Nachdem der Trierer Stadtrat dem Sanierungsplan für das Theater zugestimmt hat, ist nun klar, wie das Theater den Spielbetrieb während des Umbaus regeln will. Intendant Lajos Wenzel hat bei der Veranstaltungsreihe "Theater Talk" vorgestellt, welche Aufführungen es gibt und wo sie gespielt werden. Sie sollen auf mehrere Orte in der Stadt verteilt werden.
Spielbetrieb im Theater bis Ende des Jahres
Zunächst läuft der Betrieb im Theater am Augustinerhof weiter, aber schon reduziert. Nach der vorgezogenen Sommerpause im Juni geht es nochmals zurück ins Theater, bevor 2027 die dreijährige Sanierung beginnt.
Teure Sanierung für neuen Glanz Für 90 Millionen Euro: Wie das Theater Trier künftig aussehen soll
Das Gebäude des Theaters in Tier ist marode. Ab Frühjahr 2027 wird der Bau komplett saniert. Jetzt wurden die Entwürfe vorgestellt, wie das Theater danach aussehen soll.
Am 31. Dezember gibt es deshalb im Theater eine große Abschiedsparty. Danach geht es dann los mit den Bauarbeiten. Alles wird geräumt, selbst die Büros im Theater. Der Augustinerhof wird allerdings für Open-Air-Veranstaltungen weiter genutzt.
Aufführungen in der ganzen Stadt
Künftige Aufführungen gibt es nach Angaben des Theater an folgenden Orten: Für große Veranstaltungen ist die Europahalle am Viehmarktplatz geplant, kleinere Produktionen werden in die Europäische Kunstakademie in Trier-West verlegt oder in den Anbau der Tuchfabrik. Außerdem sollen mehrere Veranstaltungsorte wie die Kirche in Heiligkreuz für das Theater genutzt werden.
Besucher freuen sich auf neue Spielorte
Die Besucherinnen und Besucher des "Theater Talks" sehen in den Spielstätten vor allem neue Möglichkeiten. Ein paar von ihnen haben einige Spielorte schon besucht. Sie freuen sich darauf, dass das Angebot erweitert wird.
Ich sehe das als große Chance.
Die neuen Spielorte könnten das Theater für die Stadt öffnen. Eine Besucherin sagt: "Ich finde das sehr spannend und sehe das als große Chance, die Strukturen vom Theater aufzulockern. Es in die Stadt reinzubringen. Auch neues Interesse zu wecken."
Diskussion um Probebühnen
Während der Sanierung zeigt das Theater Trier laut des Intendanten Wenzel erst einmal weniger Produktionen. Auch die Spielzeiten der Aufführungen sind kürzer. Für den Betrieb während der Sanierung müssen nach Angaben des Kulturdezernenten Markus Nöhl (SPD) noch die geplanten Probebühnen gebaut werden, die zuletzt für heftige Diskussionen um Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) gesorgt hatten.
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Die Sanierung des Theaters kostet rund 90 Millionen Euro. Das Haus soll zur Spielzeit 2030/31 fertig sein.