Die erste Rettungsaktion spielte sich am Freitagnachmittag ab. Menschen, die am Rheinufer unterwegs waren, alarmierten die Polizei: In der Nähe der Theodor-Heuss-Brücke würde ein Mensch im Wasser treiben.
Schwimmer in Not: Rettungseinsatz auf dem Rhein
Polizeiboote aus Hessen und Rheinland-Pfalz rückten aus. Ein Polizeihubschrauber stieg auf, suchte nach dem Mann und warf zwei sogenannte Rescue Tubes ab. Dabei handelt es sich um eine Art aufblasbare Rettungsboje, an der sich Schwimmer im Notfall festhalten können.
Mann wollte von Mainz nach Wiesbaden schwimmen
Schließlich kam eine Jetski-Fahrerin den Rettungskräften zuvor. Sie brachte den Mann ans Ufer. Der Polizei sagte der 35-jährige Mann, er habe von Mainz nach Wiesbaden schwimmen wollen. Dabei hatte er seine Kräfte offenbar überschätzt.
Kein Kind unter elf Jahren ertrunken Zahl der Badetoten in RLP zurückgegangen
In Rheinland-Pfalz sind bis September weniger Menschen bei Badeunfällen ertrunken als im Vorjahr. Bei den Opfern handelte es sich laut DLRG überwiegend um Männer.
Nächtlicher Großeinsatz: Orientierungsloser Schwimmer bei Mainz gerettet
Ein weiterer verunglückter Schwimmversuch im Rhein sorgte dann in der Nacht zum Sonntag für einen Großeinsatz von Rettungskräften in Mainz. Auch hier ging ein Mann zum Schwimmen in den Rhein. Dabei verlor der 40-Jährige in der Dunkelheit die Orientierung und schließlich verließen ihn die Kräfte.
Kosten für die Rettung von Rheinschwimmern in Not FAQ: Wer bezahlt die Rettungseinsätze auf dem Rhein?
Am vergangenen Wochenende sind - wieder einmal - Männer in den Rhein gesprungen und mussten von DLRG und Wasserschutzpolizei gerettet werden. Wer bezahlt die Kosten dafür?
32 Rettungskräfte im Einsatz: Schwimmer muss Kosten tragen
Der Mann rief um Hilfe. Das löste laut Feuerwehr die Rettungskette aus. Einsatzkräfte der Mainzer und Wiesbadener Feuerwehr, der DLRG und der Wasserschutzpolizei seien ausgerückt. Auf der Höhe des Mainzer Kaisertors konnte der Mann dann aus dem Wasser geholt und an Land gebracht werden.
Der Mann sei unverletzt, müsse nun aber für die Kosten des Einsatzes aufkommen, so die Feuerwehr. Es seien 32 Menschen im Einsatz gewesen, um ihn zu retten.