Donaueschinger Musiktage 2026 Susana Santos Silva & Aisha Orazbayeva
Susana Santos Silva und Aisha Orazbayeva: radikales, sensibles Duo zwischen Alter und Neuer Musik, Komposition und Improvisation.
Jazz im Porträt – Improvisation, Klassiker und Stimmen im Jazz.
Susana Santos Silva und Aisha Orazbayeva: radikales, sensibles Duo zwischen Alter und Neuer Musik, Komposition und Improvisation.
Der Kontrabassist Dave Holland ist einer der renommiertesten Musiker des zeitgenössischen Jazz. Ein Musiker, der jedem Projekt seinen individuellen Stempel aufdrückt, in Formaten vom Solo bis zur Big Band, zwischen abenteuerlustigem Postbop und Free Jazz und ganz traditionellem straight ahead sound. Der englische Wahlamerikaner hat mit einem Who’s who des Jazz gearbeitet – als Bandleader und als Sideman, angefangen mit Miles Davis, der ihn 1968 in seine Band holte. Für Holland war das der Beginn einer Weltkarriere. Heute wird er 80 Jahre alt und ist nach wie vor auf der Bühne und im Studio aktiv – Niklas Wandt über diesen großen Individualisten.
Zum 100. Geburtstag von John Coltrane erinnert der Jazzforscher Wolfram Knauer, an den außergewöhnlichen Weg der der Jazz-Legende.
Der Jazzsaxofonist John Coltrane wäre am 23. September 100 Jahre alt geworden. Sein Album „A Love Supreme“ erzählt von einer radikalen Lebenswende und wurde zum Meilenstein des Jazz.
Dem Musiker Stefan Gwildis gelang erst spät der Durchbruch mit deutschen Cover-Versionen von Soulklassikern wie „Chain of Fools“ von Aretha Franklin oder „Ain’t no Sunshine“ von Bill Withers.
Angefangen hat der Sohn einer kulturell interessierten Hamburger Arbeiterfamilie als Straßenmusiker mit selbstgebastelten Instrumenten vom Sperrmüll. Gwildis hat sein Geld aber auch als Lagerarbeiter, Lkw-Fahrer oder Stuntman verdient. Die Straße war seine Schule, sagt der Musiker mit der unverwechselbaren warmen Bariton-Stimme im Interview mit Markus Brock.
Vom US-Armeechor zum internationalen Gesangsensemble: geprobt wird auf Englisch, gesungen mehrsprachig. Im Fokus steht pure Singfreude, fern von Ideologie und Politik.
Mine wollte für „Killer“ keine B-Version ihrer bisherigen Alben machen. Herausgekommen ist eine vielseitige Platte zwischen Synthies, großen Gefühlen und klaren Botschaften.
Sebastian Fuchs macht aus Lauten Klangkunst: Mundschlagzeug, Human Beatbox, Geräusch-Skulpturen. Im Gespräch erzählt Sebastian Fuchs, wie sein Multifunktionsmund zur Bühne wird. Interview: Nicole Dantrimont.
KI verändert die Musikbranche: Songs lassen sich heute mit wenigen Klicks produzieren. Die Popakademie Baden-Württemberg untersucht, wie KI die Branche bis 2036 prägen könnte.
Den braven Beatles-Titel hat Cocker zu einem Jahrhundert-Hit gemacht. Der Auftritt an Tag zwei des dreitägigen Woodstock-Festivals wurde für den Musiker aus Sheffield zum Karriere-Turbo.
Los Santos hat sich einem ungewöhnlichen Sound verschrieben: einer Mischung aus Country, Soul, Tex Mex und Ska mit spaciger Note. Seit 17 Jahren gibt es die Stuttgarter Band schon. Seitdem hat die Band ihren besonderen Stil mit Erfolg immer weiter vorangetrieben. Los Santos ist sozusagen ein schwäbisches Familienunternehmen. Zu den drei Familienmitgliedern Stefan Hiss, Lucia Schlör und Jonas Brettschneider gesellt sich noch der Schlagzeuger Bernd Öhlenschläger.
Drei Musiker, ein Sound, null Schnickschnack: Pianist Paul Janoschka, Schlagzeuger Jonas Esser und Bassist Simón Wilson zeigen auf ihrem Debütalbum „TRIO“, wie frisch und unmittelbar Jazz heute klingen kann. Zwischen New Yorker Puls, Spielfreude und feinen elektronischen Anleihen entsteht Musik, die zugleich dringlich und entspannt wirkt. Konrad Bott hat den Südpfälzer Pianisten getroffen.
