Die Polizei hat am Mittwoch mehrere Wohn- und Geschäftsräume in Neuenbürg (Enzkreis) und in Pforzheim durchsucht. Im Rahmen der Aktion wurde Haftbefehl wegen Mordes gegen einen 40-jährigen Mann erlassen. Informationen über ein mögliches Motiv gibt es noch nicht.
Der Verdächtige und das Opfer kannten sich
Insgesamt sieben Wohnungen und Geschäftsräume wurden von der Polizei durchsucht. Sechs davon befinden sich in Neuenbürg, ein Objekt liegt in Pforzheim. Das teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Ziel sei es dabei gewesen, Beweise und Spuren zu finden. An der Aktion seien mehrere Dutzend Beamte und Spezialkräfte der Polizei beteiligt gewesen.
Der Verdächtige sei am Mittwochmorgen in Neuenbürg festgenommen worden, heißt es weiter. Mittlerweile habe der zuständige Haftrichter in Pforzheim Haftbefehl wegen Mordes gegen den 40-jährigen Verdächtigen in Vollzug gesetzt. Der Mann befinde sich in einer Justizvollzugsanstalt.
Motiv gesucht: Sonderkommission "Motor" ermittelt
Zwischen dem Opfer und dem Verdächtigen habe eine "Vorbeziehung" bestanden so die Polizei. Anhaltspunkte für ein mögliches Tatmotiv sind derzeit nicht bekannt. Unklar ist auch, wie das Opfer zu Tode kam
Die Leiche des 41-Jährigen war am frühen Morgen des 25. Februar in einem geparkten Auto in Neuenbürg gefunden worden. Für Hinweise hatte die Polizei eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgesetzt und die Sonderkommission "Motor" gegründet. Sie wertete in den vergangenen Wochen rund 200 am Tatort gesicherte Spuren sowie Bilder von Überwachungskameras aus. Polizeitaucher durchsuchten die nahegelegene Enz.