Birthe Thomsen hört nachts selbst, weswegen Bürgerinnen und Bürger sie tagsüber immer wieder anrufen: den Lärm aufsteigender Flugzeuge. "Ich kann Ihnen sagen, dass mich jeden Tag genug Menschen deswegen anrufen", berichtet die Stadtbürgermeisterin von Speicher (CDU) dem SWR.
Es sei wesentlich bemerkbar, dass abends spät und auch in der Nacht geflogen wird. Als Info habe sie aber lediglich vor einigen Wochen eine Mail der Air Base bekommen, dass dort eine Übung durchgeführt werde. Thomsen kann sich vorstellen, dass die Flüge immer noch damit zusammen hängen.
Alles andere sei Spekulation. Deutlicher wird da Alois Gerten. Als Bürgermeister von Spangdahlem (Unabhängige Bürgerliste) hat er selbst beobachtet, dass mehr Transportflugzeuge von der Air Base starten als die sonst üblichen Jets: "Man kann sich ja denken, womit das zusammenhängt", sagt Gerten und spielt damit auf den Krieg im Nahen Osten an.
Flugzeuge zum Transport von Truppen und Material
Das Luftfahrtamt der Bundeswehr beobachtet militärische Flüge und hat Flugplandaten ausgewertet: Demnach gibt es seit Mitte Februar deutlich mehr Transportflüge von Spangdahlem aus als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Die Flüge sind über den ganzen Tag verteilt und starten vereinzelt auch nachts, sagte ein Sprecher dem SWR.
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Nach der Eskalation im Nahen Osten treffen Unternehmen mit Standorten in der Region Vorkehrungen für ihre Mitarbeitenden vor Ort. Das machen Unternehmen aus RLP.
Dabei handle es sich hauptsächlich um den Flugzeugtyp C-17 Globemaster. Der kann laut U.S. Air Force Truppen und Güter schnell zu Hauptstützpunkten bringen. Die Air Base sagte dem SWR lediglich, dass dort routinemäßig vorübergehend eingesetzte US-Militärflugzeuge beherbergt würden.
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Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte teilte auf die Frage, ob die Flüge mit dem Krieg im Nahen Osten zusammenhängen, mit: Man gebe wegen der operativen Sicherheit keine Auskunft zu Truppenbewegungen oder Ausrüstung.