Wie die Rhein-Zeitung zuerst berichtete, starb der Tatverdächtige offenbar nicht an dem Bach, wo seine Leiche gefunden wurde. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass der Mann in einem Betonrohr im Elbbach etwa 100 Meter entfernt vom späteren Fundort der Leiche verstarb.
Die nun vorliegenden Ermittlungsergebnisse zeigten, dass der Tatverdächtige auf seiner Flucht das Betonrohr als Unterschlupf- beziehungsweise Versteckmöglichkeit genutzt habe und in diesem Rohr zu Tode gekommen sei.
Auch die mutmaßliche Tatwaffe sei in dem etwa 60 Zentimeter Durchmesser großen Betonrohr gefunden worden.
Leiche wohl aus Rohr herausgespült
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Leiche dann deutlich später - möglicherweise nach einem Starkregen Anfang Juni - aus dem Rohr herausgespült wurde. Die Leiche des Mannes war Anfang August gefunden worden.
"Eine Todesursache weist das Obduktionsergebnis aufgrund des fortgeschrittenen Zersetzungsprozesses der Leiche nicht aus", heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Ab welchem Zeitpunkt sich der Tatverdächtige letztendlich im Bereich des Rohres befunden habe, sei nicht nachvollziehbar.
Vier Monate lange Suche
Die Polizei hatte ihn zuvor fast vier Monate lang gesucht, weil er ein Ehepaar und dessen 16-jährigen Sohn in Weitefeld ermordet haben soll.