Drei Lehrerinnen und Lehrer aus Baden-Württemberg sind am Montag mit dem renommierten Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet worden. Die Preisträgerinnen und Preisträger kommen von Schulen in Ravensburg, Biberach und Heidelberg.
In der Kategorie "Vorbildliche Schulleitung" wurde Schulleiterin Roswitha Malewski von der Ravensburger Grundschule Kuppelnau mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Gelobt wird sie unter anderem für ihre humorvolle, wertschätzende Art, mit der sie seit mehr als neun Jahren die Schule leitet.
Schulleiterin aus Ravensburg entwickelte umfassendes Theaterprofil
Gemeinsam mit dem Kollegium etablierte sie auch ein umfassendes Theaterprofil. Die Schule arbeitet zudem mit mehreren externen Partnern, wie etwa der Musikschule, zusammen und setzt auf viele Möglichkeiten der Mitgestaltung.
In der Kategorie "Unterricht innovativ" geht der Sonderpreis "Kulturelle Bildung" an die Dollinger-Realschule in Biberach. Hier hatten im letzten Jahr Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und auch Eltern ein Theaterprojekt auf die Beine gestellt.
Anlass war das 500-jährige Jubiläum des Bauernkriegs. Die Begründung der Jury für den Preis: Die Schule habe Geschichte lebendig und erfahrbar gemacht.
Heidelberger erhält Preis als "ausgezeichnete Lehrkraft"
In der Kategorie "Ausgezeichnete Lehrkräfte" wurde Steffen Haschler vom privaten Gymnasium Englisches Institut in Heidelberg ausgezeichnet. Nominiert wurde er unter anderem, weil er eine Arbeitsgruppe zum verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien gegründet hat. Außerdem hat er ein virtuelles Treffen mit Holocaust-Überlebenden initiiert.
Der Lehrkräftepreis wird vom Deutschen Philologenverband und der Heraeus Bildungsstiftung verliehen. Schüler können Vorschläge machen. Er gilt als renommierteste Auszeichnung für engagierte Lehrerinnen und Lehrer. Vergeben wird er einmal im Jahr in Berlin. Es gibt mehrere Kategorien.