Das Feuer war laut Polizei am späten Mittwochnachmittag im Neuwieder Stadtteil Gladbach ausgebrochen. Auf dem Firmengelände standen demnach zwei Betriebe in Flammen - ein Abbruchunternehmen und ein Dachdeckerbetrieb. Beide seien komplett zerstört worden.
Mehr als 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren die Nacht hindurch im Einsatz. Eine Feuerwehrfrau wurde laut Stadt leicht verletzt und kam mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus. Sie sei aber inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben.
Stadt Neuwied: Keine Gefahr für die Bevölkerung
Wegen der starken Rauchentwicklung und weil im Hallendach Asbest verbaut war, waren Anwohner gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen durch den Gefahrstoffzug der Feuerwehr hätten allerdings ergeben, dass keine akute Gefährdung für die Bevölkerung bestand, heißt es von der Stadt.
Auch die angrenzende Landstraße 258 zwischen Neuwied-Gladbach und Anhausen wurde wegen des vielen Rauchs voll gesperrt. Sie wurde erst in der Nacht wieder freigegeben.
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Ursache für Großbrand in Neuwied bislang unklar
Warum es zu dem Feuer kam, kann die Polizei noch nicht sagen. Kommende Woche sollen Sachverständige nach der Ursache suchen. Der entstandene Schaden ist laut Polizei hoch und liegt voraussichtlich im sechsstelligen Bereich.