Die Länder auf der arabischen Halbinsel galten lange Zeit als sicher und politisch stabil. Auch deshalb haben einige rheinland-pfälzische Unternehmen in die Region expandiert oder unterhalten dort intensive Geschäftsbeziehungen.
BASF: Interne Sicherheitshinweise sollen strikt befolgt werden
Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat zum Beispiele diverse Niederlassungen im Nahen und Mittleren Osten, darunter auch in Dubai. Auf SWR-Anfrage erklärte das Unternehmen, man habe die Mitarbeitenden in der gesamten Region über die aktuelle Sicherheitslage informiert und angewiesen, die internen Sicherheits- und Reisehinweise strikt zu befolgen.
Boehringer Ingelheim hat ein Regionalbüro in Dubai
Ähnlich äußerte sich der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim, der ebenfalls ein Regionalbüro in Dubai betreibt. Man arbeite intensiv daran, dass Kolleginnen und Kollegen sowie deren Partner und Familien in der Region sicher seien, so Boehringer Ingelheim.
Schott rät von Geschäftsreisen in der Region ab
Der Mainzer Technologiekonzern Schott hat in der Region zwar keine eigenen Niederlassungen, aber intensive Geschäftsbeziehungen. Aufgrund der Lage habe man zum Beispiel mögliche Geschäftsreisen verschoben oder dringend davon abgeraten, so Schott.
Steigende Kosten und Lieferkettenprobleme erwartet
Auch die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz zeigt sich besorgt: Die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten stelle die Wirtschaft im Land vor weitere Belastungen, erklärte Hauptgeschäftsführer Arne Rössel.
Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate müssten sich Unternehmen voraussichtlich auf steigende Frachtkosten, Verzögerungen in Lieferketten, höhere Energiekosten sowie mögliche Engpässe bei wichtigen Vorprodukten einstellen, so Rössel.