Nachrichten für Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Mittwochmorgen: Stromausfall in Reutlingen: LKA geht von Brandstiftung aus, Bär an der Grenze zu BW gesichtet, Mercedes-Benz will in Drohnenabwehr einsteigen

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Janey Schumacher.

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Stand

Von Autor/in Janey Schumacher

Polizei spricht nach Stromausfall von Brandstiftung

Nach dem Stromausfall in Reutlingen spricht das Landeskriminalamt (LKA) von Brandstiftung. Eine oder mehrere Personen seien auf das Gelände des Umspannwerks eingedrungen und hätten dort mehrere Brände gelegt, teilte das LKA gestern mit. Dabei soll Brandbeschleuniger verwendet worden sein. Die Ermittler bitten alle, die in der Nähe des Umspannwerks verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich zu melden. Zum Motiv äußerten sich die Ermittler nicht.

Tschüss!

Das war der BW-Newsticker für heute - schön, dass ihr mit dabei wart! Morgen ist ab 6 Uhr mein Kollege Dennis Just für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Nach Brand in Umspannwerk: Netze BW will Sicherheitsvorkehrungen verbessern

Das Landeskriminalamt geht davon aus, dass Brandstiftung die Ursache für das Feuer im Umspannwerk in Reutlingen war. Nach Angaben der Netze BW ist damit zu rechnen, dass die Reparaturarbeiten Monate dauern werden. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass es die Sicherheitsvorkehrungen fürs Stromnetz weiter verbessern will. Zu konkreten Sicherheitsmaßnahmen äußerte sich der Energieversorger aber nicht. Grundsätzlich hieß es zudem, das Umspannwerk in Reutlingen sei kein besonders kritischer Standort und deshalb nicht außergewöhnlich geschützt gewesen.

Mercedes-Benz will ins Rüstungsgeschäft einsteigen

Der Autobauer Mercedes-Benz steigt nach einem Medienbericht ins Rüstungsgeschäft ein. Die Financial Times berichtet, dass der Autokonzern und ein Münchner Rüstungs-Start-up heute eine Art Vorvertrag unterzeichnen wollen. Geplant sei, dass Mercedes die Fahrzeuge für ein mobiles System zur Abwehr von Drohnen liefert. Als Grundlage für das Waffensystem diene der Kleintransporter Sprinter und die Militärversion der G-Klasse. Diese würden mit Sensoren und Abschussvorrichtungen für Abfangdrohnen des Start-ups ausgestattet.

Prozess um Leiche in Koffer in Filderstadt: Angeklagter schweigt

Zehn Monate nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Rollkoffer unter einer Brücke in Filderstadt-Bonlanden (Kreis Esslingen) hat vor dem Stuttgarter Landgericht gestern der Prozess gegen einen 51-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Totschlag vor und geht davon aus, dass er den Tod der Frau "billigend in Kauf“ genommen hat. Wie die Frau getötet wurde, ist wegen des Zustands der Leiche unklar. Der Mann schweigt bislang zu den Vorwürfen.

Die Polizei war durch einen anonymen Hinweis auf den 51-Jährigen aufmerksam geworden. Zuvor hatte eine Sonderkommission im Drogen- und Obdachlosenmilieu ermittelt, der Fall war auch bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ Thema. Am Landgericht Stuttgart sind acht Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil wird für den 23. Juli erwartet.

Ulmer Münster offiziell nicht mehr höchster Kirchturm

135 Jahre war das Ulmer Münster die höchste Kirche der Welt.
135 Jahre war das Ulmer Münster die höchste Kirche der Welt.

Das Ulmer Münster gilt ab heute offiziell nicht mehr als höchster Kirchturm der Welt. Denn Papst Leo der 14. segnet am Abend den Turm der Sagrada Familia in Barcelona. Dieser ist 162,91 Meter hoch und überragt dadurch das Ulmer Münster um 1,41 Meter. Insgesamt 135 Jahre lang trug das Ulmer Münster den Titel des höchsten Kirchturms der Welt.

