Nur sechs Wochen nach Dienstantritt bekam die junge Staatsanwältin Mirja Feldmann ihren ersten großen Fall. Dass sich daraus einer der spektakulärsten Kunstbetrugsfälle Europas entwickeln sollte, ahnte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Alles begann damit, dass 13 gefälschte Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti dem Stuttgarter LKA ins Netz gingen. Ein Schaden in Millionenhöhe. Die Spur des Fälschernetzwerkes führte die Staatsanwältin Mirja Feldmann und ihr Ermittler-Team bis nach Thailand. Zwischen Undercover-Einsätzen, falschen Adligen und tausenden von Skulpturen entfaltete sich eine Geschichte, die kaum zu glauben ist. Mirja Feldmann erzählt sie im Interview.
Jetzt in der ARD Mediathek Millionen Fake – Jagd auf die Kunstfälscher
Es war einer der größten Kunstfälscher-Skandale: Über eintausend kopierte Giacometti-Skulpturen gingen dem LKA Stuttgart 2009 ins Netz. Die Doku-Serie Millionen Fake gibt einen exklusiven Einblick in die geheimnisvolle Welt der Kunst-Fälscher und verfolgt die Jagd auf die kriminelle Bande.
Im Gedenken an ihren verstorbenen Mann Fahrradtouren geben Gerda Masen neuen Lebensmut
Gerda Masen aus Stuttgart-Stammheim hat mit ihrem Mann leidenschaftlich gerne Fahrrad- und Paddeltouren unternommen. Tausende Kilometer waren die beiden in 48 Jahren Beziehung miteinander unterwegs. 2025 verstarb ihr Mann und Gerda Masen ging weiter auf Tour, für ihren Mann und für sich selbst. Für sie ist dies ein wichtiger Teil ihrer Trauerarbeit.
Mannheim-Schönau soll lebenswerter werden Panajotis Neuert pimpt seinen „schmuddeligen“ Stadtteil
Panajotis „Joti“ Neuert liebt seinen Stadtteil „Schönau“, auch wenn der Mannheimer Bezirk immer wieder negative Schlagzeilen macht. Schönau gilt als sozialer Brennpunkt. Joti sieht das aber ganz anders. Seine Heimat ist lebenswert und deswegen liegt es ihm am Herzen, die Menschen, die dort leben, glücklich zu machen. Joti betreibt einen mobilen Pflegedienst, einen Inklusionskiosk, hat gerade eine Bäckerei übernommen und feiert mit allen Bewohnern jedes Jahr ein großes Sommerfest. „Ehrlich mit Herz“, so beschreibt er sein Schönau. Und das sollen alle anderen auch wissen.
Vater und Sohn stehen vor Herausforderungen Christoph und Maximilian Hald kämpfen für ihre Familienbrauerei
360 Jahre Brautradition in Dunstelkingen im Landkreis Heidenheim. Bei Familie Hald wird schon seit vielen Generationen Bier gebraut. Vater Christoph und sein Sohn Maximilian stehen gemeinsam vor der Herausforderung, ihre alte Familienbrauerei durch eine Zeit zu führen, in der die Menschen anders trinken, alkoholfreie Getränke boomen und Tradition allein nicht mehr ausreicht, um die Zukunft eines Familienbetriebs zu sichern.