Hotels sind Orte des Durchgangs und der Durchreise: Von Luxus bis Tristesse, je nach Anspruch, Lebenssituation und Geldbeutel. Und sie sind Orte voller Geschichte und Geschichten, denn: hinter jeder Zimmertüre passiert etwas anderes und Menschen begegnen sich in überraschenden Konstellationen, sei es an der Bar, im Wellnessbereich, im Lift oder in der Lobby. Und dann gibt es ja auch noch den ganzen Betrieb hinter den Kulissen ...
Passend zur Sommerferienzeit checkt die Matinee im Hotel ein: Wir sind unterwegs mit dem Zimmerservice, sind zu Gast in 5-Sterne-Luxushotels und schlafen in Kapselhotels in Japan. Wir sprechen über die Geschichte des Hotelwesens vom einfachen Gasthof an Poststationen bis zu Luxusressorts und Bettenburgen und besuchen ein Tierhotel. Wir fragen, wie Hotels im Film inszeniert werden und warum Schriftstellerinnen und Schriftsteller so oft und gerne in Hotels wohnen und arbeiten. Und zu guter Letzt erfahren wir auch, was es mit "Hotel Mama" auf sich hat und warum das gerade für viele junge Menschen wieder so attraktiv ist.
Gesprächspartner der Sendung sind: Carsten Rath, ehemaliger Hotelier, Hotel-Tester und Experte für Grand-Hotels, Autor des Bildbands "Iconic Hotels", Hasso Spode, Tourismushistoriker und Gründer des "Historischen Archivs zum Tourismus" sowie Rainer Moritz, ehemaliger Leiter des Literaturhauses Hamburg und Autor des Bildbands "Der schönste Aufenthalt der Welt – Dichter in Hotels".
Redaktion: Georg Brandl
Musikredaktion: Judith Bühler
AUSGEWÄHLTE BEITRÄGE ZUM ANHÖREN
Sterne sind nicht alles Ikonische Luxushotels und woran man sie erkennt
Carsten Rath lebt im Luxus – beruflich. Als Hotelkritiker sucht und besucht er weltweit ikonische Hotels. Im Matinee-Gespräch erzählt er, warum Sterne nicht alles sind. Interview: Monika Kursawe.
Unterwegs mit dem Zimmerservice Im besten Fall unsichtbar – Housekeeping im Grandhotel
Unaufdringlicher Luxus: Hannah Radgen begleitet die leitende Hausdame eines Grandhotels in Baden-Baden und lässt sich zeigen, was perfekten Zimmerservice und Housekeeping ausmacht.