Ruth und Rebecca Katz sind ein eingespieltes Mutter-Tochter-Team aus Schrozberg. Ihr Spezialgebiet: antiker Schmuck mit Geschichte. Seit Jahren leben sie von der Jagd nach verborgenen Schätzen. Es ist ein Geschäft voller Leidenschaft, aber auch Unsicherheiten. Flohmärkte sind für die beiden Frauen mehr als Verkaufsorte, sie sind soziale Treffpunkte und echtes Glücksspiel. In der Landesschau erzählen Ruth und Rebecca Katz von besonderen Funden, dem ständigen Nervenkitzel und warum sie sich auf die Flohmarkt-Saison freuen – auch wenn Ruth bei schlechtem Wetter lieber zu Hause bleibt.
Ruth und Rebecca Katz sind ein eingespieltes Mutter-Tochter-Team. Ihre Leidenschaften: antiker Schmuck und Flohmärkte. Im Interview erzählen sie über besondere Funde und ihre Freude über die neue Flohmarkt-Saison.
Auf dem Flohmarkt – Zwischen Antiquitäten, Schmuck und Schnäppchen
Rebecca und ihre Mutter Ruth sind seit vier Jahren auf Floh- und Antiquitätenmärkten unterwegs. Sie haben sich auf den Handel mit Schmuck und Antiquitäten spezialisiert. Hauptsache vintage und retro soll es sein. Trödel findet man bei den Frauen aus Schrozberg nicht. Die Ware wird den beiden zum Teil direkt an ihrem Flohmarktstand angeboten. Da sind zum Teil echte Flohmarktfundstücke dabei. Manches ersteigern Mutter und Tochter aber auch bei Auktionen.
Mutter auf Abruf Ruth Schwarz arbeitet als Bereitschaftspflegemutter
Seit über 20 Jahren ist Ruth Schwarz aus Winterbach Bereitschaftspflegemutter. Besonders häufig kümmert sich die gelernte Hebamme um Neugeborene und Säuglinge. Insgesamt hat sie schon 34 Kinder bei sich aufgenommen. Oft kommen diese aus schwierigen Familienverhältnissen. Für Ruth bedeutet das, immer wieder ihr Herz zu öffnen sowie Abschied zu nehmen.
Zwischen Gesundheit und Krankheit Achim Speck kam vom Übergewicht in die Magersucht
Achim Speck aus Geisingen an der Donau wog mit 18 Jahren über 130 Kilo und wollte abnehmen. Nach ersten Erfolgen packte ihn der Ehrgeiz. Er entdeckte den Laufsport für sich und wollte immer schneller und schlanker werden. Am Ende verlor er nicht nur das Gefühl dafür, was gesund ist, sondern wog nur noch 36 Kilogramm bei einer Größe von 1,80 Meter. In letzter Minute wurde er gerettet. Eine Therapie half ihm, seine Balance zu finden. Inzwischen kann er normal essen und wieder Sport machen.
Beruflicher Traum erfüllt Michael Gries ist Physiotherapeut mit Sehbehinderung
Michael Gries aus Backnang hat eine Sehbehinderung. Trotzdem hat er seinen Traumberuf erlernt und führt heute seine eigene Praxis für Physiotherapie. Eine Erbkrankheit raubte ihm seit dem siebten Lebensjahr kontinuierlich die Sehfähigkeit. Er sieht seine Einschränkung im Beruf dennoch teilweise als Vorteil, denn er kann mit seinen Händen „sehen“.