Am Samstag sind die drei Trierer Berufsfeuerwehrmänner zusammen mit THW-Helfern aus Rheinland-Pfalz im Erdbebengebiet in Venezuela angekommen. Florian Zonker, Max Lauer und Christoph Reuter werden als Teil eines 24-köpfigen Teams und drei Trümmersuchhunden der Hilfsorganisation @fire dort nach Überlebenden suchen.
Schwere Erdbeben in Venezuela
Dort hatten am Mittwoch zwei schwere Erdbeben viele Gebäude zerstört. Internationale Rettungsteams werden bei solchen Katastrophen möglichst schnell entsandt, weil in den ersten Tagen die Chancen am größten sind, noch Überlebende unter den Trümmern zu finden.
Drei Trierer sind ausgebildet für Suche nach Verschütteten
Wie ein Sprecher der Feuerwehr Trier mitteilte, sind die drei Feuerwehrmänner Trümmersuchexperten. Sie waren demnach auch daran beteiligt, Verschüttete nach dem Hoteleinsturz in Kröv im August 2024 zu retten. In dem Hotel in Kröv war ein Stockwerk zusammengebrochen. Zwei Menschen starben, sieben waren teils über Stunden in den Trümmern gefangen.
Experten schon bei Krisen im Ausland im Einsatz
Zonker und Reuter waren auch schon 2023 nach dem schweren Erdbeben in der Türkei im Einsatz. Alle drei sind zu Hause außerdem noch in ihren freiwilligen Feuerwehren aktiv, Reuter ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Olewig, Zonker und Lauer sind bei der Freiwilligen Feuerwehr Waldrach.
Hilfe nach Naturkatastrophen
Die drei Trierer Berufsfeuerwehrleute sind Mitglied bei @fire, einer gemeinnützigen Hilfsorganisation, die weltweit schnelle Nothilfe nach Naturkatastrophen leistet. Die Helfer sind speziell dafür ausgebildet, Waldbrände zu bekämpfen und Verschüttete nach Erdbeben zu suchen und zu retten. Die Dauer ihres aktuellen Einsatzes ist derzeit unklar.