Etwa 50 Besucher sind am Abend in das Theater Trier gekommen, um sich über den Stand der geplanten Sanierung zu informieren. Intendant Lajos Wenzel erklärt die Pläne der Architekten und Fachleute, wie das Theater künftig gestaltet werden soll.
So soll das Theater Trier künftig aussehen
Bis 2030 soll das Theater aus den 1960er Jahren grundlegend modernisiert werden. Zudem bekommt es zwei neue Anbauten, die das Haus Richtung Stadt öffnen: ein neues Foyer samt Gastronomie sowie ein Orchesterprobensaal. Der wird dort gebaut, wo heute der Haupteingang ist.
Umbaukosten in Millionenhöhe
Etwa 90 Millionen Euro soll der Umbau und die Sanierung kosten. Inklusive der erwarteten 3,5 Prozent Baupreissteigerung - also rund 104 Millionen Euro. Wobei die Stadt auf eine 60-prozentige Förderung des Landes hofft. Nach Angaben des Intendanten Wenzel sind die beantragt.
IHK warnt vor Millionen-Fiasko Streit um Theater-Sanierung: Wie viel Kultur kann sich Trier leisten?
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) kritisiert die geplante Theater-Sanierung in Trier. Die Stadt hält dagegen - sie sieht darin mehr als nur ein Bauprojekt.
Besuchern gefallen Entwürfe
Auch wegen dieser hohen Kosten wurde die Reihe "Theater Talk" ins Leben gerufen. Das Theater informiert dabei die Trierer und interessierte Besucher regelmäßig über den aktuellen Stand der Theatersanierung.
Ich freue mich, dass ganz viel Transparenz in dem Entwurf erhalten bleibt.
Zudem sollen die Leute eine Gelegenheit bekommen, Fragen zu stellen oder mit Fachleuten und Vertretern des Theaters zu sprechen. Und dem Publikum gefällt das. "Ich freue mich, dass ganz viel Transparenz in dem Entwurf erhalten bleibt. Man bekommt ganz viel mit, was drinnen geschieht", so eine Besucherin nach der Vorstellung der Pläne.
Anpassungen waren nötig
Der Siegerentwurf aus dem Wettbewerb, der im vergangenen Jahr vorgestellt wurde, musste noch einmal an verschiedenen Punkten wie Akustik, Kosten und Energieeffizienz angepasst werden, erklärte Intendant Wenzel dem SWR.
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Mit dem überarbeiteten und angepassten Entwurf seien alle Planungsteams einverstanden, so Wenzel. "Ich bin sehr froh, dass wir jetzt einen Entwurf haben, der für alle passt. Ich glaube, dass das ein sehr schöner, sehr funktionaler, ein finanzierbarer und für Trier wirklich toller Entwurf ist." Im Frühjahr 2027 sollen dann die ersten Bagger rollen.