2. Bundesliga

Thierry Tazemeta: "Dribbelstark, linker Fuß - das ist mein Ding"

Thierry Tazemeta soll dem Flügelspiel des 1. FC Kaiserslautern neues Leben einhauen. Doch der 18-jährige Tempo-Dribbler ist sich der starken Konkurrenz bewusst.

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Stand

Thierry Tazemeta soll dem 1. FC Kaiserslautern mehr Tempo geben und den etablierten Spielern Druck machen. Der Flügelstürmer aus Klagenfurt könnte als Backup fungieren und immer dann ins Spiel kommen, wenn es darum geht, gegen müde gespielte Gegner in der Schlussphase Lücken zu reißen oder eine FCK-Führung nicht nur durch Mauern sondern auch durch blitzschnelle Konter zu verteidigen. "Dribbelstark, linker Fuß - das ist mein Ding", sagte der 19-jährige (Geburtstag: 27.7.2007) im Interview mit SWR Sport.

Technisch versiertes FCK-Talent

Für FCK-Sportdirektor Marcel Klos ist Tazemeta "ein internationales Top-Talent" und ein "technisch versierter Spieler, der sich durch seine Physis auszeichnet". Doch Tazemeta weiß, dass er in diese Rolle erst noch hineinwachsen muss: "Ich weiß natürlich, dass die Konkurrenz sehr groß ist. Wir haben nur Topspieler auf jeder Position. Ich bin noch jung, darum weiß ich, dass ich um meinen Platz kämpfen muss." Doch er sagt: "Ich werde auf jeden Fall immer 100 Prozent geben. Darauf könnt ihr euch verlassen."

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Die Wucht des FCK bekam Tazemeta nach seinem Wechsel aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Borussia Dortmund zu den Roten Teufel gleich im Trainingslager zu spüren. Die etwa 500 mitgereisten Fans haben jedenfalls Eindruck hinterlassen: Es ist unfassbar zu sehen, was die Fans für eine Bindung mit den Spielern haben - auch jetzt hier in Südtirol", sagte 1,92-Meter-Mann aus der Nachwuchsakademie von St. Pölten. "Vor allem die ersten Tage waren für mich unfassbar. Gänsehaut. Jedes Mal, jeden Tag. Ich hoffe, ich kann dem Verein etwas zurückgeben." Es sei jedenfalls "eine Ehre, für diesen Verein spielen zu dürfen".

FCK mit Vorfreude auf den Liga-Start

Im Trainingslager ging es Trainer Torsten Lieberknecht jedoch nicht nur um die sportliche Weiterentwicklung des Teams und seiner Spieler. Auch zwischenmenschlich soll es bei den Roten Teufeln funken. Bei Tazemeta scheint das jedenfalls geklappt zu haben: "Ich bin auf jeden Fall sehr gut angekommen. Die Mitspieler und die Fans haben mir sehr gut aufgenommen."

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Der Liga-Start kann also kommen. Tazemete freut sich vor allem auf das Heim-Debüt. Denn zwischen dem Auftakt-Match beim VfL Wolfsburg und dem Pokal-Derby bei Waldhof Mannheim haben die DFL-Spielpan-Bastler das Derby gegen den Karlsruher SC angesetzt. "Ich bin ehrlich: Ich hatte noch nie so Bock auf ein Spiel", frohlockt. Tazemeta. "Aber ich hoffe, wir spielen als Mannschaft gut. Und vielleicht kann ich ein bisschen was dazu beisteuern."