Gefährliche Badeaktionen

Schwimmer in Not: Zwei Rettungseinsätze auf dem Rhein bei Mainz

Gleich zwei Vorfälle auf dem Rhein bei Mainz haben für Rettungseinsätze von Wasserschutzpolizei, Feuerwehr und DLRG gesorgt: Zwei Männer waren jeweils schwimmen gegangen und schafften es nicht mehr allein ans Ufer.

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Stand

Von Autor/in Katja Jorwitz

Die erste Rettungsaktion spielte sich am Freitagnachmittag ab. Menschen, die am Rheinufer unterwegs waren, alarmierten die Polizei: In der Nähe der Theodor-Heuss-Brücke würde ein Mensch im Wasser treiben.

Schwimmer in Not: Rettungseinsatz auf dem Rhein

Polizeiboote aus Hessen und Rheinland-Pfalz rückten aus. Ein Polizeihubschrauber stieg auf, suchte nach dem Mann und warf zwei sogenannte Rescue Tubes ab. Dabei handelt es sich um eine Art aufblasbare Rettungsboje, an der sich Schwimmer im Notfall festhalten können.

Mann wollte von Mainz nach Wiesbaden schwimmen

Schließlich kam eine Jetski-Fahrerin den Rettungskräften zuvor. Sie brachte den Mann ans Ufer. Der Polizei sagte der 35-jährige Mann, er habe von Mainz nach Wiesbaden schwimmen wollen. Dabei hatte er seine Kräfte offenbar überschätzt.

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Nächtlicher Großeinsatz: Orientierungsloser Schwimmer bei Mainz gerettet

Ein weiterer verunglückter Schwimmversuch im Rhein sorgte dann in der Nacht zum Sonntag für einen Großeinsatz von Rettungskräften in Mainz. Auch hier ging ein Mann zum Schwimmen in den Rhein. Dabei verlor der 40-Jährige in der Dunkelheit die Orientierung und schließlich verließen ihn die Kräfte.

Kosten für die Rettung von Rheinschwimmern in Not FAQ: Wer bezahlt die Rettungseinsätze auf dem Rhein?

Am vergangenen Wochenende sind - wieder einmal - Männer in den Rhein gesprungen und mussten von DLRG und Wasserschutzpolizei gerettet werden. Wer bezahlt die Kosten dafür?

32 Rettungskräfte im Einsatz: Schwimmer muss Kosten tragen

Der Mann rief um Hilfe. Das löste laut Feuerwehr die Rettungskette aus. Einsatzkräfte der Mainzer und Wiesbadener Feuerwehr, der DLRG und der Wasserschutzpolizei seien ausgerückt. Auf der Höhe des Mainzer Kaisertors konnte der Mann dann aus dem Wasser geholt und an Land gebracht werden.

Der Mann sei unverletzt, müsse nun aber für die Kosten des Einsatzes aufkommen, so die Feuerwehr. Es seien 32 Menschen im Einsatz gewesen, um ihn zu retten.

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Autor/in
Katja Jorwitz
Katja Jorwitz ist Reporterin im SWR Studio Mainz

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