Auf den Verlust des Titels hat die Münsterbaumeisterin Heidi Vormann gelassen reagiert. Ulm werde immer der größte historische Kirchturm der Welt bleiben: "Sagrada Família ist für mich Neubau. Aber das soll nicht so sein, dass ich denen das nicht gönne. Ganz im Gegenteil, so ein Bauwerk so hinzustellen, das muss man erst mal machen. Nichtsdestotrotz bleibt unser Kirchturm historisch der größte. Insofern habe ich da keinen großen Schmerz."

Fall in Heidelberg: Was ist Pseudowut bei Wildschweinen?

Im Süden des Heidelberger Stadtwaldes nahe dem Königstuhl ist bei einem Wildschwein die „Aujeszkysche Krankheit“ (Pseudowut) nachgewiesen worden. Für Menschen ist das Virus ungefährlich, für Hunde verläuft eine Infektion jedoch immer tödlich, es gibt weder Impfung noch Behandlung.

Die Stadt empfiehlt deshalb, Hunde im Stadtwald und in umliegenden Wäldern bis auf Weiteres konsequent an der Leine zu führen, um den direkten Kontakt zu Wildschweinkadavern zu verhindern. Symptome bei Hunden ähneln der Tollwut - zum Beispiel starker Juckreiz, Krämpfe, Speicheln, Aggressivität. Tote Wildschweine sollen dem Veterinäramt oder der Wildtierbeauftragten gemeldet und nicht berührt werden.

Konzert der Toten Hosen in Stuttgart: Abschiedstour nach 45 Jahren

Nach gut 45 Jahren Bandgeschichte gehen "Die Toten Hosen" auf Abschiedstour. Unter dem Motto "Trink Aus! Wir Müssen Gehen" verabschiedet sich die Band von ihren Fans. 23 Konzerte stehen in Deutschland, Österreich und Luxemburg in den nächsten Wochen an. Den Auftakt hat die Punkband am Sonntag in Luxemburg gemacht. Als Nächstes folgt am Samstag das Konzert in Stuttgart - rund 65.000 Besucher und Besucherinnen werden erwartet.

Boris Palmer angepöbelt - Gericht lehnt Annäherungsverbot gegen Frau ab

Eine psychisch kranke Frau soll immer wieder den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) beschimpft und seine Familie bedrängt haben. Mit einem Annäherungsverbot gegen die Frau ist Palmer jetzt vor dem Familiengericht gescheitert.

Das Gericht hat Palmers Antrag auf ein Annährungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz abgelehnt. Denn der Richter sah keine Anhaltspunkte dafür, dass die Frau Palmer und seiner Familie gezielt nachgestellt hat. Eine Nachstellung setze voraus, dass eine Person gezielt verfolgt werde, so ein Gerichtssprecher. Die Frau sei psychisch krank, habe Hausverbot im Justizgebäude und ginge jeden an, der an der Ecke vor dem Gericht vorbei laufe, so der Sprecher. Unklar sei, ob die Frau überhaupt schuldfähig wäre. Da das Gewaltschutzgesetz nicht greift, hat der Tübinger Oberbürgermeister zivilrechtlich einen Antrag gestellt, um das Annäherungsverbot durchzusetzen, sagte er dem SWR.

Live-Übertragung von Kindesmissbrauch: Prozess gegen Mann aus dem Landkreis Heidenheim

Heute beginnt der Prozess gegen einen 46-Jährigen am Landgericht Ellwangen (Ostalbkreis), der mehrfach sexuellen Missbrauch von Kindern in Auftrag gegeben haben soll - per Livestream von zu Hause aus. Laut Anklage soll der Mann aus dem Landkreis Heidenheim auf den Philippinen mutmaßliche Täter dafür bezahlt haben, dass sie an minderjährigen Mädchen vor laufender Kamera nach seinen Wünschen sexuelle Handlungen vornehmen.

Diese Taten werden "Live Distant Child Abuse" (auf deutsch: Live-Übertragung von Kindesmissbrauch aus der Ferne) genannt und kommen seit Jahren immer wieder vor.

Auch Psychotherapeuten und Hebammen protestieren gegen Sparpläne des Bundes

In Baden-Württemberg gehen heute die Proteste der Hausärzte, Psychotherapeuten und Hebammen gegen die Sparpläne der Bundesregierung in die nächste Runde. Unter dem Motto "Praxen bedroht- Patienten in Not" haben die beiden Ärzteverbände MEDI Deutschland und Baden-Württemberg zum Protest aufgerufen.

