Die Asiatische Hornisse ist schon seit Jahren in Deutschland und auch in Rheinland-Pfalz anzutreffen. Bisher konnte die Ausbreitung eingedämmt werden, eine Ausrottung gilt als unrealistisch. Daher wird die Asiatische Hornisse seit 1.August dieses Jahres als „etabliert“ eingestuft.
Damit sind in der Regel private Haus- und Gartenbesitzer*innen zuständig für die Entfernung der Nester. Expert*innen befürchten, dass viele die Kosten scheuen, die Nester nicht melden, bzw. entfernen lassen und sich somit die invasive Art stärker ausbreiten wird.
Was bei einem Stich zu beachten ist:
Ein Stich der Asiatischen Hornisse ist nicht gefährlicher als ein Stich einer heimischen Hornisse. Nach einem Stich sollte die Einstichstelle umgehend gekühlt werden. Nicht kratzen. Allergische Reaktionen sind sehr selten. Sie treten in der Regel in der ersten viertel Stunde nach einem Stich auf. Bei einer allergischen Reaktion wie etwa starke Schwellung, Übelkeit, Atemnot oder bei Stichen im Mund- und Rachenbereich, sollte ein Arzt gerufen werden. Betroffenene sollten sich flach auf den Boden legen.
Weitere Informationen zum Thema Asiatische Hornisse finden Sie hier:
Wissenswertes über die Asiatische Hornisse vom BUND
Amtliche Umstufung der Asiatischen Hornisse – Invasive Art hat sich etabliert
Das Umweltbundesamt infomiert über die Asiatische Hornisse
Die Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland weiter aus