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Die neue EU-Flüchtlingspolitik – Vom Schutz zur Abschottung

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Von Autor/in Bartholomäus Laffert

Mit dem neuen EU-Asylpakt, der am 12. Juni 2026 in Kraft tritt, sollen Asyl-Verfahren beschleunigt, Abschiebungen ausgeweitet und Kooperationen mit sogenannten sicheren Drittstaaten wie Tunesien oder Ägypten gestärkt werden.

Kritiker warnen vor einer weiteren Abschottung, möglichen Menschenrechtsverletzungen und der Aushebelung des Asylrechts.

Während die Zahlen der Asylanträge in Europa weiter abnehmen, bleibt das Mittelmeer eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Wie könnte eine alternative Migrationspolitik aussehen?

Finn Dohrmann (rechts) und Melisa Ergül-Puopolo stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens an einer Fensterscheibe mit Blick auf das Vorfeld. Sie sind als Abschiebebeobachter in kirchlichem Auftrag am Flughafen bei vielen dieser Rückführungen dabei. Ihre Aufgabe ist es, "Verstöße gegen die Verhältnismäßigkeit von eingesetzten Mittel und Verletzungen humanitärer Ansprüche" zu dokumentieren.

Migrationspolitik Abschieben im großen Stil? – Was das neue Gesetz verändert hat

Seit Anfang 2024 gibt es ein Gesetz, um mehr Menschen leichter abschieben zu können. Die angekündigte Entlastung für Behörden bleibt bisher aus, und für Geflüchtete bedeutet es noch mehr Unsicherheit.

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Ein Soldat der polnischen Grenzpolizei bewacht im Juli 2025 die Grenzmauer an der polnisch-belarussischen Grenze in Ozierany Małe. Jährlich versuchen zehntausende Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten über Belarus in die EU zu gelangen.

Asylpolitik Migranten an der EU-Außengrenze – Wie Belarus Druck und Polen dicht macht

Jährlich versuchen zehntausende Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten über Belarus in die EU zu gelangen. Von "hybrider Kriegsführung" spricht die EU. Polen reagiert mit Härte.

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Särge der Flüchtlinge, die beim Unglück am 3. Oktober 2013 vor Lampedusa ums Leben kamen, werden im Hafen auf ein Schiff der italienischen Marine verfrachtet. Das Boot war vor der italienischen Insel mit hunderten Flüchtenden an Bod gesunken, 366 Menschen starben. Das Entsetzen in Europa war groß. Der Papst reiste auf die Insel und rief zu mehr Solidarität mit den Hilfesuchenden auf. Geschehen ist seither das Gegenteil.

Migration Die EU-Flüchtlingspolitik – Zehn Jahre nach dem Bootsunglück von Lampedusa

Das Mittelmeer als Massengrab. Anfang Oktober 2013 starben vor der Insel Lampedusa Hunderte Flüchtlinge. Politiker wollten Tragödien wie diese zukünftig verhindern.

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Angela Nwaubani aus Nigeria und Enver Latifi aus dem Kosovo freuen sich über ihre Zertifikate "Deutsch-Test für Zuwanderer", die sie für die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs für Zuwanderer des Bundesamtes für Migration (BAMF) bekommen haben. Die deutsche Sprache gilt in Deutschland als Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration. Deshalb hat die Bundesregierung 2005 die staatlich geförderten Integrationskurse eingeführt.

Gesellschaft 20 Jahre Integrationskurse – Wie erfolgreich ist das Konzept?

Seit 2005 gibt es staatlich geförderte Integrationskurse, in denen Migrantinnen und Migranten Deutsch lernen und mehr über Kultur, Gesellschaft und Politik erfahren.

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Eine Gruppe von Menschen erreicht 2022 ein Flüchtlingslager am Stadtrand von Dollow in Somalia. Somalia erlebte die schlimmste Dürre seit jeher. Mitverantwortlich ist der Klimawandel.

Politik Klimaflüchtlinge – Ein Fall fürs Asylrecht?

Zu heiß, zu trocken, überschwemmt – ein Drittel aller Menschen könnte bis zum Ende des Jahrhunderts die Heimat verlieren. Verdienen die Flüchtlinge dann internationalen Schutz?

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Fischer im Nationalpark Banc d’Arguin in Mauretanien holt zwei Fische ins Boot: In Mauretaniens Nationalpark Banc d’Arguin wachsen die meisten Fische auf, die in Westafrika gefangen werden. Sein Schutz wirkt der Migration entgegen.

Fluchtursachen Mauretanien – Wie sich Naturschutz und Fischerei auf Migration auswirken

In Mauretaniens Nationalpark Banc d’Arguin wachsen die meisten Fische auf, die in Westafrika gefangen werden. Sein Schutz wirkt der Migration entgegen.

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