In der Region Heilbronn beteiligen sich neben zahlreichen niedergelassenen Ärzten auch psychotherapeutische Praxen und Hebammen an dem Ausstand. Sie fürchten durch die weiteren Sparmaßnahmen massive Einschnitte in der ambulanten Versorgung. Die Hebammen planen heute Demonstrationen an den SLK-Kliniken in Heilbronn und in Schwäbisch Hall. Die Aktion ist Teil einer ganzen Reihe von Protesten, die seit Anfang der Woche laufen.

Tote Frau im Bodensee: Obduktion schließt Fremdeinwirken aus

Vor rund einer Woche wurde eine tote Frau am Schweizer Bodenseeufer gefunden. Nun schließt die Polizei eine Fremdeinwirkung aus. Die Obduktion hat demnach keine Hinweise darauf ergeben. Die 24-Jährige aus dem Bodenseekreis war in der Nacht von einer Fähre zwischen Meersburg (Bodenseekreis) und Konstanz über Bord gegangen. Unklar sei, ob es sich um einen Suizid oder Unfall handele. Das könne wohl nicht abschließend geklärt werden, teilte die Polizei mit.

Polizeigroßeinsatz wegen Spielzeugwaffe - Das sind die Folgen

Ein 21-Jähriger ist am Montagnachmittag mit einer täuschend echt aussehenden Pistole durch die Heilbronner Innenstadt gelaufen und daraufhin vorläufig festgenommen worden. Zeugen hatten den Mann zunächst am Marktplatz und im Bereich der Kilianskirche gemeldet. Die Polizei konnte ihn mithilfe von Videokameras wenig später am Hauptbahnhof stellen.

Bei dem Einsatz handelte es sich um eine vorgetäuschte Gefahrenlage. Laut Polizei muss der 21-Jährige die Kosten des Einsatzes wohl selbst tragen. Pro Beamtem und halber Stunde werden 36 Euro fällig, bei einem größeren Aufgebot kann so eine vierstellige Summe zusammenkommen. Das Führen einer sogenannten Anscheinswaffe ist verboten und eine Ordnungswidrigkeit. Der Mann muss zudem mit einer Geldstrafe oder Strafanzeige rechnen.

Sind die Gehälter der Landtagsabgeordneten zu hoch?

Dass der Bundestag in diesem Jahr auf eine Diätenerhöhung verzichten wird, gilt inzwischen als ausgemacht - im Land sieht das anders aus: Trotz schlechter wirtschaftlicher Lage und Spardiskussionen könnten die Abgeordneten eine Erhöhung der Diäten beschließen. Das soll heute im Landtag in Stuttgart diskutiert werden. Mehr dazu lest ihr vorab hier.

Nach Brand in Umspannwerk: Strom soll heute wieder überall fließen

Nach dem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen sind nach wie vor einige Unternehmen in der Region ohne Strom. Laut Netzbetreiber Netze BW sollen die Reutlinger Unternehmen aber heute wieder mit Strom versorgt werden. Richard Huber, Leiter Systemübergreifende Infrastruktur bei der Netze BW, sagte bei der Pressekonferenz gestern Nachmittag, dass er hoffe, dass die Vollversorgung wieder hergestellt werden könne.

Alle Informationen rund um den Stromausfall in Reutlingen, könnt ihr in unserem Liveblog lesen:

Reutlingen
Zwei Mitarbeiter der Netzbetreiber arbeiten an einem Umspannwerk in Reutlingen. Die Stromnetzanbieter sind noch dabei, die letzten Mittelspannungskunden wieder ans Netz anzuschließen.

Nach Brand in Umspannwerk Blog zum Stromausfall in Reutlingen: ++ Ermittler gehen von Brandstiftung aus ++ Produktion bei Bosch läuft wieder an ++ Unternehmen ab Mittwoch wieder am Netz ++

Nach dem Stromausfall in Reutlingen tappen die Ermittler im Dunkeln: Unklar ist, ob es ein Anschlag war. Die Stromversorgung fährt wieder hoch. Alles Wichtige zum Nachlesen:

SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Bär nahe Grenze zu BW aufgetaucht - darauf sollte man achten

Eine Wildkamera hat den Bären bei Brand aufgenommen.
Eine Wildkamera hat den Bären bei Brand aufgenommen. Pressestelle Koordinationsgruppe Großraubwild Land Vorarlberg

Im Brandnertal in Vorarlberg (Österreich) ist gestern ein junger Braunbär gesichtet worden. Woher er kommt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Gemeinde Brand ist rund 55 Kilometer Luftlinie von der Grenze zu Baden-Württemberg entfernt.

