Material
- altes oder kaputtes Kleidungstück
- verschiedene Stoffreste nach Wahl
- Klebevlies zum Verstärken
- Bügelvlies zum Applizieren
- Bügeleisen
- Nähgarn je nach Farbwahl
- Nach Wahl: Glasperlen
So geht's:
1. Zuerst den Riss oder das Loch auf der linken Seite mit einem Rest Klebevlies unterlegen.
2. Aus Stoffresten Applikationen herstellen. Dazu entweder Motive direkt aus dem Stoff ausschneiden oder das Wunschmotiv spiegelverkehrt auf das Trägerpapier des Bügelvlieses aufzeichnen.
3. Wer sich für ein Motiv aus Stoffresten entscheidet, geht folgendermaßen vor: Das doppelseitige Klebevlies wird auf die linke Seite des Stoffes gebügelt. Dann die einzelnen Motive ausschneiden. Dann das Trägerpapier von den Motiven abziehen und diese über der zu reparierenden Stelle nach Wunsch anordnen.
4. Wenn alle Applikationen richtig liegen, diese mit Druck und etwas Dampf aufbügeln. Gut auskühlen lassen.
5. Damit die Motive sich nicht mehr ablösen, werden sie mit einem schmalen Zickzack-Stich umnäht. Hierzu entweder ein Kontrastgarn verwenden oder eine Farbe, die sich dem Kleidungsstück und den Applikationen anpasst.
Tipp 1: Zierstiche in Blattoptik
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In unserem Beispiel wurde das Pflanzenthema aufgenommen und ein Zierstich mit Blattoptik und der Farbe der Blätter gewählt.
Tipp 2: Glasperlen aufsticken
Um einen dreidimensionalen Effekt zu erzielen, können kleine Glasperlen aufgestickt werden.
Tipp 3: Jeans patchworken und mit Applikationen aufpeppen
Eine kaputte Hose kann aus Resten alter Jeans gepatchworkt werden. Wer mag, kann auch Applikationen und gekaufte Stickern anbringen und diese dann mit verschiedenen Zierstichen verzieren.
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Im Studio: Bettina Hopfgarten, Textildesignerin