- Für Kunstliebhaber: Sculptoura im Landkreis Böblingen
- Für Familien: Wasserspiele in der Schelmenklinge im Ostalbkreis
- Für Orchideenfreunde: Hüfinger Orchideenwald im Schwarzwald-Baar-Kreis
- Für Familien mit Kleinkindern: Zauberwald Fichtenau im Landkreis Schwäbisch Hall
- Für Erdgeschichte-Interessierte: Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis
- Für Kunsthandwerkbegeisterte: Der Glasiusweg bei Leutkirch im Allgäu
- Für Vulkan-Fans: Weg der Kristalle bei Waldbrunn im Neckar-Odenwald-Kreis
Kunst in der Natur: SCULPTOURA im Landkreis Böblingen
Auf der SCULPTOURA könnt ihr 100 Kunstwerke von 70 Künstler:innen aus Holz, Metall und Stein im Landkreis Böblingen bestaunen. Eine besondere Entdeckungsreise inmitten der Landschaften der Schönbuchlichtung, des Würmtals und des Heckengäus. Ursprünglich wurde die SCULPTOURA 2014 als einmaliges Event ins Leben gerufen.
Die Hauptroute erstreckt sich auf 65 Kilometern – sie lässt sich aber in Teilabschnitte aufgliedern. Ausgeschildert ist die Strecke zwischen Waldenbuch über Weil der Stadt nach Leonberg, gut sichtbar aus beiden Richtungen, mit dem Logo der SCULPTOURA.
Wasserspiele in der Schelmenklinge im Ostalbkreis
Zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd liegt bei Lorch im Remstal ein Kleinod: Die Sandsteinschlucht Schelmenklinge. Dorthin führen verschiedene (auch Kinderwagentaugliche) Wanderwege, z.B. der von der Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins geschaffene Rundweg "Jubiläumsweg Königin Irene". Er ist 6 Kilometer lang und beginnt am Bahnhof Lorch, wo sich ein kostenloser Park & Ride-Parkplatz befindet.
Im Laufe der Jahrzehnte stellten Bastler immer wieder von Mai bis Oktober am Bachlauf kleine Wasserspiele auf. Eine Tradition, die der Schwäbische Albverein heute fortsetzt. Um die 30 Modelle sind in Betrieb. Außerdem könnt ihr einen kleinen Wasserfall und beeindruckende Wurzeln bestaunen.
In der Schelmenklinge überwindet ihr 150 Höhenmeter.
Für Orchideen-Fans: Hüfinger Orchideenwald im Schwarzwald-Baar-Kreis
Orchideenfreunde kommen im Hüfinger Orchideenwald im Schwarzwald-Baar-Kreis auf ihre Kosten: Über 25 Arten der seltenen Pflanzen blühen hier und ihr könnt sie auf einem gut ausgeschilderten Rundweg bewundern – darunter den gelbe Frauenschuh. Er gehört zu den prächtigsten wilden Orchideenarten Europas und steht unter Naturschutz.
Der reine Weg durch den Orchideenwald ist gut 2 Kilometer lang. Wenn ihr mögt, könnt ihr zusätzlich die historische Altstadt Hüfingens besichtigen.
Für Familien mit Kleinkindern: Zauberwald Fichtenau im Landkreis Schwäbisch-Hall
In Fichtenau im Landkreis Schwäbisch Hall erwartet Familien im Zauberwald eine Welt der Fantasie. Auf etwa einem Kilometer verteilen sich geschnitzte Zwerge, Feen und Hexen sowie verschiedene Erlebnisstationen.
Schaffen es eure Kleinen, von Blütenblatt zu Blütenblatt zu hüpfen? Wer fällt als erstes von der Zwergenrutsche? Nebenan wartet außerdem ein Abenteuerspielplatz.
Eiszeitpfade: Höhlen, Felsen und Menschheitsgeschichte im Alb-Donau-Kreis
Die Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis sind 20 Rundwanderwege auf der Schwäbischen Alb und entlang der Donau. Hier könnt ihr die Geschichte der Menschheit auf der Schwäbischen Alb entdecken. Die Tages- und Halbtagestouren führen auf die Spuren der Eiszeitjäger, vorbei an Fundstellen eiszeitlicher Fossile oder in Höhlen wie die Laichinger Tiefenhöhle.
Auf den Spuren der Glasmacher: Der Glasiusweg bei Leutkirch im Allgäu
Der Glasiusweg bei Leutkirch im Allgäu führt entlang dem Fluss Eschach durch die bewaldete Berglandschaft "Adelegg". 16 interaktive Lern- und Spielstationen laden Kinder und Erwachsene dazu ein, die Zeit der Glasmacherei in der Adelegg kennen zu lernen. Begleitet werdet ihr vom Glasgeist Glasius.
Etwa 1,5 Stunden reine Gehzeit solltet ihr für die 4,6 Kilometer lange Strecke einplanen. Bitte beachtet: Der Glasiusweg ist kein Rundweg, wenn ihr zum Ausgangspunkt zurückkehren wollt, müsst ihr die doppelte Strecke gehen.
Weg der Kristalle bei Waldbrunn im Neckar-Odenwald-Kreis
Bei Waldbrunn im Neckar-Odenwald-Kreis führt euch der 1,5 Kilometer lange "Weg der Kristalle" rund um den Katzenbuckel, den höchsten Berg des Odenwaldes. Für zwei bis drei Stunden könnt ihr euch auf die Spuren des Vulkanismus begeben.
Dreizehn Lehrpfadstationen mit Abbildungen und Kurztexten erklären, was Kristalle, Minerale und Gesteine sind, wie Gesteinsschmelzen entstehen – und wieso der Katzenbuckel fast seinen Gipfel verloren hätte.