- Baden in den Maaren
- Paddeln auf Sauer, Saar und Mosel
- Eishöhlen Birresborn: Herrlich kühl!
- Natur und Dinos in der Teufelsschlucht
- Eifelpark Gondorf: Tiere, Rodelbahn, Natur
- Triolago in Riol: Wasserspaß satt
- Bostalsee: Gut für die Seele
Die "Augen der Eifel": Baden in den Maaren
Sie heißen Gemündener Maar, Schalkenmehrener Maar, Meerfelder Maar oder Pulvermaar – und werden "die Augen der Eifel" genannt. Die vulkanischen Seen liegen zwischen Daun und Gillenfeld und sind vor zehntausenden von Jahren durch Vulkanausbrüche entstanden.
An heißen Sommertagen versprechen die Maare eine perfekte Abkühlung. Gemündener Maar, Meerfelder Maar, Schalkenmehrener Maar und Pulvermaar kommen im Schnitt im Sommer auf 21 bis 22 Grad, sagt das "Gesundland Vulkaneifel". Wärmer wird es nur bei längeren Hitzeperioden.
Das Pulvermaar ist mit 74 Metern der tiefste Maarsee. Es liegt mitten im Buchenwald, hat ein Strandbad und einen Bootsverleih. Ein Waldweg von gut 2,5 Kilometern führt einmal rundherum – ideal für einen Spaziergang nach dem Baden.
Auch am Schalkenmehrener und am Gemündener Maar gibt es Strand- und Naturbäder für einen Sprung ins kühle Nass.
Wandern entlang der Eifel-Maare
Wer lieber wandert statt schwimmt, kann die Maare auch zu Fuß entdecken. Ein Tipp: der Weg "HeimatSpur MaareGlück".
Start ist in Schalkenmehren. Auf etwas mehr als elf Kilometern führt der Rundweg am Schalkenmehrener Maar, am Weinfelder Maar und am Gemündener Maar vorbei. Mittelschwer, mit schönen Ausblicken auf Wasser, Wälder und Eifellandschaft – perfekt für eine Tages- oder Halbtagestour.
Paddeln auf Sauer, Saar und Mosel
Mit Kanu, Kajak oder SUP-Board über den Fluss gleiten – mehr Sommergefühl geht kaum. An Mosel, Saar und Sauer gibt es viele Verleihe für Kanus und Boards. Teilweise werden auch geführte Touren angeboten.
Auch einige Campingplätze an der Mosel verleihen Boote. So können Urlauber Wassersport, Chillen am Ufer und Camping gut kombinieren.
Eishöhlen Birresborn: Naturkühlschrank im Kylltal
Draußen 30 Grad, drinnen 7 Grad: Das gibt es in den Birresborner Eishöhlen in der Eifel. Selbst in heißen Sommern bleiben die Temperaturen einstellig.
Entstanden sind die Höhlen durch den Abbau von Mühlsteinen aus Basalt. Später wurden sie als natürlicher Kühlschrank genutzt. Heute überwintern dort viele Fledermäuse. Zum Schutz der Tiere sind die Eishöhlen nur von April bis Oktober geöffnet.
Es gibt Führungen, die gebucht werden können. Wichtig: Festes Schuhwerk, Taschenlampe und warme Kleidung einpacken – auch mitten im Sommer.
Öffentliche Führungen finden ein- bis mehrmals im Monat freitags statt. Die nächsten Termine: 3. Juli, 17. Juli und 14. August. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden und ist auch mit kleineren Kindern gut machbar.
Natur und Dinos in der Teufelsschlucht
Enge Schluchten, schmale Felsspalten, bemooste Felsen: Die Teufelsschlucht bei Ernzen ist eine kleine Wildnis in der Eifel. Riesige Felstürme und bizarr verwitterte Steinblöcke prägen das Ferschweiler Plateau und die Umgebung.
Wer in der Teufelsschlucht ist, läuft mitten durch einen uralten, zu Stein gewordenen Meeresboden. Es gibt mehrere Rundwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Von der Teufelsschlucht aus können Besucher auch zu den Irreler Wasserfällen wandern. Ein Highlight dort: Die Hängebrücke mit Blick auf die Stromschnellen der Prüm.
200 Millionen Jahre alt Sensationsfund in der Eifel: Erster Dinosaurier in Rheinland-Pfalz nachgewiesen
Forscher haben in der Südeifel erstmals einen Dinosaurier in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Wie sie heute mitteilten, entdeckten sie Zähne, Krallen und Zehenknochen.
Direkt um die Ecke wartet der Dinopark Teufelsschlucht – perfekt für Familien. In dem weitläufigen Themenpark stehen laut Betreiber mehr als 180 lebensgroße Rekonstruktionen vor allem ausgestorbener Arten aus über 600 Millionen Jahren Erdgeschichte. Fragen rund um Fossilien, Dinosaurier und die Entstehung des Lebens werden anschaulich erklärt.
Besucher können dort sogar bei echten Forschungsprojekten mitmachen und Schlämmreste nach versteinerten Knochen oder Zähnen durchsuchen.
Der Dinopark ist bis Oktober täglich – auch sonn- und feiertags – von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Eifelpark Gondorf: Tiere, Rodelbahn, Natur
Der Eifelpark Gondorf kombiniert Wild- und Freizeitpark. Umgeben von Wald warten Achterbahnen, Erlebnisrutschen, Shows und ein großer Wildpark auf die Besucher.
Beliebt sind neben den Fahrgeschäften vor allem der Streichelzoo und die Gehege mit Wildtieren – ideal für Familien, die Natur und Action zusammen mögen. Hunde dürfen an der Leine mit in den Park. Praktisch für alle, die ihren Vierbeiner im Urlaub nicht zu Hause lassen wollen.
Triolago in Riol: Wasserspaß satt
Nicht weit von Tier mit seinen antiken Sehenswürdigkeiten liegt der Freizeitsee Triolago. Dort gibt es eine Liegewiese, einen kleinen Sandstrand und viele Möglichkeiten, sich auszutoben.
Gut geht das im Kletterpark "WaterChimp". Nach Angaben der Betreiber ist es Deutschlands erster Kletterpark über dem Wasser. Dazu kommen eine Wasserski- und Wakeboard-Anlage. In den Sommerferien sind die täglich ab 12:00 Uhr geöffnet. Wer mag, kann am See campen oder eine Ferienunterkunft mieten.
Bostalsee: Einfach mal die Seele baumeln lassen
Ein weiteres Wasser-Highlight ist der Bostalsee im Saarland, ganz nah an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Der Stausee bietet zwei Strandbäder mit Liegewiesen, viel Platz zum Schwimmen – und jede Menge Wassersport: Segeln, Surfen, Stand-Up-Paddling oder Tretboot fahren. Leihmaterial gibt es vor Ort.
Rund um den See führt ein etwa sieben Kilometer langer Weg – ideal zum Spazierengehen, Radfahren oder Inlineskaten. An Kiosken und in Restaurants kann man sich wieder stärken.
Der Bostalsee eignet sich gut für einen Tagesausflug. Wer länger bleiben will, findet direkt am See einen Campingplatz oder kann sich dort eine Ferienunterkunft buchen.