Thierry Tazemeta ist selbstbewusst. Zwei Tore hat der junge Offensivspieler für den FCK bereits erzielt. Und auch bei der Frage, was für die Lauterer in dieser Saison möglich ist, hält er sich nicht zurück: "Ich glaube, wir können uns generell einfach nur selbst schlagen." Wenn jeder 100 Prozent gebe und die Mannschaft zusammen spiele, sei einiges möglich. Eine Kampfansage? "Ihr könnt reininterpretieren, was ich damit meine", sagt Tazemeta im SWR Sport Podcast "Nur der FCK" mit einem Augenzwinkern.
Warum Tazemeta von Borussia Dortmund zum FCK gewechselt ist
Vor seiner Verpflichtung im Juni hatten sicher nur die wenigsten FCK-Fans den 19-jährigen Stürmer auf ihrem Zettel. Tazemeta hätte auch noch länger bei Borussia Dortmund bleiben können. Zwei Jahre Vertrag hatte er beim BVB noch, als er sich im Sommer für den Wechsel nach Kaiserslautern entschied. Der Grund: die Aussicht, sich auf höherem Niveau weiterzuentwickeln. "Ich dachte mir einfach, es ist für meine Zukunft besser, wenn ich jetzt den Schritt nach Lautern mache", erzählt Tazemeta.
Auch die Fans, die Tradition und der Verein selbst hätten ihn überzeugt. Dass der Sprung vom Nachwuchs- und Regionalligafußball in die Zweite Bundesliga kein Selbstläufer ist, hat er schnell gemerkt. Besonders sein Debüt gegen den KSC vor der beeindruckenden Kulisse des Betzenbergs ist ihm in Erinnerung geblieben. "Da war ich schon nervös am Anfang", gibt er zu. Mittlerweile fühlt er sich angekommen und genießt das Vertrauen von Trainer Torsten Lieberknecht.
Ein Torjubel mit ganz persönlicher Bedeutung
Auf dem Platz fällt Tazemeta nicht nur durch seine Schnelligkeit und seine Dribblings auf. Auch sein ungewöhnlicher Torjubel sorgt für Gesprächsstoff. Was auf den ersten Blick vielleicht an Superheld Spider-Man erinnert, hat tatsächlich einen sehr persönlichen Hintergrund: Mit einer Hand verdeckt der Angreifer sein Gesicht mit einer Art Maske. Mit der anderen Hand formt er ein "M", das für seine Mama steht und für seine Schwester, deren Namen mit M beginnt.
Thierry Tazemeta ist Nationalspieler bei der U21 Österreichs
Tore schießen will der dribbelstarke Flügelflitzer in Zukunft auch für die Österreichische U21-Nationalmannschaft. In der abgelaufenen Länderspielpause konnte Tazemeta sein Debüt feiern. Sein großer Traum ist es, eines Tages für die A-Nationalmannschaft Österreichs aufzulaufen.
Warum Thierry Tazemeta den Pfälzerwald so gerne mag, was es mit seiner Vorliebe für Kaiserschmarrn auf sich hat und auf welches Duell in der zweiten Liga er sich besonders freut, hört ihr in der neuen Folge unseres "Nur der FCK"-Podcasts. Bei ARD Sounds und überall sonst, wo es Podcasts gibt.
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Nur der FCK - der SWR Sport Podcast über den 1. FC Kaiserslautern. Alle zwei Wochen reden wir über alles rund um den FCK - mit Spielern und Fans.