In der heißen Phase der Fastnacht ist in den Läden für Kostüme die Hölle los. Jeder hier ist noch auf der Suche nach der passenden Verkleidung. Wir haben uns in einem Geschäft in Mannheim umgeschaut.
Der Traum vom eigenen Faschingsumzug
Schon lange wollte René Weber einen Faschingsumzug veranstalten. Vor zehn Jahren gründete er mit anderen Eltern aus dem Kindergarten den Narrenverein „Remsecker Zauberwald“. Mittlerweile sind die Kinder von damals Teenager geworden – und der Traum vom eigenen Umzug zur Fastnacht ging endlich in Erfüllung.
Zwei Fastnachtswelten in einem Dorf
Überall ist das Fastnachtsfieber ausgebrochen. Da gibt es die rheinische Fastnacht mit Gardetanz und Prunksitzungen, wie sie in Mainz gefeiert wird. Und es gibt die schwäbisch-alemannische Fastnacht mit Hästrägern, Hexen und anderen bunten Masken. Im Karnevalsverein Rheinbischofsheim im Ortenaukreis wird einfach beides gefeiert.
Rentner schnitzt Masken für die Fasnet
Bernd Hellstern aus Igersheim hat die Fasnet im Blut. Der 81-Jährige hat sein Herz an den ortsansässigen Karnevalsverein FG Kalrobia verloren. Er entwirft die Bühnenbilder, gestaltet die Umzugswägen und schnitzt seit vielen Jahren die Holzmasken der Kalroben.
Für Fasching über den Atlantik: Narrenbesuch aus New Ulm
Großes Narrentreffen in Ulm: Mit dabei ist eine Narrengruppe aus New Ulm in Minnesota. Die amerikanischen Narren wollen schauen, wie Fasching in Deutschland gefeiert wird. Denn in den USA läuft das alles ein bisschen anders.
Immer unterwegs im Sinne der Sauberkeit Senior Steve hat dem Müll den Kampf angesagt
Steve Townsley stammt eigentlich aus England, aber schon seit Jahrzehnten liebt der Brite Deutschland. So sehr, dass er seine neue badische Heimat in Ubstadt-Weiher richtig sauber halten will. Der 71-Jährige ist mehrmals in der Woche mit seiner Müllzange unterwegs. Keine herumliegende Zigarettenkippe ist vor dem Mann sicher. Wenn er so weitermacht, kann man in seinem Dorf bald überall vom Boden essen.
Im Gedenken an ihren verstorbenen Mann Fahrradtouren geben Gerda Masen neuen Lebensmut
Gerda Masen aus Stuttgart-Stammheim hat mit ihrem Mann leidenschaftlich gerne Fahrrad- und Paddeltouren unternommen. Tausende Kilometer waren die beiden in 48 Jahren Beziehung miteinander unterwegs. 2025 verstarb ihr Mann und Gerda Masen ging weiter auf Tour, für ihren Mann und für sich selbst. Für sie ist dies ein wichtiger Teil ihrer Trauerarbeit.