Im östlichen Teil des Landkreises Waldshut ist am Freitag ein Kind durch das Unwetter zu Tode gekommen. Das hat die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Montag bestätigt. Über das Alter des Kindes ist nichts bekannt. Auch gibt es keine Informationen darüber, wo sich der Unfall ereignete oder wie das Kind zu Tode kam. Die Ermittlungen dazu, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte, laufen aktuell noch.
Bei dem Unwetter wurde auch eine erwachsene Person schwer verletzt, so die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen. Ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte und ob die Opfer miteinander verwandt sind, ist unklar - dazu liegen ebenfalls keine Informationen vor. Die Staatsanwaltschaft berief sich auf den Persönlichkeitsschutz und wollte daher keine weiteren Angaben zu den Vorfällen vom Freitag vergangener Woche machen.
Freitagvormittag war ein starkes Unwetter über die Region am Hochrhein hinweggezogen und sorgte teils aufgrund orkanartiger Stürme für zahlreiche Schäden. Unter anderem wurden Bäume entwurzelt, Baustelleneinrichtungen zerstört und Keller liefen voll Wasser.
Feuerwehren ziehen nach Unwetter erste Bilanz Unwetter in Bodenseeregion: Umgefallene Bäume, vollgelaufene Keller, Hagel
Abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume, Hagel, vollgelaufene Keller: In der Bodenseeregion hat am Freitag ein Unwetter einige Schäden angerichtet. Die Feuerwehr zieht erste Bilanz.
Der Wetterdienst SRF-Meteo zählte innerhalb kurzer Zeit rund 46.000 Blitze. Auch gab es starke Hagel-Niederschläge, die sich von der Region Basel zum Bodensee hinzogen. Örtlich hätten die Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern gehabt, hieß es. Im Kanton Schaffhausen seien Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 142 Kilometern pro Stunde gemessen worden.