Drei Katzenbabys sind am Samstag in einem Regionalzug von Offenburg (Ortenaukreis) nach Freiburg ausgesetzt worden. Wie die Bundespolizei Weil am Rhein (Kreis Lörrach) mitteilte, entdeckten Fahrgäste die Tiere unter einem Sitz. Sie informierten die Triebfahrzeugführerin. Die machte mehrfach Durchsagen im Zug. Aber es meldete sich kein Besitzer der Kätzchen. Daher verständigte die Zugführerin die Polizei, wie diese nun mitteilt.
Bundespolizei übernimmt ausgesetzte Katzenbabys in Freiburg
Die für die Bahn zuständige Bundespolizei habe die hilflosen Katzenbabys am Hauptbahnhof Freiburg in Obhut genommen, erklärt sie. Anschließend seien sie in ein Tierheim gebracht worden.
Aussetzen von Tieren kann hohe Strafen nach sich ziehen
Wird der Katzenbesitzer ausfindig gemacht, droht ihm laut der Bundespolizei eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro. In schweren Fällen sei auch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren möglich.
Um den Fall aufzuklären, hat die Tierschutzorganisation PETA eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur rechtskräftigen Verurteilung der Verantwortlichen führen. Wer etwas beobachtet oder mitbekommen hat, soll sich bei der Polizei oder bei der Tierrechtsorganisation melden.