Einige Moleküle wie Aminosäuren existieren in zwei Varianten, die das Spiegelbild des anderen sind. Lebende Organismen enthalten aber nur eines dieser Spiegelbilder. Wie diese Asymmetrie entstehen kann, war lange ein Rätsel. Der Franzose Henri Kagan und der Japaner Kenso Soai haben eine Lösung gefunden und bekommen dafür den Chemie-Nobelpreis 2026.
Martin Gramlich im Gespräch mit Hellmuth Nordwig, ARD-Wissenschaftsredaktion