Die Regionalbahn war am Mittwochnachmittag von Koblenz nach Trier unterwegs. Laut Bundespolizei stellte die Zugbegleiterin kurz vor dem Bahnhof Schweich fest, dass der 30-jährige Mann keinen Fahrschein hatte. Sie verbot ihm, weiter im Zug zu bleiben und wies ihn an, in Schweich auszusteigen.
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Schlag ins Gesicht: Zugbegleiterin verletzt
Als der Zug im Schweicher Bahnhof anhielt, schlug ihr der Mann laut Bundespolizei ins Gesicht und verließ den Zug. Die Frau wurde den Angaben nach leicht an der Lippe und Wange verletzt und ärztlich behandelt.
Eine Streife der Bundespolizei nahm den Mann den Angaben nach in der Nähe des Schweicher Bahnhofs fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,13 Promille. Eine Richterin ordnete außerdem eine Blutentnahme an. Letztlich durfte er die Wache aber wieder verlassen, teilte die Bundespolizei mit.
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Bahnreisende: "Stimmung im Zug oft angespannt"
Am Bahnhof in Schweich ist der Angriff auf die Zugbegleiterin auch zwei Tage danach ein Thema. Wer häufiger mit der Bahn fährt, erlebe dort oft eine aggressive Stimmung, sagt ein Vater: "Es ist schon immer eine angespannte Situation. Das beunruhigt einen auch schon, vor allem, weil, ich hier mit meinem jüngsten Sohn unterwegs bin."
Eine Frau erzählt, dass sie insbesondere, wenn sie spät abends noch mit dem Zug unterwegs wäre, "ein komisches Gefühl" habe: "Ich schaue dann immer hinter mich. Das war früher nicht so." Eine andere Bahnreisende fordert härtere Strafen für solche Angriffe: "Das ist doch respektlos hoch drei."