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Die EU-Flüchtlingspolitik – Zehn Jahre nach dem Bootsunglück von Lampedusa

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Von Autor/in Bartholomäus Laffert, Paul Hildebrandt, Ann Esswein, Lydia Emmanouilidou

Am 3. Oktober 2013 sank vor der italienischen Insel Lampedusa ein Boot mit hunderten Flüchtenden, 366 Menschen starben. Das Entsetzen in Europa war groß. Der Papst reiste auf die Insel und rief zu mehr Solidarität mit den Hilfesuchenden auf. Geschehen ist seither das Gegenteil.

Die Grenzschutzagentur Frontex wurde massiv gestärkt. Seenotretter werden kriminalisiert. Pushbacks normalisiert. Mehr als 20.000 Menschen sind seither auf dem Mittelmeer ertrunken. Die EU-Flüchtlingspolitik entwickelt sich zur Abschottungspolitik.

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