Es bestehe aber kein Anlass zur Beunruhigung, heißt es vom zuständigen Landesrat. Das Landratsamt empfiehlt:

  • Wanderer im Brandnertal: besonders aufmerksam sein, die markierten Wege nicht verlassen. Hunde an der Leine führen.
  • Landwirtschaftliche Betriebe: Tiere über Nacht im Stall unterbringen
  • Imker: Bienenstöcke mit einem Elektrozaun sichern.
  • Grundsätzlich: bei Begegnung Ruhe bewahren, mit betontem Sprechen auf sich aufmerksam machen und sich langsam zurückziehen, sich dem Bären nicht nähern, Fluchtweg für den Bären offen lassen

Wer den Bären sichtet, soll das der Polizei, der Bezirkshauptmannschaft Bludenz oder dem zuständigen Landeswildökologen melden.

Özdemir zur Stuttgart 21-Verzögerung: "Will nicht, dass man über BW lacht"

Cem Özdemir (Grüne) hat bei der Landespressekonferenz gestern auf die Verzögerung von Stuttgart 21 reagiert. Wie unsere Kolleginnen und Kollegen berichtet haben, geht das Bahnprojekt nochmals später vollständig in Betrieb - wahrscheinlich frühestens im Jahr 2031. "Ich warte ja darauf, dass der Fernwanderweg am Hauptbahnhof in die Liste der baden-württembergischen Fernwanderwege offiziell aufgenommen wird", sagte Özdemir. "Und ich will nicht, dass man über unser Land lacht." Man solle nicht in einem Atemzug mit dem Berliner Flughafen BER genannt werden. Dort musste die Eröffnung immer wieder verschoben werden. "Da sind wir grad dabei", befürchtete der Ministerpräsident.

Erneute Flucht aus Psychiatrie in Emmendingen

Aus der Psychiatrie in Emmendingen ist erneut ein Mann geflohen. Der 48-Jährige entkam am Samstag vom Gelände der Fachklinik. Er wurde zuletzt am frühen Nachmittag gesehen und kehrte von einem genehmigten Freigang nicht mehr zurück. Er war seit August 2025 wegen früherer Straftaten, darunter Raub- und Eigentumsdelikte, in der Fachklinik untergebracht. Diese Flucht ist kein Einzelfall: In diesem Jahr sind bereits drei andere Männer aus der Emmendinger Psychiatrie geflohen.

Gegen Sparpläne des Bundes: Proteste im Gesundheitswesen in BW

In Baden-Württemberg soll es heute erneut Proteste im Gesundheitswesen geben. Dazu haben die Gewerkschaft ver.di und mehrere Klinikträger aufgerufen. Anlass ist ein Treffen der Gesundheitsminister der Länder in Hannover. Die Proteste richten sich gegen die Sparpläne der Bundesregierung, die die gesetzliche Krankenversicherung entlasten sollen. In Karlsruhe, Ulm und Aalen sind Protestzüge und Kundgebungen geplant, so ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di.

In vielen weiteren Orten im Land soll es an Krankenhäusern Protestaktionen geben. Auch wer in dieser Woche eine Hausarztpraxis aufsucht, könnte den Protest zu spüren bekommen: Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Baden-Württemberg hat seine Mitglieder dazu aufgerufen, jeden zweiten Sitzplatz im Wartezimmer zu sperren.

Karlsruhe
Über 300 Menschen demonstrierten am Mittwochnachmittag in Karlsruhe gegen Kürzungen im Sozialbereich

Aktionen in Krankenhäusern und Arztpraxen "Kein Geld. Keine Versorgung" - Proteste gegen geplante Sozialkürzungen im Gesundheitswesen

Gegen die Sozialreformen der Bundesregierung regt sich Widerstand. In BW finden in diesen Tagen viele Protestaktionen statt. In Karlsruhe protestierten am Mittwochnachmittag über 300 Menschen.

SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

WM 2026: Städte erlauben Public Viewing in der Nacht

Morgen Abend geht es los: Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft beginnt, ausgetragen wird das Turnier in den USA, Mexico und Kanada. Fans in Baden-Württemberg können die WM nun doch live im Public Viewing erleben, auch wenn die Spiele in Deutschland nachts stattfinden. Die Bundesregierung hat dafür Ausnahmeregelungen geschaffen. Städte in Baden-Württemberg gehen damit aber unterschiedlich um. Mehr dazu in der Übersicht:

Babysitterin beißt Polizisten

In Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen) ist es zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz gekommen: Eine 58-jährige Babysitterin hatte sich geweigert, ein Kleinkind an dessen Eltern zu übergeben und wurde gegenüber der Polizei handgreiflich. Laut Polizei wollte sie mit dem Kind davonlaufen, trat nach den Beamten und biss einem Polizisten in die Hand. Ein weiterer Polizist konnte das Kind unverletzt zu den Eltern bringen. In einem anschließenden Gerangel wurde ein zweiter Beamter verletzt. Die Frau beleidigte die Einsatzkräfte mehrfach.

Eine 55-Jährige, die die Babysitterin kannte, störte den Einsatz und filmte mit dem Handy - das Smartphone wurde beschlagnahmt. Beide Frauen müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Warum die Babysitterin das Kind nicht übergeben wollte, ist noch unklar.

Wetter

Der Sommer hat erst mal Pause: Heute Morgen startet der Tag trocken, doch bald breiten sich neue, teils schauerartige Regenfälle aus. Zwischendrin gibt es trockene Phasen und Sonnenschein. Es weht ein schwacher Wind, dazu steigen die Temperaturen auf 12 Grad auf der Albhochfläche und auf bis 18 Grad in der Ortenau.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Potenziell ätzende Flüssigkeit: IC evakuiert

Am Bahnhof in Böblingen ist gestern Abend ein Zug der Deutschen Bahn geräumt worden. Laut Bundespolizei war eine potenziell gefährliche Flüssigkeit im Zug ausgetreten. Die Einsatzkräfte brachten daraufhin die 130 Passagiere des Zugs in Sicherheit, zwei von ihnen klagten demnach über leichte Atemwegsbeschwerden und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr konnte die Flüssigkeit abbinden, so der Sprecher weiter.

Der Zug war auf der Gäubahn von Stuttgart in Richtung Singen unterwegs. Nach der Evakuierung ging die Feuerwehr mit Messgeräten in das betroffene Abteil. Diese hätten positiv auf Ammoniak reagiert, sagte ein Sprecher. Das bedeute aber noch nicht sicher, dass es Ammoniak gewesen sei. Die Flüssigkeit wurde aufgenommen und sicher verpackt. Danach wurde der Zug gelüftet.

Guten Morgen!

Hallo und einen schönen guten Morgen zusammen. Morgen beginnt die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Auch dieses Mal wollen viele Fans die Spiele im Freien verfolgen. Aber: Wegen der Zeitverschiebung ist der Anpfiff gemäß deutscher Uhrzeit oft am späten Abend oder nachts. Wie es dann mit Public Viewing und Lärmschutz aussieht - dazu später mehr.

Ich bin Janey Schumacher. Ich versorge euch heute bis 10 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten aus und für Baden-Württemberg. Bei Fragen, Wünschen, Lob und Kritik - schreibt mir gerne eine Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Janey Schumacher
Janey Schumacher Patricia Neligan
Baden-Württemberg
Ein Supermarkt in Wannweil im Landkreis Reutlingen ist von dem Stromausfall betroffen. Tausende gekühlte Lebensmittel müssen voraussichtlich entsorgt werden.

Das war der BW-Newsticker am Dienstagmorgen ++ Tausende Lebensmittel müssen nach Stromausfall entsorgt werden ++ S21 verzögert sich weiter deutlich ++ Ermittlungen gegen Freunde nach tödlichem Unfall im "Miramar" ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Hände über der Tastatur eines Notebooks. (Foto IMAGOWirestock)

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