Es war der berühmte Sprung ins kalte Wasser: Vor 14 Jahren entschied sich Carmen Schmid, ein kleines Haus in Heidelberg zu kaufen und daraus ein Hostel zu machen. Nur dank einer Hypothek auf dem Haus ihrer Eltern konnte sie es finanzieren. Danach kam die Sanierung des alten Gebäudes. Insgesamt steckte die ehemalige Lehrerin mehr als eine Million Euro in ihren Traum. Bald schon hat sie die Schulden getilgt und sich einen Lebenstraum erfüllt. Im Landesschau-Studio erzählt sie von ihren Begegnungen mit den Menschen, den Erlebnissen, die sie geprägt haben und warum es sich lohnt, auch mal was zu riskieren.
Mehr über das Hostel Lotte:
Gastgeberin Carmen
Über eine Million Touristen zieht es jedes Jahr nach Heidelberg. Wer eine günstige Übernachtung sucht und gesellig ist, für den ist das Hostel „Lotte“ das Richtige. Carmen Schmid betreibt es seit 14 Jahren mit großem Erfolg. Ihre Gäste kommen aus der ganzen Welt und mögen die familiäre Atmosphäre. Gerade einmal 34 Betten gibt es.
Eine Frauengruppe kommt zum Feiern
Im Hostel von Carmen Schmid mieten sich öfter ganze Reisegruppen ein. Heute sind es zehn Frauen, die sich das Heidelberger Schloss anschauen wollen. Darüber hinaus haben sie eine Boots-Tour gebucht. Trotz der vielen Touristen genießen sie die Zeit miteinander. Die Gruppe kennt sich bereits seit der Schulzeit.
Das Hostel „Lotte“: Die Stammgäste
Nicht nur Touristen interessieren sich für eine Übernachtung im Hostel von Carmen Schmid. Zu ihren Stammgästen gehören auch Berufsschüler. Die kommen wochenweise nach Heidelberg zum Lernen und brauchen eine günstige Unterkunft. Mit der Berufsschule für Gemüsegärtner hat Carmen Schmid sogar einen Rahmenvertrag abgeschlossen.
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