen, sondern es geht um echtes Sprechen mit Feedback. Man übt Small Talk oder Alltagssätze, spricht sie ins Mikrofon – und bekommt direkt Rückmeldung zur Aussprache, Satzmelodie, Tempo oder Klarheit. Allerdings gibt es nicht bei allen Apps kostenlose Basisversionen (wie z.B. bei Tutor Lilly) oder nur sehr eingeschränkte. Preislich sind 10-20 Euro im Monat üblich. Und auch hier stellt sich die Frage des Datenschutzes: Je nach App wird auch gefragt nach Alter, Beruf und ähnlichem. Konzerne kriegen auch über solche Apps Daten und können mit diesen im Zweifel Geld verdienen. Da stellt sich die Frage, wie viel man von sich preisgibt.
Univerbal
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Tutor Lilly
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Für den wissenden Blick in den Sternenhimmel
Wer nicht nur verträumt in die Sterne blickt, sondern auch erfahren möchte, was man sieht, ist die SkyViewLite App ein Gewinn. Man hält das Handy in den Nachthimmel – die App erkennt automatisch Sterne, Planeten, Satelliten, Sternbilder. Die App ist sogar tagsüber nutzbar, zum einen um zu sehen, wo die Sonne steht, zum anderen zeigt sie aber auch an, wo Planeten und Sterne wären. Mehr Spaß macht es aber nachts, wenn man die Sterne auch wirklich am Himmel entdecken kann. Eine schöne Bereicherung, ein tolles Naturerlebnis.
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Was sehe ich bei meinem Ausflug? Und wie heißt dieses Werkzeug?
Google Lens sticht durch ein sehr breites Spektrum an Fähigkeiten hervor. Die App liefert Informationen über fast alles, was wir sehen können. Sie erkennt auf einem Foto mithilfe von künstlicher Intelligenz Gegenstände, Pflanzen und Tiere. Auch beim Beschriften von Urlaubsfotos oder im Urlaub selbst kann die App nützlich sein, da sie viele Gebäude erkennt und unseren Städtetrip interessanter macht. Auch Texte und Schilder können in der Regel "gelesen" werden, sie lassen sich auch in andere Sprachen übersetzen. Dafür in der Google-Suche einfach auf das Kamera-Symbol klicken und den Kamerasucher auf das Objekt richten. Hilfreich ist auch hier, die Information zu kontrollieren. Und das Thema Datenschutz sollte man auch hier im Blick behalten: Google speichert sich die Bilder ab, um sie verarbeiten und auch um Werbung anzupassen.
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Im Studio: Marco Zaremba, SWR Multimedia-Redakteur