Mit Mitte 50 begann Nikolaus Gelpke, langjähriger Chefredakteur des mare-Meeresmagazins, Saxofon zu lernen. Jetzt, mit 63, veröffentlicht er sein erstes eigenes Jazzalbum.
In der Reihe „Jazz At Berlin Philharmonic“ versetzen fünf Musiker barocke Kompositionen in die lebendige Sprache des zeitgenössischen Jazz. Ein hochkarätig besetztes Jazz-Quintett um den Cembalisten und Pianisten Bernd Lhotzky hat diese seit den 1960er Jahren existierende Tradition wiederbelebt und erneuert. In der Begegnung der beiden Epochen treffen Rhythmus und Improvisation des Jazz auf die faszinierenden Klangstrukturen des Barocks.
Eine überzeugende Neuinterpretation - umgesetzt von Bernd Lhotzky (Cembalo), Emile Parisien (Sopransaxofon), Frédéric Couderc (Quer- und Blockflöte), Henning Sieverts (Kontrabass) und Eric Schaefer (Schlagzeug). Mitunter gelingt den Musikern ein freudiges Stimmgewirr, eine Körperlichkeit, die die Performances bei aller konzeptueller Aufladung erfrischend unmittelbar und zugänglich machen - meint unser Jazzkritiker Niklas Wandt.
Popmusik covern, das machen viele. Aber die Band „schmorrn.“ macht es anders: Sie übersetzen die Lieder auf Steirisch. Und das kommt auch im Netz gut an.
Der Anime "Cowboy Bebop" ist ein Western im Weltall, der witzig und melancholisch zugleich ist. Yoko Kanno und die Seatbelts spiegeln diese Vielfalt in der Musik wieder: von Bigband-Jazz, Blues, Funk, Folk zu japanischem Pop. Frieda analysiert in dieser Score Snacks-Folge was das eigentlich mit Bebop zu tun hat.
Film: Cowboy Bebop (1998 - 2000)
Regie: Shin’ichirō Watanabe
Musik: Yoko Kanno
Host & Autorin: Frieda Krukenkamp
Redaktion und Sprecherin: Henriette Schreurs
Redaktion: Malte Hemmerich
Assistenz: Anika Knoch
Er war eine Ikone des Jazz, als Sänger genauso wie als Trompeter. Am 4. August wäre Louis Armstrong 125 Jahre alt geworden.
Er war eine Ikone des Jazz, als Sänger genauso wie als Trompeter. Am Dienstag wäre Louis Armstrong 125 Jahre alt geworden.
Die berühmte Jazzsängerin Ella Fitzgerald hatte ein Faible für Dänemark, was durchaus an einem jungen Dänen gelegen haben mag, mit dem sie eine romantische Beziehung hatte. Ella Fitzgerald kaufte sich ein Haus in einem Vorort von Kopenhagen und lebte zwei Jahre dort. Der Auftritt im Falkoner Theatre wurde zwar aufgezeichnet, als sie bereits in die USA zurückgekehrt war, aber die besondere Vertrautheit zwischen ihr und dem dänischen Publikum ist dennoch hörbar: Ella Fitzgerald in Hochform vor Menschen, die das zu würdigen wissen.
Posaunist und Sänger "Mr. Red Horn" Nils Landgren blickt in SWR1 Leute auf sein einzigartiges Jazzleben.
Max Mutzke empfindet es als großes Glück, mit Spitzen-Ensembles wie der SWR Big Band auf der Bühne zu stehen und erzählt, wem er seine Musikleidenschaft zu verdanken hat.
Das Debutalbum der Berliner Jazzsängerin Dora Osterloh behandelt die Liebe in all ihren Facetten. Die Ideen dafür fallen der Musikerin und Komponistin als Melodiefetzen im Alltag ein, auf dem Fahrrad oder beim Einkaufen. Aus all diesen Klangnotizen hat sie ein beeindruckendes Album geschaffen zusammen mit ihrem Ensemble Phoenix Love. Neben den meist harmonischen Passagen finden sich auch wilde laute Improvisationen und garantieren klangliche Vielfalt, meint Musikredakteur Georg Waßmuth.