Waldzustandsbericht 2025 des Umweltministeriums

Dem Wald in RLP geht es nach sieben Jahren wieder besser

Der Wald in Rheinland Pfalz hat sich 2025 erstmals seit Jahren leicht erholt. Das zeigt der neue Waldzustandsbericht, den Klimaschutzministerin Katrin Eder (Grüne) in Mainz vorgestellt hat.

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Buche und Eiche stehen 2025 wieder besser da. Der neue Waldzustandsbericht zeigt aber auch: Mehr als vier von fünf Bäumen in Rheinland Pfalz sind weiter geschädigt.

Was ist der Waldzustandsbericht des Umweltministeriums?

Der Waldzustandsbericht ist eine jährliche Bestandsaufnahme zur Gesundheit der Bäume. Forstleute untersuchen dafür seit 40 Jahren Bäume an verschiedenen Standorten im Land. Sie schauen unter anderem auf die Baumkronen, die Dichte von Blättern oder Nadeln, Stamm und Borke und mögliche Krankheiten oder Schädlingsbefall. Nach Ministeriumsangaben werden dafür landesweit rund 3.600 Stichprobenbäume in 152 Wäldern ausgewertet.

Erste Verbesserung seit sieben Jahren

18,6 Prozent der untersuchten Bäume zeigen keine sichtbaren Schadmerkmale. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Insgesamt gelten aber weiterhin 81,4 Prozent der Bäume als geschädigt. Vor einem Jahr waren es noch 87,5 Prozent.

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2024 hat sich der Zustand der Baumkronen bei fast allen Arten verschlechtert. Der Anteil absterbender Bäume ist überdurchschnittlich hoch. Das geht aus dem Waldzustandsbericht 2024 hervor.

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Buche und Eiche erholen sich

Die Buche, häufigste Baumart im Land, hat sich deutlich erholt. Rund 21 Prozent der Buchen gelten als vital. Im vergangenen Jahr waren laut Bericht noch 90 Prozent der Buchen geschädigt, etwa durch weniger Blätter und abgestorbene Äste oder Kronenteile. Auch bei den Eichen wurde ein besserer Kronenzustand festgestellt. Rund zehn Prozent der Eichen sind ohne Schadmerkmale.

Warum es den Bäumen besser geht

Grund für die leichte Entspannung ist der viele Regen im letzten und diesem Jahr. Er hat dazu geführt, dass der Anteil geschädigter Bäume zurückging, während der Anteil äußerlich gesunder Bäume anstieg. Klimaschutzministerin Eder sprach von einer "Verschnaufpause" für den Wald.

Warum viele Bäume weiter geschädigt sind

Eine echte Trendwende ist bei dem Zustand der Bäume nicht in Sicht, denn weiterhin sind gut 8 von 10 Bäumen im Wald geschädigt. Schädlinge, Luftschadstoffe und der Klimawandel machen ihnen laut Umweltministerium zu schaffen.

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