Nach dem großflächigen Vegetationsbrand auf der Friesenheimer Insel in Mannheim wurde der Einsatz zwischenzeitlich beendet. Einen Brand in dieser Größenordnung gab es zuletzt im Jahr 1976 in Mannheim. Damals brannten große Teile des Käfertaler Walds.
Laut Stadt Mannheim haben sich in den vergangen vier Tagen bis zu 1.000 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt. Darunter auch Feuerwehrleute aus dem Rhein-Neckar-Kreis, dem Kreis Bergstraße, der BASF-Werksfeuerwehr sowie Spezialkräfte für Waldbrandbekämpfung. Fünf von ihnen zogen sich leichte Verletzungen zu, so ein Feuerwehrsprecher, mittlerweile seien alle wieder wohlauf. Die Feuerwehr kontrolliert die Fläche auf der Friesenheimer Insel auch in den kommenden Tagen weiter.
Vegetationsbrand auf Friesenheimer Insel breitet sich schnell aus
Der Flächenbrand war am Sonntagnachmittag ausgebrochen. Durch starke Winde und Trockenheit konnten sich die Flammen schnell ausbreiten. Das Wetter war laut Feuerwehr auch einer der Gründe, weshalb sich der Einsatz über mehrere Tage erstreckte. Immer waren Nachlöscharbeiten nötig, weil sich Glutnester wieder entfachten. Insgesamt brannte eine Fläche von etwa 30 Hektar ab - das sind mehr als 40 Fußballfelder. Der Rauch war weit sichtbar. Auch aus Ludwigshafen auf der anderen Seite des Rheins in Rheinland-Pfalz meldeten Anwohner Geruchsbelästigungen durch das Feuer. Wie es zu dem Feuer kam, ist bislang unklar.