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Deutsche Migrantinnen in Island – Die unbekannte Geschichte der Esja-Frauen nach 1949

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Stand

Nach dem Zweiten Weltkrieg warb Island etwa 300 Frauen aus Norddeutschland zur Landarbeit an, die mit dem Schiff "Esja" über den Atlantik gebracht wurden.

Viele dieser "Esja-Frauen" blieben, heirateten einen Isländer, lernten die Sprache, gründeten Familien.

In einer Gesellschaft, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Migration kaum kannte, passten sie sich an. Das wird heute kritisch gesehen: Viele Frauen verloren einen Teil ihrer deutschen Identität.

Einige der Nachkommen vermissen diesen Teil ihrer Wurzeln und haben begonnen, danach zu suchen.

Hafdís Hafsteinsdóttir und Tochter Elísabeth. Ihre Mutter bzw. Großmutter Elisabeth Getrud Hundertmark aus Lübeck (vorne links im Bild) wanderte 1949 nach Island aus.

Das Wissen Nachgefragt

"Deutsche Migrantinnen in Island", "Organisierte Kriminalität", "Was den Wald resilient macht" und "Das neue Kernkraftwerk in Finnland".

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Der HAPAG-Dampfer "Milwaukee" verlässt den Hamburger Hafen für eine Kreuzfahrt nach Island und Spitzbergen.

5.6.1949 Das isländische Schiff "Esja" legt in Hamburg ab

Mit Zeitungsanzeigen warb der isländische Bauernverband im Nachkriegsdeutschland um Frauen. Und es meldeten sich viele, die sich ein Leben weit im Norden Europas vorstellen konnten.

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