Direkt an der Jagst ist im 12. Jahrhundert eine der imposantesten geistlichen Residenzen der Barockzeit gegründet geworden. Das Kloster Schöntal (Hohenlohekreis) ist heute noch eine der besterhaltenen Klosteranlagen in Baden-Württemberg und daher für viele Touristen ein Anziehungspunkt. Auch weil es auf dem Gelände inzwischen ein Hotel, eine Tagungsstätte und viel Geschichte zu erleben gibt.
Viele Highlights und Überraschungen im Kloster Schöntal
"Speciosa Vallis" - schönes Tal - so nannten in der Mitte des 12. Jahrhunderts die Zisterziensermönche aus Maulbronn (Enzkreis) den Ort an der Jagst. Auch heute werden Besucherinnen und Besucher mit den Worten "Hoc Auspice" begrüßt: Betrachte, bewundere dies. Im neuen Jahr gibt es dann wieder Führungen über die Geschichte und Besonderheiten des Klosters.
Highlight sind unter anderem die "Knittelverse" von Abt Johannes Benedikt Knittel, die überall im Kloster verteilt sind, das Grab des Götz von Berlichingen und das Rokoko-Treppenhaus in der Residenz. Dazu die Barockkirche mit ihren Doppeltürmen. Der Eintritt zur Klosteranlage und zu der Klosterkirche ist frei
Hotel und Tagungsräume im Kloster
Seit einigen Jahren dient das Kloster Schöntal aber auch als Urlaubsziel mit einem Hotel. Für bis zu 150 Übernachtungsgäste stehen fast 90 Zimmer verteilt auf drei Gebäude zur Verfügung. Die werden auch regelmäßig von Tagungsgästen genutzt. Zudem ist das Kloster auch Schauplatz für prominente Veranstaltungen, wie die CDU-Klausurtagung.
Das Kloster wird aber auch für viele weitere Veranstaltungen genutzt. Eine der bekanntesten ist der Weihnachtsmarkt, der zu den schönsten in der Region Heilbronn-Franken zählt. Beliebt bei Touristinnen und Touristen sind auch die beschilderten Rad- und Wanderwege, die rund um das Kloster führen.