Am Mittwochnachmittag hatte die Autobahnpolizei den Transporter bei einer Kontrolle am Parkplatz Steingewann bei Zotzenheim (Kreis Mainz-Bingen) angehalten. Der 3,5-Tonner hatte Möbel geladen.
Komplett überladen - Lkw darf nicht weiterfahren
Nachdem der Transporter gewogen wurde, war klar: Der 21-jährige Fahrer kann so nicht weiterfahren. Sein Wagen überschritt das zulässige Gesamtgewicht um satte 1.400 Kilogramm. Er musste vor Ort einen Teil der Möbel abladen. Erst dann durfte er seine Fahrt fortsetzen.
Zu schwer, zu hoch, zu lang - viele Verstöße bei Kontrollen
Der komplett überladene Transporter war nicht der einzige Verstoß, den die Polizei bei den Kontrollen entdeckte. So fiel ein Autotransporter auf, dessen Ladung viel zu hoch und zu lang war - sie ragte mehr als zwei Meter über die Ladefläche hinaus.
Auch hier durfte der Fahrer erst weiterfahren, nachdem er seine Ladung so umsortiert hatte, dass die gesetzlichen Vorgaben wieder eingehalten wurden.
Ohne Fahrtenschreiber, ohne Fahrerlaubnis
Die Polizisten stießen bei den Kontrollen auf den Fahrer eines Lkw-Anhänger-Gespanns, der ohne Fahrtenschreiber unterwegs war. Der Halter des Gespanns war als Beifahrer mit dabei und wurde zur Kasse gebeten. Er musste 1.500 Euro für das anstehende Bußgeldverfahren zahlen.
Ein weiterer Fahrer hatte gar nicht die nötige Fahrerlaubnis für seinen Anhänger. Dieser musste vor Ort abgestellt werden, den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Falsche Beladung ist eine Gefahr
In dem Zusammenhang betont die Polizei, dass überladene oder falsch beladene Lkw eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr sind. Vor allem auf Autobahnen könnten solche Verstöße fatale Folgen haben.