Seit Dienstag steht fest: auch 2026 wird es wieder ein Feuerwerk bei Rhein in Flammen in Koblenz geben - trotz anhaltender Trockenheit. Wie in den Vorjahren ist auf der Festung Ehrenbreitstein eine Sicherheitswache der Koblenzer Feuerwehr im Einsatz. Unterstützt wird sie von Kräften des Technischen Hilfswerks und des Sanitätsdienstes. Das teilte die Stadt auf Anfrage mit.
Demnach befinden sich auf der Festung insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 9 Helfer des THW und 2 Sanitätsdienstkräfte. Die Einsatzgröße sei ähnlich wie in den Vorjahren, betont die Stadt. Auch die aktuelle Wetterlage habe es schon ähnlich in den zurückliegenden Jahren gegeben, sodass die Einsatzkräfte auch auf Erfahrungswerte zurückgreifen könnten.
Keine tagelange Bewässerung vor dem Feuerwerk
Eine großflächige oder dauerhafte Bewässerung des Hangs findet nach Angaben der Stadt weder an den Tagen vor der Veranstaltung noch am Veranstaltungstag selbst statt. Die Bewässerung erfolge ausschließlich punktuell, kurz vor dem Abbrennen des Feuerwerks beziehungsweise vor der Entzündung der bengalischen Beleuchtung.
Dazu stehen auf der Festung zwei Zisternen mit jeweils 200 Kubikmetern Fassungsvermögen zur Verfügung. Diese dienten ausschließlich der Sicherstellung von Löschwasser. Wie viel Wasser tatsächlich gebraucht werde, lasse sich nicht sagen. Die Zisternen selbst verfügten über keine konkrete Füllstandsanzeigen. Aber: Der tatsächliche Wasserverbrauch für die punktuelle Bewässerung sei im Vergleich zum vorhandenen Vorrat als sehr geringfügig einzustufen.
Auswirkungen des Ausfalls des Schiffskonvois
Im Gegensatz zu manchen Vermutungen sind in diesem Jahr insgesamt weniger Einsatzkräfte als sonst im Einsatz. Hintergrund ist, dass kein Schiffskonvoi durchgeführt wird und die verbleibenden Schiffe direkt in Koblenz liegen. Zudem findet in Stolzenfels kein Feuerwerk statt. Es fällt aus, weil der Schiffskorso ausfällt. Dort muss daher keine zusätzliche Sicherheitswache eingerichtet werden.
Laut Stadt wird wie in den Vorjahren die Regelbesatzung der drei Berufsfeuerwehrwachen für "Rhein in Flammen" erhöht. Darüber hinaus seien Einsatzkräfte an der sogenannten Auffanglinie in Neuendorf, eine Brandsicherheitswache im Veranstaltungsgelände am Deutschen Eck sowie am Rettungssteiger in Ehrenbreitstein im Einsatz. Dies entspreche der bewährten Struktur der vergangenen Jahre - zusätzliche Löschboote oder Einsatzfahrzeuge in "Hab-Acht-Stellung" über das übliche Maß hinaus sind nicht erforderlich.
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